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Emely Neu

Das diesjährige Line-up des Meltdown Festivals war biographisches Statement des kuratierenden Antony Hegarty und Ausleben seines lang verfolgten Manifests zugleich. In London versammelte er die Frauen der Zukunft und die Wurzeln seines eigenen kreativen Schaffens. Das weckte Erinnerungen an das New Yorks der 80er und entwickelte enorme Strahlkraft.
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Thomas Vorreyer

Olympia?! Das wahre Großereignis im Londoner August dürfte Antony's Meltdown werden. Nun kann der Sänger u.a. auch Butoh-Tänzer Ōno Yoshito, Lou Reed und Kim Cattrall bei seinem Festival begrüßen. Mit Hercules and Love Affair gibt es eine Wiedervereinigung. Nebenher covert Hegarty Fleetwood Mac.
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Thomas Vorreyer

Im August veröffentlichen Antony and the Johnsons das in Kopenhagen aufgenommene Livealbum Cut the World. Nun gibt es daraus vorab die Rede Future Feminism zu hören, in der der sich selbst enttaufte Antony u.a. über seine eigene katholische Erziehung sowie die Abkehr vom Patriarchat und der Idee eines männlichen Gotts spricht.
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Jens Balzer
Zu den größten Überraschungen in der laufenden Konzertsaison gehörte der Auftritt von Tom Krell alias HOW TO DRESS WELL in Berlin in der Berghain Kantine. Nicht nur, dass Krell sich beim begleitenden Plausch im Biergarten als umfassend gebildeter und überaus kurzweiliger Gesprächspartner erwies, mit dem sich über die Philosophie von Schelling, Hegel und Frege (sein Dissertationsthema) ebenso gewinnbringend diskurrieren ließ wie über die Ess- und Ausgehgewohnheiten von R. Kelly, dessen Musik Tom Krell mindestens ebenso verehrt wie die Philosophie des deutschen Idealismus.
Erschienen in SPEX #334 09/10 2011 | 21.08.2011 11:30
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Daniel Fersch
Ein halbes Jahr nach dem Erscheinen ihres Albums Swanlights lassen ANTONY AND THE JOHNSONS wieder von sich hören - und sehen: Mit einem Video zum Titelstück der Platte, bei dem die Schwester von Bandleader Antony Hegarty, Sara Hegarty die Regie geführt hat. Parallel dazu hat die Band eine EP veröffentlicht, die neben Swanlights zwei neue Songs und einen Remix des Avantgarde-Elektronikers Daniel Lopatin alias Oneohtrix Point Never enthält.
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Walter W. Wacht
Anfang Oktober wird das neue Album »Swanlights« von Antony And The Johnsons erscheinen, begleitet wird es im Vorfeld von der EP »Thank You For Your Love«. Wie schon bei seinem letzten Album »The Crying Light« gibt die EP einen ersten Ausblick auf das Album, der Titeltrack der EP ist gleichzeitig die Single von »Swanlights«. Neben der äußerst beschwingten, von Klavier und Blechbläsern getragenen Single werden auf der Single vier nicht auf dem Album enthaltene Stücke zu hören sein, darunter zwei Cover-Versionen John Lennons und Bob Dylans.
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Die Redaktion
Ein Brief der Titanic an u.a. Spex – – – Das Interview-Blog von David Lynch – – – Das Manifest für den Online-Journalismus – – – Spotify mit Killer-Applikationen für Smartphones – – – Und: ein Outtake aus »Villalobos« – – – ein MIT-Remix von Harmonia – – – eine heute fällige Erinnerung an Moondog – – – Der Spextrakt.
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Walter W. Wacht

Nach »Epilepsy is Dancing« erscheint nun die zweite Single »Aeon« aus Antony And The Johnsons tollem Album »The Crying Light«, begleitet wird die Doppel-A-Seiten-Auskopplung auf grauem 7"-Vinyl (oder als Download) von einer Studio-Version der Antony-Interpretation von Beyoncés »Crazy in Love«. Endlich, möchte man festhalten, schließlich hörte man jenes Cover immer wieder während der Live-Shows von Antony And The Johnsons. Im Netz kursierten zudem seit längerem zahlreiche Mitschnitte der Antony-Variante – man darf den Song alleine deshalb mit ruhigem Gewissen als langersehnte Veröffentlichung bezeichnen. Arrangiert hat Hegarty das Stück mit seinem langjährigen Freund Nico Muhly, aufgenommen wurde in den New Yorker Legacy Studios. Parallel zur Single-Veröffentlichung bewirbt ein neues Musikvideo »Crazy in Love«.
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Walter W. Wacht

