Postpunk schmecken und Krautrock riechen – beim Synästhesie Festival in Berlin

Tangerine Dream Foto: Jim Rakete

Postpunk schmecken, Krautrock riechen: Beim die Synästhesie Festival am 19. November in der Volksbühne Berlin – unter anderem mit Tangerine Dream.

Synästhesie beschreibt die Überlappung zweier Sinnesempfindungen, wenn man also Sichtbares riechen, Hörbares schmecken kann und so weiter. Die Wahrnehmung von zwischen einem und 25 Prozent aller Menschen unterliegt zeitweise diesem Prinzip. Wer nicht dazugehört, kann sich seine Dosis beim Synästhesie Festival abholen, das am 19. November zum dritten Mal stattfindet.

Das Festival möchte nicht einfach Konzert sein, sondern Gesamtkunstwerk. Aber trotz visueller Komponente steht jedoch die Musik im Vordergrund, die die Betreiber des Labels und Berliner Wasserlochs 8mm kuratiert wurde. Schon bei den Headlinern kombiniert das Synästhesie Festival britische Postpunk- und Indieromantik der  teutonischer Rockhistorie. Will heißen: The Horrors und die aktuelle Bestzung Tangerine Dreams spielen.

Doch auch weniger bekannte Namen finden sich im Line-up: Pins, Camera, Balagan und Jakuzi halten die Fackel für Newcomerbands im traditionsreichen Schauspielhaus hoch. Moderiert wird der Abend von Anton Newcombe, Frontmann von The Brian Jonestown Massacre.

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