MTV Video Music Awards – die Gewinnerin

Die Nicht-Schlagzeilen der 32. MTV Video Music Awards.

Keine Videos bei den MTV Video Music Awards, dafür: Enttäuschung auf ganzer Linie. Taylor Swift hat nur vier Preise eingeheimst, Miley Cyrus hat nicht Nicki Minaj geknutscht und mehr Stoff getragen als nötig. Zum Schluss doch noch der vermeintlich versehentliche rettende Kamerschwenk backstageendlich Nippel!

Dafür bleibt Gott, pardon, Kanye verlässlicher Retter in der Schlagzeilennot. Der 38-jährige Idiot, pardon, Rapper, lässt sich von niemandem als solcher bezeichnen, nicht mal von Barack Obama. Der Konter: West kündigt an, 2020, also höchstwahrscheinlich vor Erscheinen von So Help Me God, pardon, Swish, selbst Präsident zu werden. Wenn die diesjährigen VMAs spiegeln, wie es um die Musikindustrie anno 2015 steht, kann ein Plan B echt nicht schaden.

Und jetzt, was wirklich berichtenswert an der 32. Reinkarnation des toten Musiksenders war: die einzige Chance, mit der Auszeichnung eines fabelhaften Musikvideos für Furore zu sorgen, wurde vertan. FKA twigs hat glücklicherweise weder den Best-Cinematography-Preis für ihren Clip zu »Two Weeks« noch den Award als Artist to Watch (»Pendulum«) gewonnen und bleibt damit unangefochtene Siegerin in ihrer ganz eigenen Kategorie als outstanding artist.

Alle Verlierer, Gewinner und Videos (außer Musikvideos) gibt’s hier.

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