Mehr einem Theaterstück denn einem Musikvideo gleicht »Epilepsy is Dancing« bzw. der unter Regie der Wachowski Brothers entstandene Clip zur neuen Antony And The Johnsons-Single.
Johanna Constantine spielt im Video die Rolle der plötzlich krampfenden Frau, der sich daraufhin bunte Träume im Märchenwald eröffnen. In Zusammenarbeit mit den M ...
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Max Dax

Spex #318 ist ab dem 19. Dezember am Kiosk erhältlich. Max Dax gibt im Editorial einen Überblick über die Themen der aktuellen Ausgabe.
Erschienen in SPEX #318 01-02.2009 | 15.12.2008 00:00
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Die Redaktion

Mit der Reihe »Besondere Songs« versucht die Redaktion in jeder Ausgabe einen Überblick über wichtige Musikstücke zu geben, die aus der Flut der Veröffentlichungen herausragen.
Erschienen in SPEX #317 11-12.2008 | 26.11.2008 00:00
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Walter W. Wacht

Das Radio – liebe Leserinnen und Leser – ist nun wirklich kein junges Medium mehr. Vor nicht wenigen Jahren noch – vor der großflächigen Erschließung des Internet – war das Radio eine der relevaten Institutionen in Sachen Geschmacksbildung. Diesen Status hat das Medium längst eingebüßt – begrüßenswert ist die musikalische bzw. stilistische Vielfalt, die das Internet heute bietet. Gleichzeitig begann mit der universellen Verfügbarkeit von Musiken der Verlust des Überblicks: Online-Magazine, Musikblogs, Webradios und soziale Netzwerke nahmen bald die Leuchtturm-Funktion ein und verschafften dort Überblick, wo ein Interesse abseits gigabytegroßer Datenablagen bestand.
Besonders Webradios waren vor einigen Jahren noch äußerst populär, weil sie – anders als die Livestreams der großen öffentlich-rechtlichen und privaten Sendeanstalten – abseitige Musik spielten. Das Problem des Gros jener Sender war meist die fehlende redaktionelle bzw. inhaltliche Begleitung des Musikprogramms. In einem Fall hat sich dies hingegen deutlich geändert: Anfang Januar nahm in
Hamburg der Radiosender Byte FM den Betrieb auf. Mit striktem Sendeschema, moderierten Sendungen und einer überschaubaren Musikauswahl – im Internet. Anders als bei vielen Webradio-Streams steht bei Byte FM klar der journalistische Anspruch, der Wunsch nach Aufarbeitung musikalischer Informationen und die Greif- und Erreichbarkeit der Moderatoren und Redakteure im Vordergrund – beginnend bei Moderatoren wie Klaus Walter, Eva Garhte, Christoph Twickel, Sandra Zettpunkt oder Tobias Rapp und endend mit profanen Dingen wie der unregelmäßigen Service-Ansage der Uhrzeit.
Bereichert wird das eigene, vielfältige Programm durch Kooperationen mit anderen Medien wie ZEIT Online, der taz – und ab heute Nacht auch in Kooperation mit Spex. Ab Mitternacht
stellt die Spex-Redaktion in einer einstündigen, unmoderierten Sendung die »20 besonderen Songs« der aktuellen Ausgabe #317 vor – ein Programm, das wir fortan stets am letzten Dienstag des Kalendermonats zwischen 0 und 1 Uhr morgens gestalten dürfen. Wir freuen uns, die unter unseren Lesern beliebte Rubrik der Printausgabe so auch adäquat hörbar machen zu können.
Im Anschluss an die Sendung wird man an dieser Stelle übrigens auch die Playlist der Sendung samt zusätzlicher Künstlerinformationen finden können.
Spex-Mixtape auf Byte FM:
28.10. auf
www.byte.fm (00:00 bis 01:00 Uhr)
immer am letzten Dienstag des Monats
(Foto: YlvaS | CC)