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Walter W. Wacht
Die französische Plattenfirma Record Makers feiert derzeit ihr zehnjähriges Bestehen, anlässlich dessen wir kurz »Joyeux Anniversaire!« ausrufen und anschließend auf die an Spex.de angeschlossenen Blogs verweisen möchten: Schon im Januar befragte unser Chef vom Dienst Martin Hossbach in seinem Blog »Recording Companies« die beiden Label-Betreiber Stephane Elfassi und Marc Teissier du Cros zu Herkunft und Bedeutung des Labelnamens. An anderer Stelle verwies Musikvideo-Blogger Moritz Schmall auf das neue durchgehend illustrierte und animierte Musikvideo zu Sebastien Telliers »Look«, welches wiederum die neue kostenlose Smartphone-App von Record Makers bewerben soll. Daneben gibt es zwei andere Apps, die auf der Musik französischer Produzenten beruhen.
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Walter W. Wacht
Was ist denn hier passiert? Wie ein Fremder in der eigenen, zugegeben noch übersichtlichen Diskografie klingen Von Spar mittlerweile, ihr drittes Album »Foreigner« signalisiert Aufbruch. Nach Im-weitesten-Sinne-Postpunk und verkrampft-zerfasertem Avant-Krautrock stieg zunächst Sänger Thomas Machmoud aus der Band aus, abgesehen von einigen wenigen Shows, einer Kollaboration mit Station 17 und der Single »HyBoLT« hörte man nichts von den Kölnern Von Spar. Was nun eher nebensächlich ist, denn ihr neues Album »Foreigner« ist wohl das, was man als gelungenes Comeback bezeichnen kann.
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Die Redaktion
Die Muppets mit Horrorfilm-Mashup – – – Daft Punk mit Maschinen-Musik für »Tron Legacy« – – – Moodymann mit Frisörtermin bei Red Bull – – – Trevor Jackson mit Musikvideo für Matias Aguayo – – – MP3s von Cobblestone Jazz und Madlib The Beat Conducta – – – »Dial 2010« und Fol »Liar« Chen im Stream – – – Der Spextrakt.
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Walter W. Wacht

Aus New York berichtete Jens Balzer in Spex #324 anlässlich des Konzerts der Metal-Supergroup Shrinebuilder: »Sie zertrümmern die Traditionen und kleben aus deren Fragmenten ein schönes, schiefes, aber jedenfalls ganz neues Bild zusammen. Shrinebuilder sind so gesehen auch keine Band, sondern ein echtes Ensemble. Sie bereichern den Metal mit einem Kollektivismus, den es in dieser Form bislang nicht gab.« Im April kommen Scott ›Wino‹ Weinrich (Saint Vitus, The Obsessed), Dale Crover (Melvins), Scott Kelly (Neurosis) und Al Cisneros (Om, Sleep) als Shrinebuilder nun für einige wenige Live-Shows nach Deutschland, Österreich und die Schweiz, für die Gestaltung des Tour-Posters wird derzeit ein Wettbewerb ausgeschrieben. Die Spielregeln lesen sich wie folgt:
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Walter W. Wacht

Was macht James Murphy eigentlich, wenn er nicht gerade an seinem neuen Studio-Album oder dem Soundtrack zu »Greenberg« arbeitet? Genau: Modemusik. Für die Präsentation der Herbst/Winter-Kollektion 2010/2011 des Modehauses Yves Saint Laurent trat Murphy als LCD Soundsystem gestern ›Live‹ im Pariser Grand Palais auf, er folgte damit einer Einladung von YSL-Designer und -Kreativchef Stefano Pilati – ob damit ein Live-Konzert oder -Set, oder aber nur die Verwendung eines Songs gemeint war, ist derzeit nicht exakt überliefert. Einem Bericht des Telegraph zufolge besagten die Programmnotizen der Schau: »A woman in motion. Dynamic. Contemporary. Aware«. Schon seit rund zwei Jahren arbeiten Murphy und Pilati immer wieder zusammen, allerdings noch nie mit dem Ergebnis einer gemeinsamen Show. Der neue rund elfminütige LCD-Soundsystem-Instrumental-Track wurde exklusiv für die Schau produziert, gemeinsam mit einem Video vom Catwalk der YSL-Show kann man den Song nun streamen.
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Die Redaktion
Ein Kinderchor singt Phoenix – – – Marion Cotillard singt mit Franz Ferdinand – – – Four Tet remixt Pantha du Prince – – – Wareika remixen Aufgang – – – Ein neuer Song von The Irrepressibles – – – Das Debüt-Album von Ellie Goulding – – – Haste Töne: Der Spextrakt.
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Walter W. Wacht
Ein gängiges musikjournalistisches Klischee ist das der Album-Spielzeit: Platten einer Spieldauer von knapp 30 Minuten Länge können – so das Klischee – nur Punks, ehemalige Punks oder astreine Popmusiker zustande bringen, jedenfalls muss die Anzahl der Songs überschaubar und die Musik schnell gespielt bzw. sagenhaft gut auskomponiert sein. Im Falle des schwedischen Duos jj und ihrem exakt 27:16 Minuten langen Album »n°3« könnte sich die Musik nicht ferner des Klischees von Punk und Plastik-Pop befinden: jj stehen auch auf ihrem zweiten Album für schön introvertierten, äußerst ungefährlichen Balearic-Pop.
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Walter W. Wacht

In der Musik seiner Band Sparklehorse schwang stets eine gewisse Schwere und Melancholie mit – umso überraschender und traurig stimmt diese Nachricht. Am gestrigen Samstag nahm sich Mark Linkous, Multiinstrumentalist und Sänger der amerikanischen Band Sparklehorse, das Leben, wie RollingStone.com berichtet. Seine Familie veröffentlichte dazu eine Stellungnahme:
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Die Redaktion
Bissige Worte zur »Selbstbeweihräucherungs-Chose« Echo – – – Weise Worte Žižeks zum Kapitalismus – – – Keine Worte zu Joy Orbison – – – Englische Worte zu einem deutschen Schlachtertreffen – – – Erste Worte zu Mike Skinners vorerst letzten Album – – – Ohne Worte: Live-Shows bzw. -Sets von Pavement bzw. Autechre – – – Der Spextrakt: Wort!
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Walter W. Wacht
Als wir am Dienstag die Facebook-Frans dieses Magazins auf das neue Musikvideo zu »Lied für Alle« von Jacques Palminger & the Kings of Dub Rock aufmerksam machten, tauchten nach einigen »Likes« und generell gut gestimmten Kommentaren auch Nachfragen zur ursprünglichen Motivation des Stücks auf. Wir erinnern uns: Vor fast drei Monaten kommunizierten wir eine E-Mail bzw. einen Aufruf von Jacques Palminger zum kollaborativen Song-Texting. Die Idee: Jeder Mensch speist ein bis beliebig viele Textzeilen bzw. Audiospuren in das »Lied für Alle« ein, Palminger und die Kings of Dub Rock bauen schließlich aus den einzelnen Fragmenten ein großes Ganzes. Das soeben vorgestellte Musikvideo ließ diesen Web-Duktus aber nun vermissen, woraufhin wir kurz bei Jacques Palminger nachfragten, was denn aus dem Material geworden sei. Seine Antwort ist diese: