Mudhoney

Im vergangenen Jahr testeten Mudhoney nach jahrelanger Auszeit ihren heutigen Marktwert und legten auf ihrem alten und aktuellen Label Sub Pop Records ihr aktuelles, achtes Album »The Lucky Ones« sowie die Wiederveröffentlichung von »Superfuzz Bigmuff« auf. Jene Debüt-Platte von Mudhoney wurde zwar klanglich etwas optimiert, fühlte sich dabei aber so rau und kantig wie je zuvor an. Abgesehen davon, dass man darauf auch neun Stücke einer Berlin-Show von Mudhoney hörte, aufgezeichnet vor nunmehr einundzwanzig Jahren.

    Am morgigen Donnerstag spielen Mudhoney also erstmals seit Ewigkeiten wieder in Berlin – seit vierzehn Jahren, um ganz genau zu sein –, präsentiert von Spex und ohne Garantie auf zeitnahe Wiederholung dieser Show.

    Derweil wird die Band auch an anderer Stelle wiederentdeckt: Erst kürzlich machte die Nachricht die Runde, dass Thurston Moore gemeinsam mit dem Sub-Pop-Hausfotografen Michael Lavine an einem Buch über Grunge (ebenso betitelt) arbeite, Moore schrieb die im Buch enthaltenen Texte. Und natürlich findet sich darin auch ein Abriss über Mudhoney, ebenso wie ein Stück auf der das Buch begleitenden Dreifach-CD-Compilation. »Grunge« ist derweil fertiggestellt und wird auf Englisch im Abrams Image Verlag erscheinen – und zwar ebenfalls morgen. Ein Omen, wenn man so will.


VIDEO: Mudhoney – Touch Me I’m Sick


VIDEO: Grunge by Michael Lavine & Thurston Moore

Spex präsentiert Mudhoney Live:
15.10. Berlin – Festsaal Kreuzberg
mit Charlie Megira & The Modern Dance Club (Live), Lobotomy (DJ), Beginn: 21 Uhr

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