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Aram Lintzel
Wie viel Dubstep steckt noch im Post-Dubstep? Das fragt sich wohl der eine oder andere im Hardcore Continuum ansässige Ostlondoner, der mit Dubstep adoleszente Aufwühlung verbindet. Historisch neu ist diese Substanzsuche natürlich nicht, schon der Pogo-Veteran, der 1979 ein Konzert von sagen wir PIL oder den Swell Maps besuchte, dürfte grübelnd nach dem Punk im Post-Punk gesucht haben. Die Frage nach der Essenz mag spießig sein, drängt sich aber doch immer wieder auf, zum Beispiel, wenn man die neuesten Tracks der Post-Dubstep-Protagonisten Mount Kimbie und James Blake hört.
Erschienen in SPEX #333 07/08 2011 | 16.07.2011 17:30
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Daniel Fersch
Das Heimstudio mit Mischpulten und Samplern als Hintergrund, ein Strobo, zwei bunte Lichtstrahler, ein paar Schallplattencover, diverse Outfits und eine Webcam - mehr Zutaten sind eigentlich nicht nötig, um ein großartiges Musikvideo zu produzieren. Das beweist der britische Musiker und Produzent Ralph Cumbers alias BASS CLEF (Bass-Notenschlüssel) mit seinem Youtube-Clip I think you are ready now for the eternal point of no return.
Text:
Daniel Fersch
Früher einmal hieß es: »Bella gerant alii, tu felix Austria nube! (Kriege führen mögen andere, du glückliches Österreich heirate!)« Gemeint war die geschickte Heiratspolitik des Herrscherhauses Habsburg, die das Land wiederholt vor blutigen Territorialkonflikten und Erbschaftskriegen bewahrte. Heute gibt es andere Gründe, um auf die Alpenrepublik neidisch zu sein.
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Die Redaktion
Stadt Hamburg spendiert Clubs Geld für die GEMA – – – Tim Renner gibt der Musikindustrie Tipps für die Musik-Flatrate – – – Gizmodo überbringt Indie-Labels schlechte Nachrichten in Sachen »iTunes LP« – – – No Age liefern veganen Sneaker ab – – – Außerdem: Silver Columns im Hot-Chip-Remix – – – Kreidler im Bodytonic-Podcast – – – Hyperdub-Sampler im Stream – – – Inoffizielles Burial-Musikvideo – – – Der Spextrakt.
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Walter W. Wacht
Einen betriebsamen Herbst hat sich Steve Goodman gegönnt: der Hyperdub-Gründer und unter dem Produzentennamen Kode 9 besser bekannte Dubstep-Künstlers veröffentlicht im Oktober eine Werkschau mit neuem und legendärem Material seines Labels Hyperdub, daneben wurde er gemeinsam mit The Spaceape für ein Live-Set im Rahmen des Grazer Elevate Festivals gebucht und referiert dort Tags zuvor auch aus seinen Forschungsarbeiten zur sonischen Kriegsführung.
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Martin Hossbach, Max Dax

Er lebt ein digitales Doppelleben: Tagsüber ist der Schotte Steve Goodman Doktor der Philosophie und unterrichtet als Dozent an der University of East London Kurse in »Sonischer Kultur«. Nachts ist er Kode 9, bekannter Dubstep-Produzent und Betreiber des Labels Hyperdub. Dort erscheinen unter anderem auch die Produktionen des geheimnisumwitterten Dubstep-Stars Burial.
Erschienen in SPEX #321 07-08.2009 | 27.07.2009 11:19
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Walter W. Wacht

Nehmen Sie sich frei, kommen Sie nach Berlin, lernen Sie dazu! Im Rahmen des von Spex präsentierten Berlin Ba$$$-Festivals findet am kommenden Freitag und Samstag auch eine neue Ausgabe der Red Bull Music Academy statt. Wo zahllose Castingshows, Bandwettbewerbe und Demo-Sessions in der Regel das Blaue vom Himmel versprechen, wird dort bereits produktiv gearbeitet.
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Walter W. Wacht

Die magischen Worte fallen in der sechzehnten Minute: »Every song could be dubbed. You have to find the Dub«, hält die Produzenten-Legende Mad Professor in der Dokumentation »Dub Echoes« fest. Der Film von Regisseur Bruno Natal ist unbedingt sehenswert, zeichnet er doch in zahlreichen Interviews detailliert die Geschichte der Bass-Musik von den ersten Dubplates, Studio One Records und Soundsystems über The Clash, das erste DJing von Kool Herc und Notting Hill Carnival bis zu den heutigen Genres Drum&Bass und Dubstep nach.
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Christoph Braun
Das Bomb Squad kommt. Die Brüder Hank und Keith Shocklee produzierten die Beats für Public Enemy und potenzierten den Informationsgehalt sample-basierter Musik für immer. Nach zwei Jahrzehnten im Hintergrund und Arbeit für Filme wie etwa Spike Lees »Do The Right Thing« oder »American Gangster« von Ridley Scott sieht das New Yorker Duo nun wieder die Zeit für Live-Auftritte gekommen. Gemäß eines Interviews von Dazed Digital mit Hank Shocklee will das Bomb Squad Bass, Bass, Bass.
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Christoph Braun

Die neue Folge »Bass« mit der Neu-Entdeckung des Klassikers T++, sowie neuen Tracks von Breakage & Instra:Mental, The Cocolettes und Hudson Mohawke.
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Christoph Braun

In der Kolumne »Bass« thematisiert Christoph Braun einmal im Monat die Gegenwart, Zukunft und Vergangenheit des Dub. Diesmal mit neuen Platten von Fulgeance, Pole und Rumpistol.
Text:
Christoph Braun

Heute kündigt sich das
Ende der Bush-Regierung an. Und doch gibt es einen Grund, traurig zu sein. Denn das klang auch schon so seltsam todessehnsüchtig, als
Skull Disco, das Label der beiden Dubstep-Produzenten
Shackleton und
Appleblim, die Katalognummern 10 und 11 ankündigten. Da wäre zunächst die neue und frisch erhältliche Shackleton-EP »
Soundboy's Suicide Note«. Die geht, wie die Katalognummern 06 (»Soundboy's Ashes Get Chopped Out And Snorted« von Appleblim/ Shackleton), 08 (»Soundboy's Ashes Get Hacked Up And Spat Out In Disgust« von Appleblim &
Peverelist) sowie 09 (»Death Is Not Final« von Shackleton nebst Remix von
T++) ein in die nächste Skull Disco-Compilation. Sie erscheint Mitte November. Auch hier half Thanatos, einen schönen Namen zu finden: »Soundboy's Gravestone Gets Desecrated By Vandals«.