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Thomas Vorreyer

Comedy, Electronica, Soul, Beatboxen: Dem dichten Haargestrüpp Reggie Watts entspringt eine wundersam komische und mitreißende Bühnenshow. Am Sonntag ist der Musiker, der Brian Eno, Conan O'Brien und Regina Spektor zu seinen Fans zählt, in Berlin. Spex verlost noch Plätze.
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Oskar Piegsa

Berlin, Haupstadt und postsozialistischer urbaner Vergnügungspark für Erwachsene voller Musik. Mit MODESELEKTOR und AÉREA NEGROT setzen sich aktuell gleich zwei bzw. Künstler mit ihrer Heimstätte auseinander. Utopien, Mieten, Parties: Sie alle spiegeln sich in den Alben Monkeytown und Arabxilla wider.
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Ralf Krämer

Sonic Youth, kostümlastige Literaturverfilmungen und Terroristen: Mit außerordentlichem Stilempfinden und großem Interesse an Oberflächen hat der französische Regisseur OLIVIER ASSAYAS in den letzten Jahren eine ebenso breite wie diverse Filmografie geschaffen. Das Berliner Kino Arsenal widmet ihm derzeit eine komplette Retrospektive.
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Thomas Vorreyer

Hierzulande sucht man gerne nach alten Vinylplatten, in Afrika finden sich die meisten verborgenen Schätze aber auf Kassetten, einem in vielen dortigen Staaten noch immer beliebten Medium. Seit fünf Jahren durchforstet Brian Shimkovitz den Kontinent nach den interessantesten Bändern, um diese auf seinem Blog AWESOME TAPES FROM AFRICA einer breiteren, globalen Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Nun monetarisiert der New Yorker, endlich unter Beteiligung der Interpreten, sein Projekt und startet ein Label. Heute Abend legt er in Berlin auf. Im Interview hat Spex Shimkovitz zu seiner ersten Veröffentlichung und der Inspiration dahinter befragt.
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Nadin Wildt
»Wir sind von einer Art / verstehen uns blind / weil wir dieselbe Gattung sind«, röhrt die fiktive Band Tier, deren Musik Alexander Hacke zum Script von Luci van Org und Ziska Riemann geschrieben hat, in LOLLIPOP MONSTER. Dieser seltsame Rammstein-Sound ist ausgerechnet das verbindende Element zwischen den konträren Figuren, Welten, sogar Generationen des Films. Während diese Düsternis ganz dem Wesen der depressiven Künstlerfamilie der 15-jährigen Oona (Sarah Horváth) entspricht, versucht die gleichaltrige Ari (Jella Haase) damit gerade gegen ihr zwanghaft harmonisches Zuhause zu rebellieren.
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Daniel Fersch
Ob das Video zu 35 Summers vom im September erscheinenden, neuen Album des britischen Electronica-Duos Plaid durch dessen Auftritt als Headliner beim letztjährigen KRAKE FESTIVAL in Berlin inspiriert wurde, ist uns nicht bekannt. Möglich wäre es aber, denn in dem Clip tritt eine im Kimono gewandete Frau zu einem Unterwasserkampf gegen einem gigantischen Oktopus an. Während der Riesen-Tintenfisch bei Plaid jedoch für das Unheimliche steht, verwendet das Festival for Experimental Dance Music das Tier als Metapher für die tentakelartig verästelten Formen und Untergenres der elektronischen Musik.
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Daniel Fersch
SPEX LIVE kehrt zurück: Nachdem im letzten Jahr große Helden wie Tocotronic, Caribou und Robyn für ausverkaufte Hallen in Hamburg, Köln und Berlin sorgten, geht unsere Veranstaltungsreihe dieses Jahr in einem intimeren Rahmen und mit einem Programm voller neu zu entdeckender Bands und Projekte weiter. Los geht es am Dienstag, den 6. September im Hamburger Mondial Club @ Indra, es folgen Stationen in Berlin (Festsaal Kreuzberg, 7. September), Köln (Gebäude 9, 8. September) und München (Ampere, 9. September).
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Selina Nowak
Anfang 2010 brachen drei Berliner Bands – die Gebrüder Teichmann, Modeselektor und Jahcoozi – nach Nairobi auf, um einen Monat lang in einem eigens eingerichteten Tonstudio mit kenianischen Musikern an gemeinsamen Stücken zu arbeiten. Das Ergebnis des Experiments ist nun als Album bei Out Here Records erschienen. BLNRB - Welcome to the Madhouse lautet der Titel der CD, denn das Tonstudio in Nairobi entwickelte sich durch Mundpropaganda zu einem viel frequentierten Treffpunkt, an dem immer wieder spontan neue Künstler auftauchten - weshalb es von allen Beteiligten nur noch »Madhouse« genannt wurde.
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Selina Nowak
Anfang 2010 brachen drei Berliner Bands – die Gebrüder Teichmann, Modeselektor und Jahcoozi – nach Nairobi auf, um einen Monat lang in einem eigens eingerichteten Tonstudio mit kenianischen Musikern an gemeinsamen Stücken zu arbeiten. Das Ergebnis des Experiments ist nun als Album bei Out Here Records erschienen. BLNRB - Welcome to the Madhouse lautet der Titel der CD, denn das Tonstudio in Nairobi entwickelte sich durch Mundpropaganda zu einem viel frequentierten Treffpunkt, an dem immer wieder spontan neue Künstler auftauchten - weshalb es von allen Beteiligten nur noch »Madhouse« genannt wurde.
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Daniel Fersch
Als die Bar 25, Berlins Afterhour-freundlichster Abenteuerspielplatz, im vergangenen Herbst dichtgemacht wurde, fürchteten manche auch um das dort ansässige Festival Down by the River. Gerade rechtzeitig hat nun auf der gegenüberliegenden Flussseite mit dem Bar 25-Nachfolger Kater ein mehr als passender neuer Standort für die dritte Ausgabe der Weird-Folk-Festivität aufgemacht.
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Daniel Fersch
In der ehemaligen Botschaft des Irak in der DDR nahm das Kunstprojekt The Distance Narrows, über das wir in diesem Frühjahr in der Spex-Ausgabe #331 ausführlich berichteten, seinen Anfang. Von 12. Juli bis 17. September ist es - wenn auch in anderer Form - in der Serpentine Gallery im Londoner Hyde Park zu sehen.
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Stephan Szillus
Statt Bomberjacke und Karotte trägt er Röhrenjeans und Schlabbershirts. Musikalisch begeistert er sich für Drone Doom und sampelt die Chillwave-Hipster von How To Dress Well. Keine Frage, CASPER unterscheidet sich extrem vom aktuellen deutschen Hiphop-Durchschnitt. Dabei gehört der 28-jährige Bielefelder zu den technisch versiertesten MCs des Landes. Sein neues Album XOXO unternimmt den waghalsigen Versuch, all seine Einflüsse von Crunk bis Hamburger Schule unter einen Hut zu bringen – und meistert diesen Genre-Eiertanz über weite Strecken bravourös.
Erschienen in SPEX #333 07/08 2011 | 02.07.2011 20:00