Text:
Thomas Vorreyer

Das kommende Jahr wartet vor allem mit Alben bereits bekannter Künstler auf. Neue Werke wurden jetzt von Mouse on Mars, Tindersticks, Spiritualized, Lambchop und Nada Surf angekündigt.
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Ralf Krämer
»Herkunft wird überschätzt«, sagt BARBARA PANTHER und verschweigt aus diesem Grund Details aus ihrem Lebenslauf genauso konsequent wie ihr Geburtsdatum. »Alter ist nicht wichtig«, erklärt sie knapp. Nur so viel lässt sie wissen: Sie wurde in Ruanda geboren, wuchs in Brüssel auf und ist seit fünf Jahren Berlinerin – wobei all diese Orte keinen größeren Einfluss auf sie ausübten »als das, was gerade sonst auf der Welt passiert«.
Erschienen in SPEX #333 07/08 2011 | 21.06.2011 14:00
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Daniel Fersch
Für den diesjährigen Summer Slang - das sommerliche Showcase-Konzert, bei dem das verdiente Independet-Label CITY SLANG eine Auswahl seiner Künstler präsentiert - haben sich die Macher den Titel des neuen Herman-Dune-Albums Strange Moosic als Motto ausgeborgt. Neben Auftritten von Herman Dune, Wye Oak und Waters gibt es eine Ausstellung mit Zeichnungen von Yaya Herman Dune. Vorab verschenkt City Slang zudem MP3s von von allen beteiligten Bands.
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Daniel Fersch
Wie eine Mischung aus Grace Jones und einer Nyabinghi-Göttin wirkt BARBARA PANTHER auf der Bühne und in ihren Musikvideos: Ihr Stil ist androgyn, futuristisch und mystisch zugleich. Das von Matthew Herbert koproduzierte Debüt von Barbara Panther ist seit dem 19. Mai erhältlich, die Plattenfirma City Slang hat das gesamte Album als Stream zum Vorhören zur Verfügung gestellt.
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Elias Kreuzmair
»Eine archetypische Independent Band« sei Wye Oak – so steht es im Geleitschreiben zu »Civilian«, dem dritten Album dieses Duos aus Baltimore. Natürlich, denkt man und gähnt. Sängerin Jenn Wasner bedient ja eine Gitarre und das entspricht der landläufigen Definition dessen, was ›Indie‹ ist. Dabei liegt das Problem des Begriffs natürlich in seiner Sinnverschiebung: Früher waren Bands ›Indie‹, sobald sie nicht bei Majors verlegt wurden, heute dürfen sie ob ihres Erfolgs durchaus dort landen – ›Indie‹ bleiben sie, weil sie mit ihrer Musik eine spezifische Ästhetik bedienen. Umso schöner ist es, auf eine Band zu treffen, die sich gegen die Vereinnahmung durch dieses Indie-Verständnis sträubt und stattdessen auf zwei Dinge setzt: freiwillige Selbstbeschränkung und kleine Formen. »Civilian« besteht aus zehn selbstvergessenen Songs, die auf den Moment und nicht auf Überwältigung aus sind. Reduktion lautet hier die Devise.
Erschienen in SPEX #331 03-04.2011 | 22.03.2011 09:00
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Walter W. Wacht
Tolle Solo-Alben, eine The-Knife-Coverversion und etwas Cash-Flow nach einem Flachbildschirmwerbespot schön und gut – aber neue Musik des schwedischen Songwriters José González ist immer am liebsten gehört. Mit dem Album »Field« wendete sich der in Göteborg lebende Musiker im vergangenen Jahr auch endlich seinem Nebenprojekt Junip zu, seine gemeinsame Band mit den Musikern Tobias Winterkorn und Elias Araya stand zuvor jahrelang auf Halt – während González als Solo-Musiker am Erfolg kratzte.
Neben einer neuen EP gibt es nun auch ein neues Musikvideo von Junip und ein Nachholtermin ihrer krankheitsbedingt ausgefallenen Berlin-Show steht ebenso wie Solo-Konzerte von González an.
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Michael Lutz
Die Aufmerksamkeit, die Tu Fawning aus Portland, Oregon, in letzter Zeit zuteil wird, hat ihre volle Berechtigung. Seit einigen Jahren veröffentlicht das Quartett betörend schöne EPs und Singles, die sich keinem bestimmten Genre zu ordnen lassen, was vermutlich einen großen Teil ihrer Faszination ausmacht. Von Ende Februar bis Anfang März kann man Tu Fawning präsentiert von Spex Live in Deutschland sehen.
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Walter W. Wacht
Das wohlbehütete Leben am Rande der Großstadt: Ruhe, Sicherheit, Freundschaft und Langeweile – vermeintlich jedenfalls, denn plötzlich drohen dem Idyll Krieg, Gewalt und Verrohung. Gemeinsam mit Regisseur Spike Jonze produzierten und drehten Arcade Fire im vergangenen Jahr den Kurzfilm »Scenes From the Suburbs«. Die Weltpremiere ist im Februar im Rahmen der Berlinale zu sehen.
Text:
Daniel Fersch

City Slang gehört seit seiner Gründung durch Christof Ellinghaus vor 20 Jahren zu den Labels, deren Arbeit in der Spex stets aufmerksam verfolgt und kommentiert wurden - und noch immer werden. Das zwanzigjährige Bestehen feiert das Label von 19. bis 21. November mit einem spektakulären Festival im Berliner Admiralspalast. Zudem gibt es eine Reihe mit Wiederveröffentlichungen prägender Platten sowie eine Jubiläums-Compilation zum freien Download.
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Walter W. Wacht
Mit »Swim« dürfte Dan Snaith alias Caribou der Geniestreich des Jahres 2010 gelungen sein: Im April auf City Slang erschienen wurde das Album bald mit Lobeshymnen (u.a. »Platte der Ausgabe«, Spex #326) überhäuft, mehrmals kam er samt Band für Konzerte nach Deutschland (siehe dazu auch die Bilder-Galerie von Spex Live in Köln). Vor Jahresende folgt nun noch die Herbstoffensive: Im November kommen Caribou mit Barbara Panther und Mount Kimbie auf Tour, wo sie auch ihre neue Live-LP sowie -DVD verkaufen werden. Ganz nebenbei erscheint auch noch ein remix-Album mit Caribou-Bearbeitungen von u.a. Junior Boys, James Holden, Fuck Buttons sowie gleich drei DJ-Koze-Remixes – und den Motor City Drum Ensemble-Remix gibt es vorab gratis.
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Walter W. Wacht
Halbzeit im Tourterminkalender des Berliner Songwriters Norman Palm: In den nächsten Tagen spielt Palm im Rahmen seiner laufenden Tournee noch Konzerte von München bis Heidelberg, alle Daheimgebliebenen möchten wir hingegen auf das sehr schöne, neue Musikvideo Norman Palms hinweisen.
Text:
Walter W. Wacht

Andreas Nilsson, wer sonst? Welcher andere Musikvideoregisseur hat derzeit mehr Aufträge und vor allen Dingen Inspiration, um diese zu bedienen? Das neueste Vido des Schweden setzte er für José Gonzáles Band Junip um, die im zehnten Bestehensjahr auch endlich ihr Debütalbum »Fields« auf City Slang veröffentlicht.