Quotendiskussionen

lich passend zur Popkomm – im Bundestag eine Anhörung zu dem Thema geben. Bereits im Vorfeld gab es jetzt eine Pressekonferenz des Pressekonferenz des Verbandes Privater Rundfunk und Telekommunikation (VPRT) zum Thema. Statements gefällig? Bitteschön:

Hans-Jürgen Kratz (VPRT) "Eine Quote würde die Musikindustrie aus ihrer Verantwortung gänzlich entlassen, würde unsere Hörer und Zuschauer bevormunden und unsere wirtschaftlichen Grundlagen bedrohen." Es solle daher nicht versucht werden, "die Fehler der Musikindustrie zu Lasten des privaten Rundfunks auszumerzen." Schließlich sei die Musikindustrie der Urheber der jetzigen Situation.
Arno Müller (104,6 RTL): "Viele Songs, die im Radio nicht gespielt werden, werden doch zu Recht nicht gespielt, weil sie niemand hören will. Ich weiß nicht, warum die Politik das ändern will."
Carsten Hoyer (radio NRW): "Wir können doch nichts dafür, wenn unsere Hörer sagen, das wollen wir nicht hören. Und das kommt bei deutschen Titeln leider häufig vor."
Stephan Hampe ( 94,3 r.s.2) "Wir schließen doch von vornherein keine Sprache aus, erst recht nicht unsere eigene. Wir spielen, was die Hörer hören wollen, ob deutsch, chinesisch oder auf Kisuaheli." Der Sender habe zehn Wochen lang einen Test gemacht und einen deutschen Titel pro Stunde gespielt. "Die Zuhörerquote sank daraufhin um zehn Prozent."

Eine Quote würde also die Reichweiten der Radiosender beschneiden? Oder müßte man doch einfach nur die Claim ändern? Statt "die besten Hits der 80er, 90er..", "das beste am deuschten Landen"?
Der ehemalige Universal-Chaf Tim Renner tritt in dieser Woche mit Motor FM auf der Berliner Frequenz 104,1 und im Netz an zu beweisen, dass ein Sender auch mit einer "Deutschquote" von 100% funktionieren kann. Bis Freitag sendet der Sender und schickt dabei ausschließlich deutschsprachiges, bzw. in Deutschland produziertes Material über den Sender. Deren Statement: "Sowohl Radio als auch handel benachteiligen in der existenten Struktur Newcomer. Das gilt es zu ändern". Renner hat sich mit Motor FM für die Berliner Frequenz 106,8 beworben. Sollte der Sender mit der Bewerbung erfolgreich sein, soll jeder Song, den der Sender spielt, als Download über Internet oder Mobiltelefon erhältlich sein.

Die Forderung nach einer sogenannten "Deutschquote" im Radio konnte man in der Vergangeheit immer wieder hören, jetzt wird die Sache etwas ernster: Am Mittwoch wird es – terminlich passend zur Popkomm – im Bundestag eine Anhörung zu dem Thema geben. Bereits im Vorfeld gab es jetzt eine Pressekonferenz des Pressekonferenz des Verbandes Privater Rundfunk und Telekommunikation (VPRT) zum Thema. Statements gefällig? Bitteschön:nnHans-Jürgen Kratz (VPRT) "Eine Quote würde die Musikindustrie aus ihrer Verantwortung gänzlich entlassen, würde unsere Hörer und Zuschauer bevormunden und unsere wirtschaftlichen Grundlagen bedrohen." Es solle daher nicht versucht werden, "die Fehler der Musikindustrie zu Lasten des privaten Rundfunks auszumerzen." Schließlich sei die Musikindustrie der Urheber der jetzigen Situation.nArno Müller (104,6 RTL): "Viele Songs, die im Radio nicht gespielt werden, werden doch zu Recht nicht gespielt, weil sie niemand hören will. Ich weiß nicht, warum die Politik das ändern will."nCarsten Hoyer (radio NRW): "Wir können doch nichts dafür, wenn unsere Hörer sagen, das wollen wir nicht hören. Und das kommt bei deutschen Titeln leider häufig vor."nStephan Hampe ( 94,3 r.s.2) "Wir schließen doch von vornherein keine Sprache aus, erst recht nicht unsere eigene. Wir spielen, was die Hörer hören wollen, ob deutsch, chinesisch oder auf Kisuaheli." Der Sender habe zehn Wochen lang einen Test gemacht und einen deutschen Titel pro Stunde gespielt. "Die Zuhörerquote sank daraufhin um zehn Prozent."nnEine Quote würde also die Reichweiten der Radiosender beschneiden? Oder müßte man doch einfach nur die Claim ändern? Statt "die besten Hits der 80er, 90er..", "das beste am deuschten Landen"?nDer ehemalige Universal-Chaf Tim Renner tritt in dieser Woche mit Motor FM auf der Berliner Frequenz 104,1 und im Netz an zu beweisen, dass ein Sender auch mit einer "Deutschquote" von 100% funktionieren kann. Bis Freitag sendet der Sender und schickt dabei ausschließlich deutschsprachiges, bzw. in Deutschland produziertes Material über den Sender. Deren Statement: "Sowohl Radio als auch handel benachteiligen in der existenten Struktur Newcomer. Das gilt es zu ändern". Renner hat sich mit Motor FM für die Berliner Frequenz 106,8 beworben. Sollte der Sender mit der Bewerbung erfolgreich sein, soll jeder Song, den der Sender spielt, als Download über Internet oder Mobiltelefon erhältlich sein.

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