Miss Kittin – Album im Februar, Erste Single jetzt

Miss  KittinWirklich? Erstaunt schaue ich noch einmal nach. »BatBox« ist tatsächlich erst das zweite Solo-Album der DJ-Königin Miss Kittin. Es braucht etwas Zeit zum Nachdenken, und erst dann wird mir wieder bewusst, dass die Frau mit dem strengen Pony ja zunächst einmal mit Kollaborationen bekannt wurde – allen voran den New WaveDance-Tracks, die sie gemeinsam mit Leuten wie The Hacker oder Felix Da Housecat produzierte. Erst nachdem sie als goldene Stimme des Electroclash etabliert war, machte sich Miss Kittin als DJ einen Namen. Jetzt singt sie wieder. Im Feburar ist es soweit.
       »BatBox« erscheint  am 01.02.2008 auf dem eigenen Label der Caroline Hervé, Nobody’s Bizness. Das Cartoon-Artwork ist von Rob Reger gestaltet worden, dessen Character »Emily, The Strange« längst von den Kaffeetassen der internationalen Versicherungsbüros herablächelt bzw. strange schaut. Was sich nach den ersten Durchläufen als stylish-poppige, mehr New Wave-als-Electro-Platte entpuppt, wurde von Miss Kittin gemeinsam mit dem Starproduzenten Pascal Gabriel (Kylie, Dido) in dessen Londoner Studios aufgenommen. Kommt ziemlich gut, ein Strom aus Sound, der von irgendeiner Werbeagentur für eine Automarke entdeckt und so in den Mainstream einsickert. Jetzt draußen: die Single »Kittin Is High« mit Remixen von Black Labelle und Jojo de Freq. Ach so, Berlin, nimm dies: Seit zwei Jahren wohnt Miss Kittin in Paris. 

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