Text:
Michael Lutz

Die
c/o pop ist in ihrem sechsten Jahr zu einem der wichtigsten internationalen Branchentreffen der Musik- und Entertainmentindustrie geworden – weshalb in Köln keine Sau mehr der alten Popkomm nachheult. Auch die sinnvolle Aufteilung in Convention und Festival überzeugt nach wie vor, denn obschon bei der Tagung, dem ›ernsten‹ Teil der Veranstaltung, wieder die übermächtigen Probleme im Vordergrund stehen werden, so hat man doch an jedem Messetag auch die Möglichkeit, bei den vielen Konzerten und DJ-Sets gehörig freizudrehen.
Text:
Christoph Braun

...und zwar die Tour. In Göteborg und drumherum in Schweden hat das Trio schon einen Namen für hinreissende Live.Shows. Das dritte Album »Wermland« ist das dritte von
Detektivbryan und wird im September erscheinen. Jon Nils Emanuel Ekström, Anders Flanders, und der Typ mit dem tollen Schlagerstarnamen Martin Molin werden bei
Last.FM unter anderem als Ambient und Post-Rock getaggt, am meisten sagt aber der
Enjoy Yourself-Tag über das Trio voller Multi-Instrumentalisten aus.
Text:
Walter W. Wacht

Kann man ihn bitte ein wenig schonen? Oder ihm wenigstens einen Schal kaufen? Nicht im Winter auf Tour schicken? Mittlerweile zweitrangig, denn leider wurden soeben die Live-Termine von Zach »
Beirut« Condon
krankheitsbedingt abgesagt. Nachholtermine sollen bereits in Planung sein, Karten behalten bis auf weiteres ihre Gültigkeit, können aber auch an den Vorverkaufsstellen zurückgegeben werden. Mit der Tourabsage liegt fürs erste auch die DVD »
Cheap Magic Inside« auf Eis, die auf der Tour verkauft worden wäre. Somit muss man sich vorerst
mit dem Webcast des Albums begnügen. Alle ausfallenden Termine sowie ein Video zu »In The Mausoleum« aus »The Flying Club Cup« wie folgt:
Text:
Walter W. Wacht

Das Pariser Musikblog La Blogothèque bzw. die daran angeschlossenen Take-Away Shows sind eigentlich schon eine Geschichte für sich. Seit Ende April vergangenen Jahres filmt Vincent Moon junge und aufstrebende Künstler und Bands, portraitiert ihre Musik in Treppenaufgängen, in Aufzügen, in Hinterhöfen, auf Friedhöfen, Schulen, Gassen, auf Dächern, der Fu&sz ...
Text:
Walter W. Wacht

Wenn Zach Condon Anfang Oktober sein neues Album »The Flying Club Cup« unter dem Namen Beirut veröffentlichen wird, dann wird man sich erst einmal umgewöhnen müssen. War sein Debüt »Gulag Orkestar« noch geprägt von den Melodien des Balkans, von der Folklore Osteuropas, soll »The Flying Club Cup« deutlich West-europäischer klingen. E ...
Text:
Walter W. Wacht

Wer hätte gedacht, dass Polka in Indie-Kreisen noch einmal populär werden könnte. Kleinigkeit für Eugene Hütz und seine Band Gogol Bordello. Das 2005 erschienene Album der in New York lebenden und international besetzten Band »Gypsy Punks Underdog World Strike« war Signal des Aufbruchs. Auch das nächste Woche erscheinende, neue Gogol Bordello-Album » ...
Text:
Michael Lutz

Als Zach Condon mit seiner Band
Beirut im Herbst 2006 das Album »Gulag Orkestar« veröffentlichte, war das eine der großen musikalischen Überraschungen des Jahres. Beiruts Ost-Europa-Folk, der emotionale, traditionelle und weltmusikalische Ansatz empfanden Indie-Szenen in den USA wie in Europa als zeitgemäß und sorgten so auch für den kommerziellen Erfolg: Über 100.000 Einheiten verkaufte Beiruts Debüt weltweit.
Nun vermelden Beirut das zweite Album, das in zwei separaten Sessions entstand. Ein Teil wurde im
Arcade Fire-Studio in Montreal aufgenommen, die zweite Hälfte entstand im Proberaum von
A Hawk And A Hacksaw, die Zach Condon schon zur Postproduktion ihres letzten Albums »
The Way The Wind Blows« einluden. Die Informationen zum Albumtitel widersprechen sich: Die meisten Quellen behaupten das Album wäre noch unbetitelt, während auf Wikipedia bereits der Titel »
The Flying Club Cup« vermeldet wurde. Vielleicht klärt sich diese Unstimmigkeit ja auf der bevorstehenden Promo-Tour, die Beirut auch für ein Konzert am 5. Juli nach Berlin bringt. Das Tracklisting - ebenfalls bisher nicht offiziell bestätigt - nach dem Klick.
Text:
Walter W. Wacht

Wäre der letztjährige Trubel um
Beirut ausgeblieben, das vergangene Jahr wäre vermutlich nur um weniges ereignisloser für Heather Trost und Jeremy Barnes gewesen. Gemeinsam haben sie nicht nur mit Zach Condon an dessen Erfolgsalbum »The Gulag Orkestar« gearbeitet und dem jungen Amerikaner so mit seinem ersten Album den internationalen Durchbruch geebnet. Gleichzeitig war so aber auch ihre musikalische Karriere gefestigter denn je zuvor.
Anfang des Jahres erschien ihr drittes Album »
The Way The Wind Blows«, und nur kurze Zeit später liegt bereits wieder genügend Material für eine neue EP vor. Aus gutem Grund ...
Text:
Gunnar Klack

Oly Ralfe ist von Hause aus Illustrator und gewann letztes Jahr den Raindance British Independent Film Award für einen Dokumentarfilm über den Begründer der Dylanonogie, der Bob-Dylan-Forschung. Er ist aber dank seiner musikalische Zusammenarbeit mit Andrew Mitchell, einer lobenden Erwähnung durch John Peel im Jahre 2004 und dank zweier veröffentlichter Singles kein ...
Text:
Walter W. Wacht

Vor gar nicht allzu langer Zeit arbeitete ich nebenher in einer Bar. Spelunke, so könnte man das aber auch nennen. Oder Absturzkneipe, die Bezeichnungen für diese Art von Gaststätten verlaufen jedenfalls ebenso fließend wie der Alkohol, den ich dort oft und regelmäßig dem Publikum zu reichen hatte. Paradox wird es dann, wenn man hinter dem Tresen stehend Nathan Will ...
Erschienen in SPEX #306 01-02.2007 | 26.01.2007 00:00
Text:
Carsten Främke

Jenen, die sich nicht zuletzt durch die Wahl von Beiruts »Gulag Orkestar« zur SPEX-Platte des Monats November zu einer »Osterweiterung« ihres musikalischen Horizontes haben anregen lassen, dürfte A Hawk And A Hacksaw die Gelegenheit zu einer vertiefenden Auseinandersetzung bieten. »The Way The Wind Blows« ist das dritte Album des aus Albuquerque stammenden ...
Erschienen in SPEX #306 01-02.2007 | 11.01.2007 00:00