Popsängerin Lesley Gore ist tot

Die Teenager-Hymne »It’s my Party« bescherte der erst 16-jährigen Amerikanerin über Nacht Welterfolg. Gestern ist Lesley Gore im Alter von 68 Jahren gestorben.

Mit der trotzigen Zeile »It’s my party and I’ll cry if I want to« sprach die US-Amerikanerin 1963 Millionen Coming-Of-Agern aus der Seele, der gleichnamige Titel verhalf der Schülerin zu unerwarteter Berühmtheit. Nie wieder konnte die in Brooklyn geborene Lesley Sue Goldstein an diese Erfolge anknüpfen, auch nicht mit ihrem Comeback-Versuch vor acht Jahren. Die Single, die sie unter der Fittiche von Labelchef Quincy Jones, genauso frisch im Geschäft wie die 16-Jährige, veröffentlichte, verkaufte sich über eine Million Mal und wurde später unter anderem von Bryan Ferry gecovert.

Obwohl Gore niemals in einer Girlband sang, galt sie als One-Woman-Standing in der Frauenbewegung, ihr 1964 veröffentlichtes »You Don’t Own Me« ist gleichermaßen früher Feminismus-Klassiker und Pophymne, mit der Gore jungen Frauen zu stärkerem Selbstbewusstsein verhalf.

2005 hatte Lesley Gore die langjährige Beziehung zu Schmuckdesignerin Lois Sasson öffentlich gemacht. Diese bestätigte gestern, dass Gore an den Folgen einer Lungenkrebserkrankung in einem New Yorker Krankenhaus gestorben sei.

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