Renner geht – und mit ihm der Major-Underground?

Es war ein offenes Geheimnis und seit heute ist es Wirklichkeit: Der nicht unumstrittene Chef von Universal Deutschland, Tim Renner, verlässt seinen Eierspeicher in Berlin und hinterlässt einen Ableger des Riesen Universal Music International, der sich fortan noch mehr auf (eben) internationale Acts …
Es war ein offenes Geheimnis und seit heute ist es Wirklichkeit: Der nicht unumstrittene Chef von Universal Deutschland, Tim Renner, verlässt seinen Eierspeicher in Berlin und hinterlässt einen Ableger des Riesen Universal Music International, der sich fortan noch mehr auf (eben) internationale Acts (meint: US-amerikanische) konzentrieren soll, statt – wie z.B. via Motor Music – auch den heimischen "Underground" zu stützen. Für alle weiteren Informationen verweisen wir für die kommenden Tage brav auf Quellen wie musikwoche.de, musikmarkt.de, spiegel.de. Es wird eine "Schlammschlacht" erwartet. Dennoch versuchen wir zu beobachten, was diese Entscheidung nun wirklich für die kommenden Veröffentlichungen wie z.B. Naked Lunch bedeutet, die eben nicht zu den großen der Kleinen gehören, wie die Sportfreunde Stiller z.B., die ebenfalls im März mit einem neuen Album am Start sind. Sicher scheint bei aller Kritik im Laufe der Jahre an der populistischen Seite der Person Renner – und der Kommentar auf spiegel.de hat dies durchaus richtig erkannt: "Mehr Bewegung wird es ohne Tim Renner an der Spitze der marktführenden deutschen Plattenfirma nicht geben. Eher weniger." 2004 kann kommen, auch wenn niemand wirklich weiß, wohin es geht. Nur einer geht voran.

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