Phosphorescent

Phosphorescent
FOTO: Steve Gullick

Der Freund kommt mit der Ankündigung eines Sonnenaufgangs der Läuterung und geht erst mit dessen Anbruch: Muchacho, das neue Album von Phosphorescent (VÖ: 15. März via Dead Oceans / Cargo) wird eingeklammert vom choralen Lagerfeuerharmoniegesang »Sun, Arise! (An Invocation, An Introduction)« und seiner Variation »Sun’s Arising (A Koan, An Exit)«. Der Vergleich zu den Fleet Foxes mag sich angesichts dieses Stückes zwar aufdrängen, Matthew Houck, der hier seinen fünften Langspieler (den Willie Nelson-Tribut To Willie nicht eingerechnet) vorlegt, beweist aber im weiteren Verlauf, dass er sein Melodienhändchen vielseitig ausleben kann. Uptempo-Americana und Folk-Balladen gelingen ihm gleichsam eingängig, der Country-Anteil wurde allerdings zurückgefahren.Textlich arbeitet er dabei weiterhin gerne mit Variationen und zehrt von einem großen Leidensschatz. Letzteres reflektiert Houck selbst an einer Stelle: »You say, ›Oh, you’ll spin this heartache into gold‹ / And I suppose, I ain’t got much choice now do I tho?« Hat er nicht, nein. Aber er meistert sein Schicksal trefflichst. Davon kann sich nachfolgend im Albumstream von Muchacho überzeugt werden – und am 11. und 12. Mai in Berlin und Köln, den zwei Stationen der von SPEX präsentierten Phosphorescent-Tour.

 

SPEX präsentiert Phosphorescent live
11.05. Berlin – Berghain/Kantine
12.05. Köln – Blue Shell

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here