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Thomas Vorreyer

Vierzig Jahre nach dem Erscheinen von CANs bahnbrechendem Album Tago Mago ist die Musik noch immer jede Auseinandersetzung mit ihr wert. In Stuttgart und bald auch in Berlin tut das gerade die prominent besetzte Ausstellung Halleluwah! Hommage à Can. Gleichzeitig wird die Platte mit Bonusmaterial wiederveröffentlicht. Sänger DAMO SUZUKI ist mit einem neuen Projekt und anderen Krautrockern wie Camera & Dieter Moebius live in Berlin zu sehen. Spex verlost Gästeliste für die Krautrock-Nacht.
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Thomas Vorreyer

Richard H. Kirk von CABARET VOLTAIRE und der Regisseur PETER CARE haben sich erneut zusammengetan, um ihren gemeinsamen 1982er Film Johnny YesNo als JOHNNY YESNO - REDUX komplett neu zu adaptieren. Nebenbei erhält das Werk endlich eine DVD-Veröffentlichung. Mit exklusiven Trailern.
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Daniel Fersch

B.I.L.L. besteht aus dem undogmatischen Weltmusiker Clive Bell, dem Faust-Mitglied Jochen Irmler, dem ehemaligen Can-Drummer Jaki Liebezeit und dem Gitarristen und Keyboarder von To Rococo Rot, Robert Lippok. Zusammengefunden hat das Quartett im vergangenen Jahr für einen Auftritt bei Irmlers »Klangbad«-Festival, das gemeinsame Album entstand bei den anschließenden Jam-Sessions über den Zeitraum einer Woche hinweg im Faust-Studio am Rande der Schwäbischen Alb. Wir haben ein Stück davon exklusiv zum Vorhören.
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Walter W. Wacht
Wenn man schon einen Sampler aus dem Jahr 1985 hervorholen muss, um darauf ein Stück von Drums Off Chaos zu finden, dann wird schnell klar: Für das bald 30-jährige Bestehen des Percussion-Projekts ist die Diskografie dünn, oder besser gesagt kaum existent. Anfang der 1980er Jahre wurden Drums Off Chaos in Köln von Jaki Liebezeit, Reiner Linke, Maf Retter und Manos Tsangaris ins Leben gerufen, das Ziel war gemeinsames, einmaliges Musizieren, ohne ein Ergebnis als Album festzuhalten. Die Musik des Drumming-Kollektivs kann man nun erstmals auf Platte konserviert hören.
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Max Dax
Der Schlagzeuger und Produzent Geoff Barrow wurde bekannt als Gründungsmitglied von Portishead. Dieser Tage veröffentlichte er mit »Recordings 05/01/09 > 17/01/09« ein dunkelgrooviges, weitgehend instrumentales Krautrock-Album, das er mit dem von ihm neugegründeten Trio Beak> eingespielt hat.
Im »Questionnaire« erzählt Barrow vom prägenden Einfluss John Carpenters, Cans und Public Enemys auf seine musikalische Entwicklung, warum er Kunst von Außenseitern schätzt, sein Lieblingsschneider an ihm verarmen würde und welches Bier ihm crisp und durchgegletschert durch die Kehle rinnt.
Erschienen in SPEX #323 11-12.2009 | 23.11.2009 09:00
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Walter W. Wacht
Ohne lange Umschweife machte Oasis-Sänger Noel Gallagher im Spex-Gespräch mit Max Dax Ende letzten Jahres klar: »Ich bin ein großer Fan der deutschen Band NEU!. Die Begeisterung ist so groß, dass ich alle bei Oasis, jeden einzelnen von ihnen, sogar meinen Bruder, anstecken wollte.« Dabei kannte Gallagher die Düsseldorfer Gruppe – 1971 von Klaus Dinger und Michael Rother gegründet – eigentlich noch gar nicht so lange. Erst Mitte 2008 donnerte »die beste Musik«, die er seit langem gehört hatte, nach einer Kasabian-Show aus den Ghettoblastern deren Backstageraumes. »Man klärte mich auf, seitdem bin ich ihnen verfallen«, ergänzte Gallagher. Nun hört man Oasis’ Interpretation auf einer Neu!-Tribute-Compilation – wie auch Coverstücke Stücke von u.a. Sonic Youth, Cornelius, Fujiya & Miyagi, LCD Soundsystem, La Düsseldorf, Foals und vielen anderen.
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Ralf Krämer

