Klang.exe: Das Sonifikationen Festival vereint Sounds und Daten

Mio Chareteau

Ende Oktober findet in der Berliner Villa Elisabeth das Festival Sonifikationen – Klingende Datenströme statt. Schwerpunkt: Die Vertonung von Daten als Treffpunkt von Wissenschaft und Musik.

Wie klingt eigentlich eine W-Lan-Verbindung? Oder DNA? Oder GPS-Daten? Fragen wie diese möchte das Festival Sonifikationen – Klingenden Datenströme in der Berliner Villa Elisabeth beantworten. Musiker, Sounddesigner und Künstler präsentieren zwischen dem 27. und 29.10. ihre Experimente im Bereich der Verklanglichung von Daten und Informationen.

Konzerte, Installationen, Performances und Vorträge sollen bei Sonifikationen einen Einblick in die Bandbreite der Herangehensweisen an das Thema vermitteln: Es gibt Raum für freie Improvisation und Musique Concrète, instrumentale Ensembles spielen computergenerierte Stücke, während Neurowissenschaftler mit Klangkünstlern und Instrumentenbauern diskutieren.

Man merkt: Das Sonifikationen schreibt interdisziplinär groß. Folgerichtig entstammen die meisten Acts der Schnittmenge zwischen Wissenschaft und Musik. Dem Gitarristen Hans Tammen zum Beispiel reicht es nicht, mit seiner endangered guitar, einem Hybrid zwischen Gitarre und Computer, experimentelle Klänge zu erzeugen – er vertont nebenbei auch seine eigene Genstränge.

Dass die klangliche Darstellung von Daten Tabellen und Diagrammen den Rang abläuft, ist unwahrscheinlich. Dass es sich um ein unheimlich spannendes Feld mit massig Potenzial für Experimente handelt, lässt sich spätestens vom 27. bis 29.10. in der Berliner Villa Elisabeth begutachten.

Sonifikationen – klingende Datenströme

27. – 29.10. Berlin – Villa Elisabeth.
Weitere Infos zum Festival gibt’s hier.

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