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Martin Hossbach
Die wundervolle Band Ja, Panik hat eine Singlepräsentationsparty gefeiert und lässt uns mit einem kurzen Video an den Feierlichkeiten in einem Wiener Atelier teilhaben. »Alles hin, hin, hin« ist Vorbote des am 25.9. erscheinenden neuen Albums der Band, »The Angst and the Money«. Andreas Spechtl nahm sich heute Nachmittag kurz Zeit, einige Fragen zu dem Filmchen zu beantworten.
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Walter W. Wacht
Den ersten Teil ihrer Europatournee haben And You Will Know Us by the Trail of Dead in der Schweiz bereits hinter sich gebracht, ab Ende der Woche sieht man sie auch hierzulande Live. Besonders hervorzuheben ist dabei ihr Aufenthalt in Berlin: am Vortag ihres Konzerts im Kesselhaus eröffnet Sänger Conrad Keely seine Ausstellung in der Galerie »West Berlin« der Kollegen des Lodown Magazins. Dort stellt Keely seine Zeichnungen, Illustrationen, Portraits bzw. eben Artworks aus – schließlich ziert das Cover des neuen Trail of Dead-Albums »The Century of Self« doch auch eine Kugelschreiber-Illustration:
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Walter W. Wacht
Schon im Frühjahr wiesen wir an anderer Stelle (mehr …) auf Cut & Paste, den internationalen Grafikdesign-Wettbewerb, oder um es mit dem Selbstverständnis der Veranstaltung in 16 Metropolen zu sagen: ein »digitales Design-Battle« hin. Der deutsche Vorentscheid findet nun im Berliner Tape Club statt.
Am morgigen Samstag werden die 12 Finalisten des Vorentscheids in mehreren Wettbewerbsrunden innerhalb der Kategorien 2D- und 3D-Design gegeneinander antreten. Dabei wird das von den Künstlern auf ihren Monitoren erstellte Design mittels Beamer auf eine große Leinwand geworfen, das Publikum kann so jeden Strich der Bildkomposition verfolgen.
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Christoph Braun
»Nokturn« ist Song des Jahres 2008, und Michaela Melián hat ihn als Teil von F.S.K. mitverfasst. Bei all den Aktivitäten der in Oberbayern lebenden Musikerin und Bildenden Künstlerin ist uns derweil völlig entgangen, dass sie nach dem »Hörspielpreis der Kriegsblinden 2006« für »Föhrenwald« inzwischen auch für ihr zweites Hörspiel eine Auszeichnung erhalten hat. Das mit dem F.S.K.-Kollegen Carl Oesterhelt produzierte »Speicher« ist von der Deutschen Akademie für Darstellende Künste zum »Hörspiel des Jahres« ernannt worden. Die gleichnamige Videoinstallation gehört zu den beiden Arbeiten, die Michaela Melián ab 4. Februar in Köln zeigt.
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Christoph Braun
Kein Schreibfehler, es geht hier um die Frage, was »lynchian« ist. Also: diese Methode, mehr noch aber diese Atmosphäre. Muss es schnell gehen in einer Kunstkritik, einem Filmessay oder einer Rezension über vornehmlich instrumentale Musik, dann ist dieses Adjektiv schnell zur Hand. Lynchmäßig. Wie in einem Film von David Lynch. Lynchian. Dieses Produktivmachen von Momenten, in denen einer Figur der Deckungsabgleich abhanden kommt zwischen den eingespielten Weltwahrnehmungsmustern und einer neuen Situation. Plus Film noir, plus Faible für Luxusausstattungen. Dieser böse Glamour, der so entsteht. Kommendes Wochenende eröffnen in Berlin zwei Ausstellungen.
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Christoph Braun
Der Neue Aachener Kunstverein zeigt Wolfgang Müller. Am Samstag, den 17. Januar wird um 20h die Ausstellung »Séance Vocibus Avium. Terror. Revolte. Glück« in Anwesenheit des Künstler eröffnet. Der in Berlin lebende Elfen- und Island-Intimus, Sänger und Spex-Autor zeigt dabei ausgewählte Werke der von ihm in den 80er Jahren mitgegründeten Avantgarde-Gruppe Die Tödliche Doris und lässt ebenso ausgewählte Hörstücke seines aktuellen Albums »Séance Vocibus Avium« erklingen.
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Christoph Braun
Zwei derart im Symbolischen agierende Institutionen wie Kunst und Politik vertragen sich selten gut. Aufregende und dabei auch noch wirksame politische Kunst zu finden, ist schon schwer genug. Von der Politik in Auftrag gegebene Kunst bleibt in fast allen Fällen »von der Politik in Auftrag gegebene Kunst«: Repräsentativ, an der Autorität des berühmten Künstlernamens haftend, mit diesen kleinen, »zum Nachdenken anregenden« Fragezeichen versehen.
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Christoph Braun
Wettbewerbsgesellschaften bringen Wettbewerbskulturen hervor, Teil 9867: Nach Poetry Slam, Handy-Weitwurf und den verrücktesten Fußballskandalen der Welt gibt es seit 2005 auch einen Wettbewerb im digitalen Design aka Veejaying. Klingt allerdings inhaltlich gar nicht schlecht: Die »digitale Design-Battle« Cut And Paste sucht sich für ihre internationalen Haltestationen zwischen New York, Shanghai, Sydney und Berlin zunächst selbst die TeilnehmerInnen anhand hochzuladender Portfolios aus.
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Christoph Braun
»YouTube ist die vielleicht populärste Ausprägung einer internetbasierten Wissenskultur und hat sich innerhalb kürzester Zeit zur selbstverständlichen kulturellen Praxis entwickelt. YouTube ist öffentliches Archiv und intimes Bilderspektakel in Einem.« Dieser Auszug aus der Pressemitteilung der Kestnergesellschaft zu Hannover begründet, warum sich das Museum motiviert sah, die erste Ausstellung zum Phänomen YouTube zu kuratieren.
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Christoph Braun
Liebe Leserin, lieber Leser von spex.de: Ein gutes neues Jahr 2009 von dieser Stelle aus! Gute Aussichten gibt es ja, zum Beispiel der CTM 2009. Eigentlich ja nur ein kleiner Ableger des Medienkunst-Festivals Transmediale, hat sich der Club Transmediale längst zu einem der größten und bestprogrammierten Treffs der elektronischen Musik in Europa etabliert. Hier konnten noch in jedem Jahr selten auftretende Größen und grundgute Newcomer gesehen, gehört und eingeschmissen werden. Herzlichen Glückwunsch also zum zehnten Geurtstag. Dem Anspruch eines international bedeutenden Festes wird der CTM in diesem Jahr bereits mit den beiden Auftaktveranstaltungen am 22. und 23. Januar in Berlin gerecht.