Musik - Artikel

Er wird sich noch lange unsterblich fühlen

Gedanken zum Tode Jeff Hannemans

Text: Holger In't Veld

Jeff Hanneman by Ed Vill

Am Donnerstag starb Slayer-Gitarrist Jeff Hanneman, 49-jährig und vermutlich an den Langzeitfolgen eines Spinnenbisses. So weit, so zu jung, so Rock’n’Roll. Doch ein paar offene Punkte bleiben, wie Holger In't Veld bemerkt.                            

 
 

Nü Sensae

Slacken in Vollzeit (und diese Woche in Hamburg und Berlin)

Text: Max Link

Nü Sensae – Daniel Pitou, Andrea Lukic und Brody McKnight (v.l.)   FOTO: Lindsey Best

Anders als Montreal oder Seattle hat das kanadische Vancouver keine eigene Szene. Ein Glücksfall für die Vollzeitslacker von Nü Sensae, die so mit Gitarrist Brody McKnight ein dynamisches Best-Of amerikanischer Gegenkultur entwickeln konnten. Diese Woche stellt das Trio sein Album »Sundowning« auf deutsche Bühnen.                            

 
 

Daft Punk

Zukunft oder Revisionismus? Über die Narration zum kommenden Album »Random Access Memories«

Text: Thomas Vorreyer

Daft Punk mit Pharell & Nile Rodgers – Zukunft oder Revisionismus?

Mit einem einminütigen Snippet von »Get Lucky« setzen Daft Punk den ersten Ohrwurm für ihr neues Album »Random Access Memories«, Kollaborateure wie Pharrell, Todd Edwards & Nile Rodgers übernehmen dazu passend gleich die Öffentlichkeitsarbeit für das geheimniskrämende Duo. Nicht weniger als die Zukunft der Musik sei zu erwarten. Dabei steckt in dieser Narration eher Revisionismus.                            

 
 

S O H N

Wahlverwandtschaften (inkl. neuem Song »Bloodflows« & Konzertterminen)

Text: Davide Bortot

S O H N (FOTO: Andreas Waldschütz)

Hinter S O H N steht ein von seinen Erfahrungen gezeichneter britischer Musiker, den es nach Österreich in die Abgeschiedenheit der Berge verschlagen hat. Seine Debüt-EP »The Wheel« versprüht den Soul eines klirrenden Herbstmorgens und auch der neue Song »Bloodflows« hält das hohe Niveau. Nun hat er Konzerte u.a. in Berlin und Wien angekündigt.                            

 
 

John Paul Jones

Beim Soundcheck

Text: Torsten Groß

Vorspiel für John Paul Jones

Die Tatsache, dass John Paul Jones zwölf Jahre in der größten Band der 70er-Jahre gespielt hat, vernebelt bisweilen die in jeglicher Hinsicht reichhaltige Vita des Mannes, der auf jeder zweiten Aufnahme aus den 60ern zu hören sein dürfte, die Sie im Regal stehen haben. Ein erfülltes musikalisches Leben – und die Basis dieses Vorspiels.                            

 
 

Zucker & Trümmer

Der neue Simplizismus

Text: Torsten Groß

Zucker & Trümmer – Der neue Simplizismus

Zwei geniale Dilettantinnen und drei angehende Pop-Prinzen: Die Bands Zucker und Trümmer stoßen in das Hamburger-Vakuum der letzten Jahre. Arroganz und Haltung, Klarheit und Experimentierfreude – alles fügt sich zusammen. Ab Freitag dann auch live bei der Monster Of SPEX-Tour.                            

 
 

The Knife »Full of Fire«

Die erste Lektion heißt: Redet!

Text: Fatma Aydemir

Songtextkritik: The Knife »Full of Fire«

Wenn der Mensch seine allererste Lektion lernt, nämlich die, zu kommunizieren, sagt er: Mama, und: Papa. Oder doch nicht? Was The Knifes neuer Song »Full of Fire« mit der konservativen Haltung zur Homo-Ehe zu tun hat.                            

 
 

Leslie Clio

Mit Neigung & dem Album »Gladys« im auszugsweisen Vorabstream

Text: Lisa Forster

Leslie Clio (Foto — Paul White)

Endlich weg vom meist so leicht zu entziffernden Deutschtum der Kollegen: Leslie Clio überrascht mit britisch angehauchtem Retropop, der den Soul in sich trägt. Ihr am Freitag erscheinendes Debütalbum Gladys gibt es bereits in Auszügen als Stream.                            

 
 

Vorspiel für Holger Hiller

»Reingeworfen wie ein Knochen ohne Hund«

Text: Christina Mohr, Arno Raffeiner

Vorspiel für Holger Hiller

Holger Hiller war und ist Sänger von Palais Schaumburg, die neuerdings auch wieder Konzerte bestreiten. Mit SPEX sprach der äußerst origineller Pop-Denker über Suicides Zeppelin der Ohnmacht, über James Brown als Konzeptkünstler und über den Selbstversicherungs-Flow im deutschen Rap.                            

 
 

Pacific Strings

Fragilität statt Dream-Pop-Kleister

Text: Thomas Vorreyer

Pacific Strings

Das beste Konzert der letzten Woche bot das internationale Trio Pacific Strings. Ihr Gitarrenpop weiß, dass weniger mehr sein kann, dass gerade Fragilität Spannung erzeugt. Am Montag erscheint ihre erste EP. Schon am Samstag geben sie die Vorband von Hundred Waters in Berlin.                            

 
 

Animal Collective

Wuchern, Schwabbeln, Kreischen — Verlosung für Berlin

Text: Arno Raffeiner

Animal Collective (Foto — Atiba Photo)

Animal Collective sind wieder vier und erzählen auf Centipede Hz u.a. auch vom im Fieber durchlebten großen Brummen. Und Noah Lennox und Josh Dibb erklären, warum sie die Rückkehr nach Baltimore »psyched« gemacht hat. Dazu verlost SPEX noch Plätze für das Konzert in Berlin am Sonntag.                            

 
 

Saint Lou Lou

Familientradition verpflichtet

Text: Tim Caspar Boehme

Saint Lou Lou — Am 1. November live in Berlin

Dunkle Sounds und süße Popmelodien: Saint Lou Lou verfahren ganz im Stile einer anderen grand dame des nostalgischen Collagensounds der Jetztzeit. Wohl auch, weil der Papa der Zwillinge dabei ein Wörtchen mitzureden hat. Morgen spielen sie das erste Mal live in Deutschland.                            

 
 
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