Text:
Walter W. Wacht
Nicht eins, zwei, drei oder vier – nein: fünfzehn MP3s verschenkt das kanadische Label Arts & Crafts aktuell in seinem »Summer Sampler 09«. Viele der enthaltenen Stücke kann man bereits kennen, sind die Alben von u.a. The Stills, Los Campesinos!, Brendan Canning (Broken Social Scene) oder The Constantines doch bereits erschienen. Dafür eröffnet der Sampler mit einem majestätischen neuen Stück der Hidden Cameras.
Text:
Michael Lutz

Sortiert eigentlich noch jemand seine CDs und Platten? Oder wurde dem Chaos (aka Artwork) schon mit sauber editierten Playlisten zu Leibe gerückt? Für alle Haptiker, die sich sonntagnachmittags immer noch am liebsten mit Logik und Leidenschaft dieser ungemein meditativen Aufgabe stellen, hier ein Vorschlag (falls nicht schon geschehen): Am besten gleich ein neues Regalbrett für sämtliche Veröffentlichungen der kanadischen Indie-Darlings
Broken Social Scene, der einzelnen Mitglieder, Kollaborateure sowie Seitenprojekte an die Wand nageln, denn ihr beängstigender Output wird auch in Zukunft nicht abreißen.
Im laufenden Jahr traten unter anderem bereits
Feist,
Apostle Of Hustle,
Kevin Drew,
Stars und
Emily Haines mit guten bis hervorragenden Platten in Erscheinung und für 2008 sind bereits die nächsten Releases angekündigt. Neben Brendan Canning, der derzeit am zweiten Teil der
»Spirit If...«- »Broken Social Scene Presents«-Reihe bastelt, hat
Jason Collett sein neues, drittes Album in der Pipeline.
Text:
Rafael Wawer

Nahezu unheimlich, wie voraussagbar gut arrangiert Veröffentlichungen der Stars sind. Die Songs entfalten ihre Kraft vor allem, wenn man sie als miteinander verzahnt begreift. »In Our Bedroom After The War« erzählt eine verschachtelte Geschichte. »Personal«, eines von 13 neuen Stücken, stellt dabei das lyrische Epizentrum des Albums dar, das unter Piano und S ...
Erschienen in SPEX #310 09-10.2007 | 30.10.2007 00:00
Text:
Benedikt Köhler

Man muss doch zugeben: Eigentlich hätte es so schön gepasst. Young Galaxy hätten mit ihrem Country-inspirierten Spacepop eine ideale Ergänzung der Montrealer Musikszene sein können. Als da wären: Godspeed You! Black Emperor bzw. A Silver Mt. Zion mit ihren halbstündigen Shoegazer-Erlösungsversprechen; die mehrmanualige Brachialmelancholik von Arcade Fire; au ...
Text:
Lina Brion

Broken Social Scene waren immer vor allem eins: ein Kollektiv. Das implizierte einen komplexen, opulent instrumentierten Sound, der einen in seiner Massivität lawinenartig zu überrollen vermochte, der aber auch Schicht um Schicht jedes Mal aufs Neue eine Unzahl an raffi niert verknüpften Details und wahnwitzigen Einfällen freilegte. Broken Social Scene vermittelten den Eindruck ...
Erschienen in SPEX #310 09-10.2007 | 14.09.2007 00:00
Text:
Walter W. Wacht

»Good Luck!« - »Thanks...« So können Begegnungen zweier Fremder enden. Vier Wortwechsel, geführt aus Einsamkeit und Angst, aus Aufregung und Anspannung. Für das Video der neuen Stars-Single »Take Me To The Riot« flüchtet das Landei in die Großstadt. Ein Verlorener inmitten der Kaputten, ein Unbedarfter inmitten der Verwerflichkeit. Jede ...
Text:
Michael Lutz

»Set Yourself On Fire«, das dritte Album der kanadischen Band Stars, ist mittlerweile schon über zwei Jahre alt. Als Schlüsselrelease für die Karriere der Band, zieht das Werk jedoch immer noch weite Keise: Nach wie vor taucht der Titel beständig und vielerorts in Lieblingslisten auf und gilt als Referenzwerk im Bereich emotional-empathischer Popmusik aus Kanada. Zw ...
Text:
Michael Lutz

Leslie Feist?
Durch! Amy Millan? Been there! Emily Haines? Heard that! Jason Collett?
Längst! Nahezu alle bekannteren Namen des kanadischen
Arts & Crafts-Labels glänzten in der (jüngeren) Vergangenheit mit eigenen musikalischen Werken.
Kevin Drew aber, Kernmitglied der kanadischen
Broken Social Scene und bisher für diese Art der Veröffentlichungen weniger bekannt, wird diesen Sommer sein erstes Solo-Album veröffentlichen.
Die Platte des früheren
KC Accidental-Musikers entstand während der BSS-Tourneen der letzten beiden Jahre, betitelt wurde das 14 Stücke starke Album »Spirit If...«.
Vornehmlich ruhigere, schwelgerische Nummern finden sich darauf, allesamt mit oppulentem Instrumentarium ausgestattet. Die Produktion übernahmen – neben Kevin Drew selbst – die
Do Make Say Think-Musiker Charles Spearin und Ohad Benchetrit. Als einer der vielen BSS-Vokalisten startet Drew damit die Reihe »Broken Social Scene Presents«, die dem umfassenden Output des Indie-Kollektivs endlich Rechnung tragen soll. Der andere Gründervater,
Brendan Canning, arbeitet derzeit bereits am zweiten Teil der Serie, der Anfang des nächsten Jahres erscheinen soll. Außerdem will man sich den gesammelten Film-Scores der BSS-Beteiligten widmen.
Für Oktober wurde bereits eine Tour von Kevin Drew / Broken Social Scene in Aussicht gestellt, im September spielt Drew ein exklusives Konzert in der Londoner Scala. »Spirit If...« erscheint am 14. September bei
City Slang.
Text:
Benedikt Köhler

Freundschaft und Vertrauen. Ziemlich große Themen, mit denen die Stars in ihrem jüngsten Experiment hantieren. Die Forschungsfrage von »Do You Trust Your Friends?«: Was passiert, wenn befreundete Musiker das letzte Album »Set Yourself On Fire« remixen, interpretieren oder neu entwerfen? Es geht also nicht nur um die mittlerweile auch in der Indieszene heimisch ge ...
Text:
Walter W. Wacht

In letzter Zeit war ja hier und an anderer Stelle immer wieder die Rede von kanadischer Musik. Aufzählung gefällig? Bitte: Broken Social Scene, Feist, Metric, Emily Haines & The Soft Skeleton, Malajube, Death From Above 1979, MSTRKRFT, Chromeo, Young Galaxy, Amy Millan, The Dears, Apostle Of Hustle, The Hidden Cameras, Jason Collett, The Most Serene Republic, ... Wurde irgendwer verg ...