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Walter W. Wacht
Eine kurze Zusammenfassung der jüngsten Ereignisse: Auf dem Bonaparte-Album »My Horse Likes You kollaborierten sie mit Tobias Jundt bei dem Stück »Orangutang«, eine Fortsetzung gab es in Form eines gemeinsamen Live-Sets im Rahmen des Melt! Festivals. Ihre Zusammenarbeit mit Thom Yorke bei dem Track »The White Flash« wurde von Robag Whrume geremixt auf Freude am Tanzen veröffentlicht. Am 28. September spielen sie mit Sascha Ring als Moderat in der Volksbühne Berlin. Und ihre »Body Language«-Compilation ist nun auch beinahe wieder ein Jahr alt. Zeit für Neuigkeiten in Sachen Modeselektor also: Auf ihrem Label Monkeytown Records erscheint im November der erste Teil der »Modeselektion«-Reihe, dazu bringen sie das Setup für einige Live-Shows in deutsche Clubs.
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Walter W. Wacht
Im Oktober ist es dann also endlich soweit: Die britischen Neo-Postpunks O. Children veröffentlichen ihr Debütalbum. Damit hat in Sachen Karriere alles noch länger gedauert, als zunächst angenommen: Im Sommer letzten Jahres geisterte ihre Single »Dead Disco Dancer« in Form eines Musikvideos durchs Netz, im Frühjahr 2010 legten sie mit »Ruins« noch einmal nach und insgesamt eineinhalb Jahre später kann man nun also neue Songs hören.
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Walter W. Wacht

Der Zufall treibt oft merkwürdige, letztlich aber absolut einleuchtende Blüten. Jedem halbwegs an elektronischer Tanzmusik Interessierten dürfte es bereits passiert sein, beim beiläufigen Goutieren der eigenen Platten- bzw. DJ-Set-Sammlung unerwartet über diesen einen Song, diesen ganz besonderen Track gestolpert zu sein, der die Aufmerksamkeit augenblicklich und unablässig auf sich zieht, den man zu einem früheren Zeitpunkt aber noch nicht als so wegweisend erkannt hat. In unserem Beispiel soll es daher im Folgenden um den Track »Delta NRG« von Lauer gehen und um die damit einhergehenden Verbindungen zu Arto Mwambé und das vor vier Jahren gegründete Münchener Disco- und House-Label Permanent Vacation, von denen derzeit beide neue Compilations erscheinen.
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Walter W. Wacht
Ihre Stimme erinnert an Björk, ihr Auftreten an Grace Jones, ihre Musik ist von elektronischer Verzerrung bestimmt. Die in Ruanda geborene, in Brüssel aufgewachsene und in Berlin lebende Sängerin Barbara Panther veröffentlicht in Kürze ihre von Matthew Herbert produzierte Debüt-EP, die wir in Gänze exklusiv als Stream anbieten.
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Michael Lutz
»Beauty«, das Debütalbum von Kraków Loves Adana, ist ein rätselhaftes, fragiles Werk geworden. Deniz Cicek und Robert Heitmann reihen die Bestandteile ihrer zurückgenommenen Songs wie lose Perlen auf einer Kette aneinander. Anfang September kommen sie für fünf Shows auf Tour, präsentiert von Spex.
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Walter W. Wacht
Anfang Oktober wird das neue Album »Swanlights« von Antony And The Johnsons erscheinen, begleitet wird es im Vorfeld von der EP »Thank You For Your Love«. Wie schon bei seinem letzten Album »The Crying Light« gibt die EP einen ersten Ausblick auf das Album, der Titeltrack der EP ist gleichzeitig die Single von »Swanlights«. Neben der äußerst beschwingten, von Klavier und Blechbläsern getragenen Single werden auf der Single vier nicht auf dem Album enthaltene Stücke zu hören sein, darunter zwei Cover-Versionen John Lennons und Bob Dylans.
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Walter W. Wacht
Auch Produzenten elektronischer Musik haben Geschichten zu erzählen, dasfür bedarf es nicht immer des gesungenen Wortes. Das norwegische Duo Röyksopp hat im Vorfeld ihres Mitte September erscheinenden Albums »Senior«, dem musikalischen Gegenstück ihres letztjährigen Erfolgsalbums »Junior«, einen Kuzfilm veröffentlicht. Den neuen Song »The Drug« kann man zudem vorab bereits streamen.
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Walter W. Wacht
Daft Punk assoziiert man längst nicht mehr mit ihren bürgerlichen Namen, sondern nur noch mit ihrem Auftreten unter einer der ikonischsten Kopfbedeckungen der Popkultur. Wie prägend Daft Punk auch heute noch sind, schlägt sich in zwei aktuellen Projekten nieder. Vor kurzem veröffentlichte der Amerikaner Harrison Krix ein Video, das seine rund 17 Monate dauernde Arbeit an einer originalgetreuen, perfekten Kopie von Guy-Manuel de Homem-Christos Goldhelm abbildet. Außerdem kann man nun sechs neue Stücke aus Daft-Punks Maschinenmusik-Soundtrack zu »Tron Legacy« streamen.
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Michael Lutz
Eigentlich waren die nuller Jahre für den Indierock ein ergiebiges Jahrzehnt. Doch was blieb, bei Lichte besehen? Vor allem ein beeindruckendes Missverhältnis von Quantität und Qualität. Die Bands, deren Namen heute noch geläufig sind und die mehr herausholten als bloß die verwischte Momentaufnahme ihres eigenen Einfluss-Overkills, sind schnell aufgezählt. Arcade Fire aus Montreal gehören zu den wenigen Hochinspirierten der Szene, und man darf ihnen durchaus zutrauen, auch in den Zehnern bedeutend zu bleiben. Im August und November kann man sie bei drei Deutschland-Shows live sehen, einen weiteren Song ihres neuen Albums »The Suburbs« kann man nun vorab streamen.
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Michael Lutz, Walter W. Wacht
Der Berliner Poet, Musiker und Sänger Hans Unstern hat mit »Kratz Dich Raus« eine zutiefst assoziative Liedersammlung voll dionysischer Sprachmagie aufgenommen. Dass seine Songs nun fixiert auf einem Album vorliegen, bedeutet für Unstern aber keinesfalls, dass sie live nicht weiterhin verschiedene Formen annehmen können: »Wir proben nie. Wir treffen uns zum Konzert. Die Musiker kennen die Songs, in den Leerstellen passieren die Dinge«. Spex präsentiert dementsprechend gespannt die Sommer-Shows von Hans Unstern und Band. Aber auch abseits davon gibt es eine neue Metamorphose zu melden: Viktor Mareks Remix von Unsterns »Ein Coversong« kann man nun streamen.