… Stadtentwicklung

Nach der Veranstaltung im Sommer zum Kölner »Frühlingszauber«, geht die Gruppe »Making Of« heute abend der Frage nach, wie Armut, Ausgrenzung und soziale Abkapselung im städtischen Raum organisiert werden. Es geht nicht (nur) um Paris, sondern (vor allem) um Köln.
Die Frage lautet nicht, wann die K …
Nach der Veranstaltung im Sommer zum Kölner »Frühlingszauber«, geht die Gruppe »Making Of« heute abend der Frage nach, wie Armut, Ausgrenzung und soziale Abkapselung im städtischen Raum organisiert werden. Es geht nicht (nur) um Paris, sondern (vor allem) um Köln.
Die Frage lautet nicht, wann die Kölner Vororte brennen, sondern wie sich die soziale Stadtentwicklung gestaltet und warum. Wie gehen die Menschen mit dem Wandel städtischer Strukturen um? Welchen Widerstand leisten sie? Welche sozialen Kämpfe stehen uns bevor und was sind die Perspektiven für eine gerechtere Stadtpolitik?
Davon ausgehend, dass Armut, Marginalisierung, Ausgrenzung und autoritäre Integration nicht zuletzt urbane Prozesse sind, soll erörtert werden, wie man sie auch durch urbane Gegenstrategien angreifen kann.
Die Beiträge reichen von einer Darstellung der Mittelstandsparanpoia in der spekulativen Literatur J.G. Ballards, über Kritik an der These, die Hauptursache fehllaufender Stadtenwicklung sei »mangelnde Integration« und Beiträge zu verschiedenen Mythen um die französischen Banlieus bis hin zu einem Überblick über die Armutsentwicklung in der »Medienstadt« Köln. Schließlich soll’ um Wohn- und Arbeitsverhältnisse im Kölner Eigelstein-Viertel gehen. Und dort trifft man sich dann auch.

30.11.05, Elektra, Gereonswall, Köln, 20 Uhr

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