Text:
Wibke Wetzker

Der Berliner Kulturbetrieb stand in der vergangenen Woche ganz im Zeichen der 60. Berlinale. Auch Spex war auf den Filmfestspielen in der Hauptdstadt unterwegs, mit Schreibauftrag, Jurykompetenz und als Teil eines filmbegeisterten Publikums. Für Max Dax begann die Berlinale mit seiner Begrüßung als Mitglied der Kurzfilmjury im Rahmen der Eröffnungsgala im Berlinalepalast. Am Ende fiel auch sein Votum zu Gunsten eines Beitrags aus Schweden aus: »Händelse Vid Bank« von Ruben Östlund wurde mit der goldenen Trophäe für den besten internationalen Kurzfilm ausgezeichnet. Die Geschichte über einen gescheiterten Banküberfall wertete die Jury als gelungene »Reflektion unserer Zeit und wie diese von den Medien beeinflusst ist«, in seinem Spex-Blog »Dissonanz« reflektiert Dax eigene Beobachtungen der diesjährigen Berlinale. Für die Medien ist solch ein Filmfest appetitanregendes Häppchen und gefundenes Fressen zugleich:
Text:
Philipp Ekardt
Riesig wuchernde Mega-Perücken, ein Take auf Hiphop-Bling und Morsezeichen Richtung Disco-Kugel: Mit ihrer neuen Band Sweet Machine spielte Peaches kürzlich neben den Nachwuchs-Acts The Terror Pigeon Dance Revolt! und Heartsrevolution auf der Kickoff-Party zur Diesel:U:Music-Welttournee im Berliner Club WMF. Dass es in Peaches’ neuer Show um Surrealismus geht, wurde spätestens nach dem ersten Drittel klar. »Do you want to see some real fashion?!«, fragte Peaches und ließ ihren Intimbereich blinken.
Text:
Benjamin Dannemann

Soeben endete das Donaufestivals 09 – Man sah die dronende Spannungs-Spirale der Black Dice, die liebenswert verschrobenen Butthole Surfers und die glorreichen Vier: Sonic Youth.
Text:
Philipp Ekardt

Die häufig zu lesende These, dass Tonträgerverkäufe nichts mehr über den Fame von Musik-Acts aussagen, bewahrheitete sich bei der Berliner Show von Fischerspooner.
Text:
Ralf Krämer

Am 01. April spielten Bob Dylan und Band in Berlin. Ralf Krämer besuchte das Konzert, bei dem auch die allerletzte Reihe des Publikums im Takt zurückklatschte.
Text:
Maurice Summen
Helge Schneider gastiert mal wieder im Admiralspalast in Berlin. Gestern fand die Hauptstadt-Premiere seiner neuen Show »Cirque du Kautz – Wullewupp Kartoffelsupp?« im ausverkauften großen Saal statt. Gefeiert wurde das 35-jährige Bühnejubiläum des 53-jährigen Entertainers, der es wie kein anderer in Deutschland versteht, nahezu jedes Moment zu einen ›Jazzmoment‹ zu machen. Will sagen:
Text:
Ralf Krämer

Das Interfilm Kurzfilmfestival zeigt die aktuellen Tendenzen der internationalen Kurzfilmproduktion auf. Ralf Krämer sah grafikverknallte Musikvideos und rauschhafte Exzesse.