Text:
Walter W. Wacht
Here, here, the new Radiohead-newspaper »The Universal Sigh« with today’s topic: The Woods!! So marktschreierisch sich der Eingang dieses Textes liest, so treffend ist er. Die Ankündigung der Gruppe Radiohead um die weltweite Verteilung einer Zeitungsausgabe wurde vergangene von großem Pressewirbel begleitet – wie in den letzten Jahren immer, wenn Thom Yorke und Band ein neues Projekt lancierten. Ein guter Anlass für eine Blattkritik zu »The Universal Sigh«.
Text:
Patricia Vetter
Ihre Stimme klang nach reinem Gold und in den hysterischeren Momenten auch nach ewig währender Gospelverzückung. Ohne sie wäre Disco um eine voluminöse Diva, und die elektronische Musik um eine äußerst beliebte Samplequelle ärmer gewesen. Loleatta Holloway, 1946 in Chicago geboren und als Kind bei den Holloway Community Singers – dem Gospelchor ihrer Mutter – ausgebildet, ist gestern, so meldet die Webseite Spinning Soul, im Alter von 64 Jahren gestorben.
Text:
Walter W. Wacht
Wo ist Dubstep? Oder anders gefragt: Wo ist Housemusik? Darren Cunningham alias Actress schob Anfang des vergangenen Jahres mit seinem Album »Splazsh« erfolgreich die Genretektonik an, die Musiken begannen seitdem immer mehr zu driften und sich zu reiben: Joy Orbison veröffentlichte zuletzt immer mehr von geraden Beats geprägte Tracks oder legte konsequenterweise auch gleich House statt Dubstep auf – so geschehen u.a. 2010 im Horst Kreuzberg, was auf der Tanzfläche durchaus für Irritationen ob der musikalischen Taktung sorgte. Mit dem neuesten Teil der Reihe »fabric Live« gibt nun der 22-jährige Produzent David Kennedy einen Überblick über seinen Output unter den Pseudonymen Ramadanman und Pearson Sound.
Text:
Ulrich Gutmair
Chuckamuck haben es drauf. Nonchalant spielen sie ihren Garagenpunk, der manchmal auch nach Beat klingt. Sie schmeißen mit Melodien um sich, schreiben Songs mit viel Oh-oh-oh und Ah-ah-oh-oh-oh, bearbeiten Schlagzeug, Bass und zwei Gitarren mit Drive und Gefühl.
Erschienen in SPEX #331 03-04.2011 | 21.03.2011 11:12
Text:
Ralf Krämer
Aufwachen nach dem »Blackout«, im »Morning Light«, eben noch »First We Kiss« geträumt haben, und nun: das Gefühl, dass gestern wesentliche Grenzen überschritten worden sind. Solcherlei Verzauberung steckt in den Songs des Debütalbums von Anna Calvi. Die 28-jährige Londonerin nimmt darauf die Perspektive einer wissenden Dame ein, die weit genug gegangen ist, um Wesentliches über sich und eine gewisse Bitch namens Leben vorzutragen. Nach einer Support-Tour für Grinderman sind ihre Konzerte im Februar restlos ausverkauft, im April kehrt sie aber bereits für weitere Shows nach Deutschland zurück.
Erschienen in SPEX #330 01-02.2011 | 02.02.2011 15:46
Text:
Patricia Vetter
Trish Keenan, die Sängerin der britischen Band
Broadcast, ist heute morgen um 10 Uhr deutscher Zeit gestorben. Wie ihr Label
Warp mitteilt, befand sie sich aufgrund einer schweren Lungenentzündung seit zwei Wochen in Behandlung im Krankenhaus. Ein Nachruf.
Text:
Jan Kedves, Wibke Wetzker
Die neue Spex #330 ist ab dem 17. Dezember am Kiosk erhältlich. Wibke Wetzker und Jan Kedves geben in ihrem ersten gemeinsamen Editorial als Chefredakteure der Spex einen Überblick über die Themen und neuen Schwerpunkte in Spex und die Veränderungen innerhalb der Redaktion.
Erschienen in SPEX #330 01-02.2011 | 13.12.2010 16:41
Text:
Tim Caspar Boehme
Mit Tokio hat ihr Künstlername Tokimonsta nichts zu tun. Zwar wird Jennifer Lee oft für eine Japanerin gehalten, doch für die erste Hälfte ihres Pseudonyms wählte die im kalifornischen Torrance im Bezirk Los Angeles geborene Korea-Amerikanerin einfach das koreanische Wort für Kaninchen – ›toki‹. Man muss deshalb auf ihrem Debütalbum »Midnight Menu« aber nicht gleich mit Niedlichkeitsterror rechnen.
Erschienen in SPEX #329 11-12.2010 | 25.11.2010 14:01
Text:
Walter W. Wacht

Wenn man nach dem populären Podcast der Online-Plattform Resident Advisor geht, dann ist das soeben erschienene Debüt der in Berlin lebenden Produzentin Margaret Dygas längst überfällig, nun folgt auch das erste Album des Panorama-Bar-Residents. Parallel dazu gratuliert sie mit einem Field-Recordings-Track zum fünften Geburtstag des Berghain-Labels Ostgut Ton, das am Wochenende den Techno-Tempel bespielt.
Text:
Max Dax
Die neue Spex #329 ist ab dem 22. Oktober am Kiosk erhältlich. Max Dax gibt in seinem letzten Editorial als Chefredakteur der Spex einen Überblick über die Themen der aktuellen Ausgabe.
Text:
Gerd Janson

Im September 2009 setzte der britische Musiker und Klangkünstler Matthew Herbert einen lange gehegten Wunsch um: Den Klang eines Clubs samt seiner Gäste einzufangen und in Musik zu transformieren. Als Ort wählte Herbert dafür das Offenbacher Robert Johnson aus, Spex.de berichtete über »One Club«. Anfang Juli diesen Jahres kehrte Matthew Herbert nun nach Offenbach zurück, Gerd Janson beobachtete die Aufführung des einjährigen Prozesses. Am 29. Oktober erscheint »One Club« in Deutschland, bis zum 11. Oktober hört ihr den Album-Stream exklusiv auf Spex.de.
Erschienen in SPEX #328 09-10.2010 | 07.10.2010 10:30