Text:
Kito Nedo
Auch zwanzig Jahre nach dem Mauerfall fiel es manch einem schwer, eine gesamtdeutsche (Kunst-)Geschichte zu denken – Kuratoren eingeschlossen.
Erschienen in SPEX #324 01-02.2010 | 27.12.2009 09:00
Text:
Die Redaktion
Lily Allen ›unplugged‹ bei Chanel – – – Guns N’ Roses unschuldsbewusst gegenüber Ulrich Schnauss – – – Pavement kuratieren All Tomorrow’s Parties – – – Honest Jon’s Records im Portrait – – – Lenka Clayton im Kunstverein Wolfsburg – – – Madonna und Lady GaGa im Clinch – – – Abspann-Credit-Video von Lenny Kravitz und Justice – – – Fuck Buttons im Stream – – – Der Spextrakt.
Text:
Christoph Braun

Das ist »Too Much Future«:
»too much future ist der Titel einer Reihe von Veranstaltungen, Umtrieben und Publikationen, welche die Punk-Bewegung in der DDR dokumentieren und kritisch reflektieren sollen. Dabei bezieht sich unser Interesse nicht auf eine Heimatkunde der DDR-Subkultur in den 80er Jahren. Indem wir die Geschichte von Punk im Osten Deutschlands porträtieren, widmen wir uns der Wirkungsgeschichte von Punk bis zum heutigen Tag - mit all ihren Konsequenzen, mit all ihren Abweichungen. Also auch der Geschichte einzelner Aktivisten über deren Zeit als Punk und über das Ende der DDR hinaus.«
So steht es auf der
too much future-Homepage, und auch die ist bereits ein geeignetes Medium, sich einen ersten Überblick über Punk in der DDR zu verschaffen. In diesem Spätsommer werden dem Web-Wissen über das Sujet einige Publikationen beiseite bestellt. So veröffentlicht der
Verbrecher Verlag erneut das gleichnamige Buch »Too Much Future«, für das Henryk Gericke und Michael Boehlke als Herausgeber fungieren. Ursprünglich erschien der Band zu einer Ausstellung vor zwei Jahren in Berlin; die 800er-Auflage war jedoch binnen 48 Stunden vergriffen. Zwar konzentriert sich das Buch auf die Zentren Berlin und Leipzig, bezieht sich laut Pressemitteilung aber auch auf weitere Städte wie Weimar und Dresden.
Zudem ist seit 17.8. in Dresden die
Ausstellung »Too Much Future« zu sehen. Der Kinofilm
»Ostpunk! Too Much Future« läuft am 23.8. in allen Großstädten des Landes an.
Text:
Frank Eckert

Auf die Musik der nicht mehr ganz jungen Herren Bertram Denzel und Erik Huhn, die wie To Rococo Rot und Tarwater der Ex-DDR-Avantgarde um die Band »Ornament und Verbrechen« entstammen, bin ich vor einigen Jahren in einem kleinen Plattenladen in (of all places) Osaka gestoßen. Vor dessen Ladentheke wurden auf einem ziemlich großen und offenbar auf fernmündlichen Zuruf h ...
Erschienen in SPEX #306 01-02.2007 | 25.01.2007 00:00