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Walter W. Wacht
Here, here, the new Radiohead-newspaper »The Universal Sigh« with today’s topic: The Woods!! So marktschreierisch sich der Eingang dieses Textes liest, so treffend ist er. Die Ankündigung der Gruppe Radiohead um die weltweite Verteilung einer Zeitungsausgabe wurde vergangene von großem Pressewirbel begleitet – wie in den letzten Jahren immer, wenn Thom Yorke und Band ein neues Projekt lancierten. Ein guter Anlass für eine Blattkritik zu »The Universal Sigh«.
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Walter W. Wacht
Ob Hot Chip damals wohl breit waren, als sie den Remix für »House Jam« der New Yorker Weird-Pop-Gruppe Gang Gang Dance angingen? Bis Minute 4:20 stolpern Bassdrum und Clap weit auseinander, ganz so, als habe jemand im Rhythmus-Unterricht gepennt beziehungsweise die richtigen Bewusstseinserweiterer konsumiert. So war dem zwar sicherlich nicht, vermutlich alles wohlkalkuliert – der Hot-Chip-Remix spiegelte aber perfekt die Schrägheit der 2001 in Brooklyn gegründeten Gruppe. Im Mai kehren Gang Gang Dance nun mit ihrem fünften Langspieler zurück, in Berlin spielen sie ihre vorerst einzige Deutschland-Show.
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Walter W. Wacht
Jetzt, da James Blake wirklich in aller Munde, also wie angekündigt in der Popkultur angekommen ist, kann man sich auch wieder dem Dubstep in anderen Spielarten zuwenden. Längst überfällig ist ein größerer Auftritt von Zomby, der seit 2007 mit verschiedenen Singles und EPs auf Labels wie Brainmath, Ramp Recordings sowie Hyperdub für immer wiederkehrende Furore auf dem Dancefloor sorgte. Drei neue Tracks aus einem vielleicht bald erscheinenden neuen Album sind nun im Netz aufgetaucht.
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Walter W. Wacht
Die gute Nachricht vorneweg: Am Wochenende erscheint das neue Radiohead-Album, im Mai folgt die weitestgehend ökologisch korrekt verpackte Deluxe-Version. Was man zu »The King of Limbs« wissen muss.
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Walter W. Wacht
Letztes Jahr zu dieser Zeit wurde an anderer Stelle auf »xx – A Sculpture of the Album« hingewiesen, Saam Farahmands audiovisuelle Installation, die für die Postgaze-Band auch als Musikvideo funktionieren sollte (vgl. auch Spex #325). Schön anzusehen waren die rund zweieinhalb Meter hohen Stelen, mattschwarzen mit den in die Vorderseite eingelassenen Bildschirmen und Lautsprechern, auf jeder der drei Installationen sah mein ein anderes Mitglied von The xx sein Instrument spielen, eine dreidimensionale Wahrnehmung ihres selbstbetitelten Albums sollte so möglich sein – was sich zunächst spektakulärer las, als es letztlich war. Dem Presserummel folgt nun ein Jahr später eine iPhone-App.
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Walter W. Wacht
Die Tage bei Sub Pop sind vorbei: Der Rauschbartträger und Folk-Pop-Musiker Samuel Beam alias Iron & Wine hat anlässlich seines neuen Albums »Kiss Each Other Clean« die Plattenfirma gewechselt. Nach vier Alben und diversen EPs auf dem Washingtoner Traditionslabel Sub Pop ist Beam nun bei 4AD Records (in den USA bei Warner Music) unter Vertrag. Seiner Musik tut dies dabei keinen Abbruch, der erste Vorbote des Albums unterstreicht dies.
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Walter W. Wacht
Schon vor geraumer Zeit stand die Meldung im Raum, dass Jamie Smith, Produzent von The xx, das Comeback-Album »I’m New Here« von Gil Scott-Heron komplett ›remixxen‹ solle. Gut ein Jahr nach der Veröffentlichung von »I’m New Here« wird nun das gemeinsame Remix-Album von Scott-Heron und Jamie xx erscheinen.
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Walter W. Wacht

Eine neue Videoarbeit von Regisseur Chris Cunningahm, das hat längst Seltenheitswert! Im vergangenen Jahr setzte er ein Parfüm von Gucci in Szene, 2006 arbeitete er zuletzt als Musikvideoregisseur für The Horrors und sein verstörender »Rubber Johnny«-Kurzfilm ist mittlerweile bereits fünf Jahre alt. Nun präsentierte der Brite im Museum of Modern Art einen rund 10-minütigen Kurzfilm zu Gil Scott-Herons »New York is Killing Me«.
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Walter W. Wacht
Anfang Oktober wird das neue Album »Swanlights« von Antony And The Johnsons erscheinen, begleitet wird es im Vorfeld von der EP »Thank You For Your Love«. Wie schon bei seinem letzten Album »The Crying Light« gibt die EP einen ersten Ausblick auf das Album, der Titeltrack der EP ist gleichzeitig die Single von »Swanlights«. Neben der äußerst beschwingten, von Klavier und Blechbläsern getragenen Single werden auf der Single vier nicht auf dem Album enthaltene Stücke zu hören sein, darunter zwei Cover-Versionen John Lennons und Bob Dylans.
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Walter W. Wacht

Was hätte nach ihrem expliziten Video zu »Born Free« schon noch kommen sollen? Die Reaktionen auf den Clip der jüngsten M.I.A.-Single reichten bis in den Newsroom eines großen Boulevardblattes mit vier Buchstaben, Entsetzen und Ekel ließen sich dabei in der weltweiten Berichterstattung ebenso herauslesen wie große Begeisterung am im Video gezeigten Gewaltexzess. Diese Reaktionen wird es bei dem neusten Clip zu »XXXO« sicherlich nicht geben.
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Silke Janovsky

Resterampe einmal anders: Der Kalifornier Ariel Pink lässt die Low-Fidelity hinter sich und bedient sich stattdessen aus dem Zeichen- und Soundreservoir fetter Achtziger-Gassenhauer. Zu seinem neuen Song »Mistaken Wedding« gibt es nun ein neues Musikvideo.
Erschienen in SPEX #327 07-08.2010 | 02.08.2010 08:29
Text:
Michael Lutz, Wibke Wetzker
Was heute gerne ›Chillwave‹, ›Freak Folk 2.0‹ oder auch ›Hypnagogic Pop‹ genannt wird, scheint in den avantgardistischen Sounds von Ariel Pink aus Los Angeles seit Jahren angelegt zu sein. Ariel Rosenbergs Persönlichkeit scheint der eines schizophrenen Besessenen zu entsprechen: Unablässig produziert er Lo-Fi-Tracks, mal dissonante Songexperimente, mal wasserdichte Popnummern. Mitte Juni kommt er in Bandbesetzung für vier Shows nach Köln, Berlin, Hamburg und Luzern, dazu gibt es ein neues Musikvideo zu »Bright Lit Blue Skies«.