Quanta Costa, Musikvideo?

Nach Jahren des Darbens stehen Musikvideos plötzlich wieder im Mittelpunkt des Interesses: Online-Musikfernsehsender wie tape.tv (mit dessen Hilfe die Spex-Redaktion das Format »Spex TV« gestaltet), Video-Plattformen wie YouTube (deren Inhalte zum Großteil aus Musikclips bestehen) und ein neues inhaltliches Interesse von Musikern, Labels, Regisseuren und Fans an in Bildern erzählten Geschichten zu Lieblingssongs ließen in den letzten zwei Jahren eine Vielzahl kreativer wie revolutionärer Musikvideos entstehen. Dabei geht es der Musik(video)branche nicht einmal maßgeblich besser. In diesem Zusammenhang geht die heute in Hamburg stattfindende Veranstaltung »Exemplarische Verschiebungstendenzen im Musikvideo« der Frage nach, wie es eigentlich in Budgetfragen um das Musikvideo steht – und wie kleine Budgets die Kreativität befeuern bzw. unterminieren können.

    Der Spex-Blogger und Musikvideo- bzw. Webserien-Produzent Moritz Schmall wird dazu gemeinsam mit dem Hamburger Grafikdesigner Jan Schaab ab 20:30 Uhr anhand ausgewählter aktueller Musikclips von u.a. Hot Chip, Jacques Palminger, Get Well Soon, Roll the Dice, MGMT, Little Dragon und Nobody Beats the Drum den Unterschied zwischen Major-Budget- und DIY-Produktion aufzeigen, die Videobeispiele werden zwischen den Vorträgen per Beamer auf die Leinwand der Fabrik Valentinskamp im alternativen Kunst-Kiez Gängeviertel projiziert, daneben wird es eine Publikumsdiskussion geben. Der Abend fungiert dabei außerdem als Finissage der Veranstaltungsreihe »Exemplarische Verschiebungstendenzen«, die umliegenden Galerien im Gängeviertel sind bis 19 Uhr geöffnet. Der Eintritt für beide Veranstaltungen ist frei.

 

Exemplarische Verschiebungstendenzen im Musikvideo:
21.05. Hamburg – Fabrik Valentinskamp (Gängeviertel) (Beginn: 20:30 Uhr)
mit Moritz Schmall, Jan Schaab

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here