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Thomas Vorreyer

Mute-Gründer Daniel Miller ruft gemeinsam mit Patrick O'Neill ein neues Label ins Leben: Liberation Technologies will mit besonders aufwendigen und selektierten Platten auf sich aufmerksam machen. In bester Mute-Tradition wird das Feld der Electronic Dance Music durchpflügt, die erste Veröffentlichung kommt von einer versierten jungen Künstlerin - Laurel Halo. Im Interview mit spex.de erklären Miller und O'Neill das neue Projekt.
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Nadin Wildt, Thomas Vorreyer

Das hatten wir so Anfang 2011 auch nicht erwartet: Mit Conatus gelang Zola Jesus das Album des Jahres. Nun gibt es auch den ersten ZJ-Remix überhaupt, auf eigenen Wunsch angefertigt von niemand Geringerem als David Lynch. Dazu teilt Amanda Brown von Not Not Fun Records bzw. 100% Silk ihre Ansichten über Danilova mit uns.
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Thomas Vorreyer

Hierzulande sucht man gerne nach alten Vinylplatten, in Afrika finden sich die meisten verborgenen Schätze aber auf Kassetten, einem in vielen dortigen Staaten noch immer beliebten Medium. Seit fünf Jahren durchforstet Brian Shimkovitz den Kontinent nach den interessantesten Bändern, um diese auf seinem Blog AWESOME TAPES FROM AFRICA einer breiteren, globalen Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Nun monetarisiert der New Yorker, endlich unter Beteiligung der Interpreten, sein Projekt und startet ein Label. Heute Abend legt er in Berlin auf. Im Interview hat Spex Shimkovitz zu seiner ersten Veröffentlichung und der Inspiration dahinter befragt.
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Selina Nowak
Anfang 2010 brachen drei Berliner Bands – die Gebrüder Teichmann, Modeselektor und Jahcoozi – nach Nairobi auf, um einen Monat lang in einem eigens eingerichteten Tonstudio mit kenianischen Musikern an gemeinsamen Stücken zu arbeiten. Das Ergebnis des Experiments ist nun als Album bei Out Here Records erschienen. BLNRB - Welcome to the Madhouse lautet der Titel der CD, denn das Tonstudio in Nairobi entwickelte sich durch Mundpropaganda zu einem viel frequentierten Treffpunkt, an dem immer wieder spontan neue Künstler auftauchten - weshalb es von allen Beteiligten nur noch »Madhouse« genannt wurde.
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Selina Nowak
Anfang 2010 brachen drei Berliner Bands – die Gebrüder Teichmann, Modeselektor und Jahcoozi – nach Nairobi auf, um einen Monat lang in einem eigens eingerichteten Tonstudio mit kenianischen Musikern an gemeinsamen Stücken zu arbeiten. Das Ergebnis des Experiments ist nun als Album bei Out Here Records erschienen. BLNRB - Welcome to the Madhouse lautet der Titel der CD, denn das Tonstudio in Nairobi entwickelte sich durch Mundpropaganda zu einem viel frequentierten Treffpunkt, an dem immer wieder spontan neue Künstler auftauchten - weshalb es von allen Beteiligten nur noch »Madhouse« genannt wurde.
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Anne Waak, Ralf Krämer
Vor vier Jahren erschien Mädchenmusik, das Debütalbum der 1997 gegründeten Band BROCKDORFF KLANG LABOR, auf dem Hamburger Label ZickZack. Die Leipziger Nadja von Brockdorff, Sergej Klang und Ekki Ekk mailten ihren Song Festung Europa im Zuge des Protestsongaufrufs wenige Minuten vor Einsendeschluss an Spex. Die Jury wählte ihn zu ihrem Favoriten.
Erschienen in SPEX #333 07/08 2011 | 09.06.2011 14:00
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Walter W. Wacht

Gottesdienste für Nicolas Jaar, Wärmebilder für Jeff Mills, Stummfilme für Shed und Polarexpeditionen für Sandwell District. Statt wie viele andere Musikfans auf YouTube nur einen Track samt Plattencover hochzuladen, produzieren die Filmemacher Kevin Paschold und Sebastian Kökow als the29nov Films lieber gleich ganze Musikvideos aus Archivmaterial. Im Interview erläutert Paschold, wie sie zum Filmemachen kamen – und wie Labels und Künstler auf die unaufgefordert produzierten Clips reagieren.
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Daniel Fersch

Die ambitionierte zweite Platte »Hidden« der britischen Band These New Puritans weist ebenso starke Bezüge zu klassischer und moderner E-Musik wie zu Avantgarde-Pop und -Rock auf. Auf den zwölf von Bandleader Jack Barnett geschriebenen Stücken sind kaum noch Gitarrenriffs zu hören, dafür aber umso mehr Töne von Oboen, Fagotten, Klarinetten und Waldhörnern. Zusammen mit dem Dirigenten André de Ridder und einer mehr als 20-köpfigen Orchesterbesetzung bringt die Band das Album nun am 6. Dezember in Berlin auf die Bühne. Darüber, wie »Hiddenlaquo; zu »Hidden Live« wurde, äußert sich Jack Barnett im Spex-Interview.
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Daniel Fersch

Vor einem Monat kam die überraschende Meldung: »Mute Records« ist wieder unabhängig! Der Labelgründer Daniel Miller hat den Namen und einen Teil des Katalogs vom Musikriesen EMI zurück erworben und äußert sich in einem Interview für Spex.de über die Beweggründe. Am Samstag ist er als DJ im Berliner Berghain zu Gast.
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Walter W. Wacht

Auf Partys gehen, lange und hart feiern, Musik leben oder konsumieren kann beinahe jeder. Eine vitale Club- und Partykultur – siehe dazu auch die Serie »After Hours« – wie die der Techno-Szene Berlins entsteht hingegen nicht aus dem Nichts. Zwar gibt es in der Hauptstadt gefühlt mehr Clubs und Orte, als Bedarf daran zu sein scheint, aber ohne die Veranstalter, Booker und Künstler wären sie tote Orte, würde auch die Subkultur abseits der touristischen Anziehungspunkte kollabieren. Die neue Web-Serie »Party. Hard. Work!« erzählt das Feiern aus der Perspektive ihrer Macher.
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Walter W. Wacht

Als am vergangenen Freitag die Nachricht des »Luna Land Berlin«-Open-Airs die Runde im Internet machte, glaubte man kurz an einen guten Witz: Ein schlagkräftiges Techno-, House- und Disco-Line-Up mit u.a. Tiefschwarz, Matthew Jonson, Sammy Dee, Jamie Jones und Sis, vergleichsweise günstiger Eintritt in einen seit acht Jahren geschlossenen Vergnügungspark in Berlin gleich am nächsten Wochenende – das konnte nur ein Scherz sein. Es war kein Scherz.
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Walter W. Wacht
Nach der ersten Albumankündigung und dem Gratis-Download zum Song »Nobody Can Do Me No Harm« folgt nun der nächste längere Ausblick auf »Fukui«, das neue, ganz in japanisch gehaltene Stella-Album. Der Videokünstler und Regisseur Timo Schierhorn inszenierte das Musikvideo zu dem langsamen und düsteren Song »オフィースとストア« (»Office and Store«), gedreht wurde im Bahnhof der Yamanote-Linie, Haltestelle Shibuya in Tokio. Stella-Sängerin Elena Lange erklärte uns den Drehort so: