Eine Huldigung der Bilderflut

In zwei Dingen sind sich eigentlich alle US-amerikanischen Musikwebseiten bezüglich El Guinchos neuem Musikvideo zu »Bombay« einig: Erstens, das Video ist sehr unterhaltsam. Zweitens, es ist »NSFW«, »Not safe for work«, sprich Bürountauglich. Und ja: Man sieht darin immer wieder leicht bis unbekleidete Frauen, Brüste, Nippel, auch einmal Fußfetischismus und andere Promiskuitäten – was »old europeans« allerdings kalt lassen dürfte.

Zwei Dinge sollen dem hier entgegen gestellt werden: Erstens, dass weder Bilder von ›crotch shots‹ während des Aufsattelns auf ein Fahrrad noch angedeutete Überfälle auf Frauen wirklich sein müssen. Zweitens, dass weniger die Nacktheit eine Frage des »NSFW« sein sollte, sondern die Frage, ob man sich während der Arbeitszeit am Rechner überhaupt mit Musikvideos oder ähnlichem Zeitvertreib beschäftigen sollte.

Im weiteren halten wir fest: Der von Regisseur Nicólas Mendéz realisierte Clip zur ersten Single aus Pablo Díaz-Reixas alias El Guinchos neuem Album »Pop Negro« ist – wie Charlotte Gainsbourgs Musikvideo zu »Heaven Can Wait« – eine Huldigung der  Bilderflut, die uns täglich in Tumblelogs wie ffffound.com begegnet. Und bezüglich der pseudowissenschaftlichen Einleitung: Das erinnert doch stark an ein anderes Video aus der jüngsten Vergangenheit.

 


VIDEO: El Guincho – Bombay

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