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Thomas Vorreyer

Für die Mittagspause und die aktuelle Games-Diskussion: Die Illustratorin und angehende Spieledesignerin Beth Maher hat mit KREAYSHAWN - THE GAME eine Videospielhommage an die Bay-Area-Nachwuchs-Rapperin programmiert. Zu Chiptune-Samples von Gucci Gucci wird sich bis zur Party vorgekämpft.
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Walter W. Wacht
Here, here, the new Radiohead-newspaper »The Universal Sigh« with today’s topic: The Woods!! So marktschreierisch sich der Eingang dieses Textes liest, so treffend ist er. Die Ankündigung der Gruppe Radiohead um die weltweite Verteilung einer Zeitungsausgabe wurde vergangene von großem Pressewirbel begleitet – wie in den letzten Jahren immer, wenn Thom Yorke und Band ein neues Projekt lancierten. Ein guter Anlass für eine Blattkritik zu »The Universal Sigh«.
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Walter W. Wacht
Hinter uns liegt ein schockierendes Wochenende: In Japan ereignete sich mit 9,0 Punkten auf der Richterskala das viertstärkste Erdbeben seit Beginn der Aufzeichnungen, ein daraus folgender Tsunami verwüstete große Teile des Landes und kostete Tausende das Leben und schließlich drohen mehrere kritische Störfälle sowie ein GAU in den Reaktorblöcken des Atomkraftwerks Fukushima I der Umwelt – in Japan und dem Rest der Welt ist heute nichts mehr wie zuvor. Der Musiker Micah Frank gewann dem Erdbeben nun einen Klang ab.
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Walter W. Wacht
Wenn man im Mai letzten Jahres dachte, Flying Lotus’ Augmented-Reality-App, mit der sich das Cover-Artwork seines Albums »Cosmogramma« bedienen ließ, sei schon interessant gewesen, so muss man nun noch etwas höher stapeln: Erneut haben der amerikanische Klackerbeat-Produzent und sein Label Warp Records Programmcode schreiben lassen, welcher innovativ und kreativ mit Laptopkameras umgeht. Dieses Mal werden alle Käufer von FlyLos »Cosmogramma«-Album mit alternativen Takes aus der Platte belohnt.
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Walter W. Wacht
Letztes Jahr zu dieser Zeit wurde an anderer Stelle auf »xx – A Sculpture of the Album« hingewiesen, Saam Farahmands audiovisuelle Installation, die für die Postgaze-Band auch als Musikvideo funktionieren sollte (vgl. auch Spex #325). Schön anzusehen waren die rund zweieinhalb Meter hohen Stelen, mattschwarzen mit den in die Vorderseite eingelassenen Bildschirmen und Lautsprechern, auf jeder der drei Installationen sah mein ein anderes Mitglied von The xx sein Instrument spielen, eine dreidimensionale Wahrnehmung ihres selbstbetitelten Albums sollte so möglich sein – was sich zunächst spektakulärer las, als es letztlich war. Dem Presserummel folgt nun ein Jahr später eine iPhone-App.
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Walter W. Wacht

Ein Gefühl der Beklemmung macht sich breit, wenn man den nachgesprochenen, rund 11-minütigen Kommentar eines ungenannten Soldaten zu den Geschehnissen rund um den gescheiterten Attentats-Versuch auf Adolf Hitler lauscht. Mit dem Münchener Steubenplatz ist die entsprechende Aufnahme verknüpft, dort endete sein Treffen mit Rupprecht Gerngross, dem Anführer der südbayrischen Widerstandsbewegung Freiheitsaktion Bayern. Unterlegt ist die Aufnahme mit einem Ambient-Loop der Künstlerin und Musikerin Michaela Melián (F.S.K.), der mit »Memory Loops« eine eindrucksvolle Auseinandersetzung im echten wie im virtuellen Raum mit dem dritten Reich gelungen ist.
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Walter W. Wacht
»Was gibt es für Marketingleute Besseres als eine Gruppe mit eindeutigem ›unique selling point‹?«, fragt Sebastian Hammelehle in seinem Artikel zu Arcade Fire in unserer aktuellen Ausgabe Spex #328. Klassische Musikvideos zählen nicht zum Marketingrepertoire der kanadischen Band. Ihr Clip zu »Neon Bible« war interaktiv, eine rein auf die Vermarktung über das Internet zugeschnittene Bewegtbildarbeit – und erzeugte eine dementsprechend große Aufmerksamkeit im Netz. Auch der neue experimentelle Kurzfilm »The Wilderness Downtown« von Regisseur Chris Milk zu Arcade Fires Stück »We Used to Wait« (aus »The Suburbs«) spricht diese digitale Sprache.
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Michael Lutz
Alex Paulick, eine Hälfte des Duos Coloma, hat zusammen mit Min Stiller die Band Narrow Bridges ins Leben gerufen, deren aktuellstes Projekt die Sensibilisierung der Hörgewohnheiten verfolgt: In einem ausgefegten Galerieraum in Berlin-Kreuzberg, keine dreißig Quadratmeter groß, betreiben die beiden eine temporäre Hörgalerie, in der sie neu bearbeitete oder extra komponierte Stücke von u.a. Kreidler, Kante, Barbara Morgenstern, Phillip Sollmann (Efdemin) und Narrow Bridges zum Erklingen bringen.
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Walter W. Wacht

Bevor morgen sein neues Album »Cosmogramma« auf Warp Records erscheint, wird noch einmal an der Marketing-Maschine nachjustiert. Seit heute bieten Warp und Flying Lotus mit »Fieldlines« eine interaktive Musikapplikation für PC- und Mac-Betriebssysteme an, mit der man als Benutzer mit einigen Musikspuren Flying Lotus’ interagieren kann. Daneben kann man »Cosmogramma« nun auch in Gänze streamen.
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Martin Eiberle
Der Sommer kommt in großen Schritten, es ist an der Zeit für ausgiebige Grill-Sessions im Park, für kalte Getränke in lauen Sommernächten, generell: Für »Parklife«, wie es bei Blur heißt. Dazu gehört in den meisten Fällen auch Musik, nur muss diese letzlich wiedergegeben werden können – ohne dabei auf die meist schrottigen integrierten Lautsprecher von Mobiltelefonen zurückgreifen zu müssen. Hier setzt das neue Gadget Tunebug an.
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Walter W. Wacht
Die französische Plattenfirma Record Makers feiert derzeit ihr zehnjähriges Bestehen, anlässlich dessen wir kurz »Joyeux Anniversaire!« ausrufen und anschließend auf die an Spex.de angeschlossenen Blogs verweisen möchten: Schon im Januar befragte unser Chef vom Dienst Martin Hossbach in seinem Blog »Recording Companies« die beiden Label-Betreiber Stephane Elfassi und Marc Teissier du Cros zu Herkunft und Bedeutung des Labelnamens. An anderer Stelle verwies Musikvideo-Blogger Moritz Schmall auf das neue durchgehend illustrierte und animierte Musikvideo zu Sebastien Telliers »Look«, welches wiederum die neue kostenlose Smartphone-App von Record Makers bewerben soll. Daneben gibt es zwei andere Apps, die auf der Musik französischer Produzenten beruhen.
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Walter W. Wacht
Die Parallelen zur Causa Final Fantasy vs. Wiener Stadtwerke sind unverkennbar: Vor knapp vier Jahren entwickelte die Agentur Publicis für die Wiener Wasserwerke eine Imagekampagne, in deren Werbespots das Stück »This is the Dream of Win & Regine« des kanadischen Künstlers Owen Pallett in Form eines ›Sound-Alikes‹, einer nachgespielten variante des Originals, verwendet wurde. Nun beklagen die White Stripes auf ihrer Homepage einen ganz ähnlichen Vorgang: Man sei reichlich erstaunt gewesen, ein stark an ihren Song »Fell in Love With a Girl« (aus dem Album »White Blood Cells«, 2001) in einem Rekrutierungs-Werbespot der U.S. Air Force Reserve während des NFL Super Bowls gehört zu haben.