Text:
Walter W. Wacht
Bei den wenigsten dürfte diese Meldung juchzende Glücksgefühle hervorrufen, aber nicht viel anders ist es ja auch bei Sunn O))) und ähnlich musikalisch gelagerten Themen: Doom-Drone-Bands wie Stephen O’Malleys und Greg Andersons Sunn O))) sind nicht wirklich populär, sie spielen Musik abseits der Nische, haben ein durchaus großes Publikum, werden aber oft genug wegen dem Metal anhaftender Klischees als nicht ganz so voll genommen – was merkwürdig ist, schließlich ist ihre Musik markerschütternd im positivsten Sinne.
So liegt die Sache auch bei Thor’s Hammer, dem mächtigen,1994 von Anderson und O’Malley initiierten Projekt, dem nachgesagt wird, insgesamt nur sechs Wochen lang aktiv gewesen zu sein. Im April nächsten Jahres kann man nun das erste Thorr’s-Hammer-Konzert auf dem europäischen Festland sehen, außerdem haben Sunn O))) drei weitere Shows in München, Schorndorf und Leipzig bestätigt.
Text:
Walter W. Wacht

Es mag auf Sunn O)))-Konzerten zuletzt so laut gezwitschert und gescheppert haben wie’s beliebt, aber das wird wohl noch zu toppen sein. Anlässlich des jüngsten Albums des genialen Noise-Drone-Doom-Duos berichtete Spex-Autor Jens Balzer in der Berliner Zeitung vom Sunn O)))-Konzert in der Volksbühnen-Ausweich-Spielstätte Prater, der Konzertbericht spiegelt die enorme körperliche ›Loudness‹-Erfahrung der Musik von Stephen O’Malley und Greg Anderson. Nun die angedeutete gute Nachricht: der Abend wird noch zu toppen sein, denn im Oktober spielen Sunn O))) neben einem ebenfalls von Spex präsentierten Kölner Konzert in der Berliner Techno-Kathedrale Berghain.
Text:
Jens Balzer

Sie kleiden sich wie fachkompetente Foltermönche, doch die Gottheit, die Sunn 0))) anbeten, ist einzig die teuflisch niederwerfende Kraft des elektrisch erzeugten Lärms.
Erschienen in SPEX #320 05-06.2009 | 15.05.2009 00:00
Text:
Jens Balzer

Das kalifornische Duo Sunn O))) ist für seine Doom-Metal-Orgien berühmt. Stephen O’Malley und Greg Anderson komponieren ihre Musik aus langgehaltenen, mit elektronischen Mitteln geloopten, gepitchten und sonstwie manipulierten Gitarrendrones; dazu laden sie sich gern Gäste ein, die aus Erdhöhlen oder mikrofonierten Särgen dem Klangmulmuntote Geräusche aufpflanze ...
Erschienen in SPEX #310 09-10.2007 | 26.10.2007 00:00