Als Schlagzeuger von Can zählt Jaki Liebezeit zu den renommiertesten Musikern seines Fachs. Ralf Krämer sprach mit ihm über Popmusik, den Herzschlag und den Siebzehntel-Takt.
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Christoph Braun

Der dritte Streich zweier verrückter Professoren des Rhythmus folgt.
Burnt Friedman, beliebt als Chef der Nu Dub Players, und
Jaki Liebezeit, berühmt als Jaki Liebezeit, sind wieder den verschlungenen Pfaden der geheimen Rhythmen gefolgt. Im Vergleich zu den Teilen 1 und 2 soll der Fokus stärker auf dem Spielen der Instrumente, also vornehmlich Bass und Schlagzeug liegen. Das Editieren findet zwar nach wie vor seinen Platz, rückt aber etwas in den Hintergrund. Dubwise soll es trotzdem klingen.
Text:
Walter W. Wacht

Wenn zuletzt von Can gesprochen wurde, dann meist in Zusammenhang mit
Kenji Damo Suzuki, der sich mit populären Bands wie Broken Social Scene, dem Omar Rodriguez-Lopez Quintet oder Von Spar die Bühne teilte.
Holger Czukay, Gründungsmitglied von Can, mag vielleicht im aktuellen popkulturellen Kontext ein wenig in den Hintergrund gerückt sein, das Kölner
Museum für Angewandte Kunst widmet ihm dennoch die große Retrospektive. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe »
Pop am Rhein« bzw. der mittlerweile fest im Kölner Kulturkalender installierten
Museumsnacht Köln zeigt das traditionsreiche Kölner Haus Michael Meerts Spielfilm »Krieg der Töne« (1988, ZDF) mit Czukay in der Hauptrolle, außerdem wird er gemeinsam mit Ursa Major sein Mitte des Jahres erschienenes Album »21st Century« Live vorstellen. Czukay wird am Abend auch mehrfach selbst das Wort ergreifen und auch für Fragen seitens des Publikums zur Verfügung stehen.
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Simon Schneller

Alles begann auf einem Ast im Kelvin Grove Park in Glasgow im Frühjahr 2005. Auf diesem hatten sich Jackie McKeown und Michael McGaughrin nach einer durchzechten Clubnacht niedergelassen, nachdem die beiden bekennenden Celtic-Fans einen Baum von blauen Bändern der verhassten Glasgow Rangers befreit hatten. Eine spontane Aktion von zwei Fremden, die jetzt auf dem Ast sitzend, ein Bi ...
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Kai Ginkel

Man müsste zwar ein wenig Fantasie darauf verwenden, um »Soldier-Talk« als einen verlorenen Klassiker zu feiern. Ein inspiriertes, ungewöhnliches und hochgradig hörenswertes Rockalbum aber ist es nichtsdestotrotz – und das ist heute sicherlich mehr wert als jemals zuvor. Der 1979 erstmals erschienene Longplayer ist ruppig, direkt und widerborstig: Er steht dem Punk ...
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Tobias Ruderer

»Introduction«, das wurde ja auch Zeit. Ein Gebilde schwirrt umher, bald seit 40 Jahren, das sich gelegentlich materialisiert, aber ansonsten noch leichter zu übersehen ist als ein Schmetterling. Aber so weit will ich nicht ausholen. Stell dir vor, die Rockmusik der Neunziger hätte das Gedächtnis verloren, wandert selbstvergessen vor die Tore der Stadt und wird langsam g ...
Erschienen in SPEX #297 04/06 | 02.06.2006 00:00