Kultur - Artikel

Simon Reynolds

Fragen des Geldes & der Perspektive bei der Lesereise zur deutschen »Retromania«-Fassung

Text: Philipp Rhensius

Simon Reynolds (Foto — Joy Press)

Pop und das Kapital: Während seiner Lesereise zur deutschsprachigen Ausgabe von Retromania stellte Simon Reynolds jüngst auch neue Texte vor und sprach mit SPEX-Autor Philipp Rhensius über den Retro-Kommerz und kreative Sackgassen.                            

 
 

Stephan Urbach

»Facebook kann ich nicht bedienen«

Text: Torsten Groß

Stephan Urbach »Facebook kann ich nicht bedienen« (Foto — Christian Werner)

Der Computeraktivist Stephan Urbach im Gespräch über Darknets, seine Arbeit im Arabischen Frühling, moderne Nerds und Zensur im Internet.                            

 
 

Porno, Pop und moderne Sexualität

Zwischen Massenmedien, Utopien & Selbstreflexionen

Text: Sven Lewandowski

Porno, Pop und moderne Sexualität

Pornografie ist zwar nicht überall, aber doch weit verbreitet, überaus leicht zugänglich und ein zunehmend alltägliches Phänomen geworden. Zeit also, über Pornografie, ihre Funktionen und Effekte neu nachzudenken. Jedoch, die faktische Feststellung »Es gibt Pornografie« muss daher Ausgangspunkt jeder Analyse des Pornografischen sein.                            

 
 

Das Werk des Henry Flynt

Nebengeräusche, Grauzonen und Randbereiche

Text: Wolfgang Brauneis

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Henry Flynt gilt nicht ganz zu Unrecht als verschrobener Sonderling und wird infolgedessen von der Kunstgeschichtsschreibung immer wieder vergessen. Eine Einzelausstellung des Kunstvereins Düsseldorf zeigt nun endlich Teile des künstlerischen Werks des großen Solitärs, Musikers, Künstlers, Philosophen, Soziologen, Politaktivisten und Mathematikers. Eine Würdigung.                            

 
 

Giorgio Agamben

Die Kirche des 21. Jahrhunderts

Text: Cord Riechelmann

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Zum 70. Geburtstag von Giorgio Agamben reflektiert der Agamben-Experte Cord Riechelmann das Werk des italienischen Philosophen, kapriziert sich auf die weniger bekannten »Randgebiete« des Agambenschen Schaffens, und unternimmt den Versuch einer Ehrenrettung des Theoretikers, der sein zwiegespaltenes  Schicksal mit Slavoj Žižek und Alain Badiou teilt.                            

 
 

United States of Censorship – Jenny Holzer

Grell schweigende Blöcke

Text: Jakob Neulinger

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Es gibt einen produktiven Umweg von der Sprache hin zur Malerei: die Zensur. Diverse Verschleierungstaktiken, die Worte in ihrer Macht beschneiden und unschädlich machen sollen, markieren den gemeinsamen Ausgangspunkt in der malerischen Praxis von Jenny Holzer und Andy Boot.  Eine Gegenüberstellung der beiden KünstlerInnen, deren No-Sense-Filter markante Spuren hinterlassen haben, welche zu neuen Ufern der Malerei führen.                            

 
 

United States of Censorship – Andy Boot

Spaghetti-Bildrauschen

Text: Jakob Neulinger

Andy Boot by Martin Bilinovac

Es gibt einen produktiven Umweg von der Sprache hin zur Malerei: die Zensur. Diverse Verschleierungstaktiken, die Worte in ihrer Macht beschneiden und unschädlich machen sollen, markieren den gemeinsamen Ausgangspunkt in der malerischen Praxis von Jenny Holzer und Andy Boot. Eine Gegenüberstellung der beiden KünstlerInnen, deren No-Sense-Filter markante Spuren hinterlassen haben, welche zu neuen Ufern der Malerei führen.                            

 
 

Doppelte Ökonomien: Archiv Reinhard Mende

Real existierender Konsumismus

Text: Dominikus Müller

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Sobald die sozialistische DDR versuchte, als wettbewerbsfähiger Staat auf dem globalen Markt wahrgenommen zu werden, bediente sie sich bisweilen bei Strategien, die von denen der kapitalistischen Konkurrenz nicht mehr zu unterscheiden waren. Das Recherche- und Ausstellungsprojekt Doppelte Ökonomien präsentiert noch bis zum 1. Juli in der Leipziger Halle 14 diesen Widerspruch als Kunst – mit einer Selektion aus über 16.000 Bildern, die der freie Fotograf Reinhard Mende zwischen 1967 und 1990 für volkseigene Betriebe und die Leipziger Messe geschossen hatte. Entstanden ist ein Lehrstück über die systemüberwindende Kraft werbewirksamer Ästhetik.                            

 
 

»Das hier ist Wasser.«

Hörprobe: David Nathan liest D.F. Wallace – über Fische & das Leben

Text: Wibke Wetzker

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Mit Das hier ist Wasser (This is water) dreht Schriftsteller David Foster Wallace den Absolventen des Kenyon College den Spiegel entgegen, damit sie erkennen: Ich bin ein Anderer unter Anderen. Nun erscheint die Rede auf Deutsch. Hier – begleitend zum Vorabdruck in Spex #337 – ein exklusiver Ausschnitt aus der Hörbuchausgabe.                            

 
 

Wie schmeckt »Imperium«?

Leif Randt mit fettigen Fingern über Christian Krachts neuen Roman

Text: Thomas Vorreyer

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Vom Südwest-Pazifik in einen deutschen Hähnchengrill: Im Sinne einer Rezension des neuen Christian Kracht-Romans Imperium imaginiert der Autor Leif Randt zwei Freunde im literarischen Zwiegespräch. Spex.de veröffentlicht einen Auszug der Fantasie.                            

 
 

Die »Hipster« zwischen Schimpfwort und Phänomen

Mark Greif liest & diskutiert »Hipster« & »Bluescreen« in Deutschland

Text: Thomas Vorreyer, Oskar Piegsa

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Club Mate und Vintage-Klamotten: Auch in dieser Woche geht die Auseinandersetzung mit dem Phänomen Hipster kaum über altbekannte Klischees hinaus. Dass es auch anders geht, zeigt der neue Band  Hipster - Eine transatlantische Diskussion. Dessen Herausgeber, n+1-Mitgründer Mark Greif, begibt sich nun, präsentiert von Spex, auf Deutschland-Lesereise. Spex.de bietet zur Vertiefung einen Auszug aus dem aktuellen Heftartikel zum Thema.                            

 
 

Ein Königreich unter Baumkronen

Eine Blattkritik zu »The Universal Sigh« von Radiohead

Text: Walter W. Wacht

Radiohead The Kings of Limbs The Universal Sigh BlattkritikHere, here, the new Radiohead-newspaper »The Universal Sigh« with today’s topic: The Woods!! So marktschreierisch sich der Eingang dieses Textes liest, so treffend ist er. Die Ankündigung der Gruppe Radiohead um die weltweite Verteilung einer Zeitungsausgabe wurde vergangene von großem Pressewirbel begleitet – wie in den letzten Jahren immer, wenn Thom Yorke und Band ein neues Projekt lancierten. Ein guter Anlass für eine Blattkritik zu »The Universal Sigh«.                            

 
 
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