Text:
Die Redaktion
Stadt Hamburg spendiert Clubs Geld für die GEMA – – – Tim Renner gibt der Musikindustrie Tipps für die Musik-Flatrate – – – Gizmodo überbringt Indie-Labels schlechte Nachrichten in Sachen »iTunes LP« – – – No Age liefern veganen Sneaker ab – – – Außerdem: Silver Columns im Hot-Chip-Remix – – – Kreidler im Bodytonic-Podcast – – – Hyperdub-Sampler im Stream – – – Inoffizielles Burial-Musikvideo – – – Der Spextrakt.
Text:
Walter W. Wacht
Einen betriebsamen Herbst hat sich Steve Goodman gegönnt: der Hyperdub-Gründer und unter dem Produzentennamen Kode 9 besser bekannte Dubstep-Künstlers veröffentlicht im Oktober eine Werkschau mit neuem und legendärem Material seines Labels Hyperdub, daneben wurde er gemeinsam mit The Spaceape für ein Live-Set im Rahmen des Grazer Elevate Festivals gebucht und referiert dort Tags zuvor auch aus seinen Forschungsarbeiten zur sonischen Kriegsführung.
Text:
Martin Hossbach, Max Dax

Er lebt ein digitales Doppelleben: Tagsüber ist der Schotte Steve Goodman Doktor der Philosophie und unterrichtet als Dozent an der University of East London Kurse in »Sonischer Kultur«. Nachts ist er Kode 9, bekannter Dubstep-Produzent und Betreiber des Labels Hyperdub. Dort erscheinen unter anderem auch die Produktionen des geheimnisumwitterten Dubstep-Stars Burial.
Erschienen in SPEX #321 07-08.2009 | 27.07.2009 11:19
Text:
Walter W. Wacht

Nehmen Sie sich frei, kommen Sie nach Berlin, lernen Sie dazu! Im Rahmen des von Spex präsentierten Berlin Ba$$$-Festivals findet am kommenden Freitag und Samstag auch eine neue Ausgabe der Red Bull Music Academy statt. Wo zahllose Castingshows, Bandwettbewerbe und Demo-Sessions in der Regel das Blaue vom Himmel versprechen, wird dort bereits produktiv gearbeitet.
Text:
Walter W. Wacht

Die magischen Worte fallen in der sechzehnten Minute: »Every song could be dubbed. You have to find the Dub«, hält die Produzenten-Legende Mad Professor in der Dokumentation »Dub Echoes« fest. Der Film von Regisseur Bruno Natal ist unbedingt sehenswert, zeichnet er doch in zahlreichen Interviews detailliert die Geschichte der Bass-Musik von den ersten Dubplates, Studio One Records und Soundsystems über The Clash, das erste DJing von Kool Herc und Notting Hill Carnival bis zu den heutigen Genres Drum&Bass und Dubstep nach.
Text:
Christoph Braun
Das Bomb Squad kommt. Die Brüder Hank und Keith Shocklee produzierten die Beats für Public Enemy und potenzierten den Informationsgehalt sample-basierter Musik für immer. Nach zwei Jahrzehnten im Hintergrund und Arbeit für Filme wie etwa Spike Lees »Do The Right Thing« oder »American Gangster« von Ridley Scott sieht das New Yorker Duo nun wieder die Zeit für Live-Auftritte gekommen. Gemäß eines Interviews von Dazed Digital mit Hank Shocklee will das Bomb Squad Bass, Bass, Bass.
Text:
Christoph Braun

Die neue Folge »Bass« mit der Neu-Entdeckung des Klassikers T++, sowie neuen Tracks von Breakage & Instra:Mental, The Cocolettes und Hudson Mohawke.
Text:
Christoph Braun

In der Kolumne »Bass« thematisiert Christoph Braun einmal im Monat die Gegenwart, Zukunft und Vergangenheit des Dub. Diesmal mit neuen Platten von Fulgeance, Pole und Rumpistol.
Text:
Christoph Braun

Heute kündigt sich das
Ende der Bush-Regierung an. Und doch gibt es einen Grund, traurig zu sein. Denn das klang auch schon so seltsam todessehnsüchtig, als
Skull Disco, das Label der beiden Dubstep-Produzenten
Shackleton und
Appleblim, die Katalognummern 10 und 11 ankündigten. Da wäre zunächst die neue und frisch erhältliche Shackleton-EP »
Soundboy's Suicide Note«. Die geht, wie die Katalognummern 06 (»Soundboy's Ashes Get Chopped Out And Snorted« von Appleblim/ Shackleton), 08 (»Soundboy's Ashes Get Hacked Up And Spat Out In Disgust« von Appleblim &
Peverelist) sowie 09 (»Death Is Not Final« von Shackleton nebst Remix von
T++) ein in die nächste Skull Disco-Compilation. Sie erscheint Mitte November. Auch hier half Thanatos, einen schönen Namen zu finden: »Soundboy's Gravestone Gets Desecrated By Vandals«.
Text:
Christoph Braun

So langsam kehrt Routine ein: Der
Steirische Herbst ist gerade vorbei,
Elevate fängt an. Am Mittwoch, den 5. November beginnt das »Festival für zeitgenössische Musik, Kunst und politischen Diskurs« in Graz. In den Höhlen des Schlossbergs und um den Hügel herum werden in Ausstellungen, Aktionen, Diskussionen, Partys und Konzerten politische mit künstlerischen Fragen verschnitten. Übergeordnetes Thema ist in diesem Jahr der Begriff der »Commons«. Aus der
Ankündigung: