Kultur - Interviews

James Franco

»Die Kritik wird immer Teil meiner Arbeit sein«

Text: Marc-Edouard Leon

James Franco im Interview: »Die Kritik wird Teil meiner Arbeit«

»Es wird immer Erwartungen geben, die die Gesellschaft an den Menschen stellt.«, sagt der multitalentierte James Franco und versucht mit Projekten auf zahlreichen Gebieten seine Kritiker auszuhebeln. Ein Gespräch über Pop- und Massenkultur, Interpretation und Produktion, Spaß und Schock.                            

 
 

Schüttelwahn & Auschwitz

Patrick Wengenroth im Interview zu »Katarakt/Brief an Deutschland«

Text: Thomas Vorreyer, Matea Prgomet

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»Die realen Vorgänge sind maximal gaga«, sagt Theaterregisseur Patrick Wengenroth im Interview. Um das zu zeigen, bringt er gerade am HAU2 in Berlin zusammen, was eigentlich gar nicht zusammengehört: Rainald Goetz und Franz Josef Wagner. Und auch Ja, Panik mischen bei Katarakt/Brief an Deutschland, diesem Abend über die tiefe deutsche Depression, mit. Für die letzte Vorstellung heute Abend gibt es noch Restkarten an der Abendkasse.                            

 
 

Modeinterview: Veruschka

» … und danach folgt ein ganz dreckiges Lachen von mir. «

Text: Jan Kedves

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Vera von Lehndorff alias VERUSCHKA ist eine deutsche Modeikone. Im Spex-Modeinterview spricht sie u.a. über Schönheit, ihre Modelarbeiten für die Vogue der 1960er bishin zu Giles Deacon und die legendären Veruschka Self-Portraits. Derzeit läuft zudem das Filmporträt Veruschka - Inszenierung (M)eines Körpers von Paul Morrissey und Bernd Böhm in einigen deutschen Kinos.                            

 
 

Modeinterview: Veruschka

» … und danach folgt ein ganz dreckiges Lachen von mir. «

Text: Jan Kedves

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Vera von Lehndorff alias VERUSCHKA ist eine deutsche Modeikone. Im Spex-Modeinterview spricht sie u.a. über Schönheit, ihre Modelarbeiten für die Vogue der 1960er bishin zu Giles Deacon und die legendären Veruschka Self-Portraits. Derzeit läuft zudem das Filmporträt Veruschka - Inszenierung (M)eines Körpers von Paul Morrissey und Bernd Böhm in einigen deutschen Kinos.                            

 
 

Was tun? Es in die Luft jagen?

Ein Interview mit dem CYPRIEN GAILLARD, der gerade den Preis der Nationalgalerie für junge Kunst 2011 gewann

Text: Max Dax, Anne Waak

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Letzte Woche erhielt der in Paris geborene und in Berlin lebende CYPRIEN GAILLARD eine der wichtigsten Auszeichnungen hierzulande, den Preis der Nationalgalerie für junge Kunst. Im Interview mit Spex spricht der Shootingstar des Kunstbetriebs u.a. ausführlich über seine Ansätze, Inspirationen, Reisen und die Arbeit mit dem Musiker Koudlam.                            

 
 

»Von und für Techno leben«

Maren Sextro zu ihrer Dokumentation »Party. Hard. Work!«, im Stream auf Spex.de

Text: Walter W. Wacht



Auf Partys gehen, lange und hart feiern, Musik leben oder konsumieren kann beinahe jeder. Eine vitale Club- und Partykultur – siehe dazu auch die Serie »After Hours« – wie die der Techno-Szene Berlins entsteht hingegen nicht aus dem Nichts. Zwar gibt es in der Hauptstadt gefühlt mehr Clubs und Orte, als Bedarf daran zu sein scheint, aber ohne die Veranstalter, Booker und Künstler wären sie tote Orte, würde auch die Subkultur abseits der touristischen Anziehungspunkte kollabieren. Die neue Web-Serie »Party. Hard. Work!« erzählt das Feiern aus der Perspektive ihrer Macher.                            

 
 

»A positive, sunny, sort of perky attitude«

Even more »Mysterious Letters« by Lenka Clayton & Michael Crowe

Text: Martin Hossbach



»Dem Brief droht das Schicksal, nicht mehr geschrieben zu werden«, lautete der einleitende Satz anlässlich unseres Essays zum »Brief als Ereignis«. Der Großteil unserer Kommunikation wird heutzutage digital geführt, dem gegenüber steht ein neuer Trend zum klassischen Briefwechsel – ob wie zuletzt in Buchform oder nun als Kunstprojekt. Die britische Künstlerin Lenka Clayton überträgt mit ihrer neuen Arbeit »Mysterious Letters« den Postbrief gleich auf ganze Gemeinden. Gemeinsam mit Michael Crowe will sie nun jedem Menschen auf der Welt einen Brief schicken und sucht dafür mittels Crowdfunding nach neuen Investoren.                            

 
 

»Monotronic ist echt total angesagt!«

Tocotronic im »Micky Maus«-Magazin, »Aber hier leben, …« parodiert

Text: Walter W. Wacht

Monotronic Tocotronic TeaserAnfang des Jahres klang es noch nach einem guten Gag: Tocotronic sprachen anlässlich ihres aktuellen Albums »Schall & Wahn« alle »Bürgerinnen und Bürger von Entenhausen« mit einem Videogrußwort an. Was man aber im aktuellen »Micky Maus«-Magazins zu sehen bekommt, kann man wohl als feinste Selbstironie und gleichzeitig als Erlebnisbericht der schall- und wahnsinnigen Verkaufsschau in Hamburg verstehen. Donald Duck als ewig glückloser, ewig tobsüchtiger Freund Daisy Ducks, der es das neue Album der Gruppe Monotronic zu kaufen gilt. Im Interview erklären Tocotronic-Bassist Jan Müller und Ehapa-Redakteur Kai Reininghaus, wie es zu der Monotronic-Geschichte kam.                            

 
 

»… zu ihrer Zeit radikal, eben ›hardcore‹ …«

Das Solistenensemble Kaleidoskop spielt »Hardcore 2« in Berlin

Text: Martin Hossbach

Kaleidoskop Interview TeaserAm 19., 20. und 21. Juni spielt das junge Berliner Solistenensemble Kaleidoskop seine ›Konzertinstallation‹ »Hardcore 2« im Radialsystem an der Spree. Spex präsentiert die Abende und empfiehlt zahlreiches Erscheinen. Martin Hossbach sprach anlässlich des Konzertprogramms, das u.a. aus Stücken von Ligeti, Xenakis, Beethoven und Telemann besteht, mit dem künstlerischen Leiter Michael Rauter und Geschäftsführer Volker Hormann.                            

 
 

»Singles are cool. Albums are boring.«

Calvin Johnson zum neuen Digital-Abo-Modell »K Singles Zip-Pak« seines Labels K

Text: Martin Hossbach

Calvin Johnson K RecordsJede Woche mindestens zwei MP3s frei Haus: Das US-amerikanische Label K bietet ab Juli mit dem »K Singles Zip-Pak« für 50 Dollar pro Jahr ein digitales Musikabo an. Ein E-Mail-Interview mit Labelgründer Calvin Johnson.                            

 
 

Die Serie zum Gesetz

»Im Angesicht des Verbrechens« ab heute auf Arte

Text: Ralf Krämer

Es ist wie verflucht: Wenn in Deutschland einmal TV-Serien entstehen, die den Vergleich mit amerikanischen HBO- oder britischen BBC-Standards nicht zu scheuen brauchen, werden sie entweder bald abgesetzt, oder sie stürzen eine Produktionsfirma in die Pleite. Letzteres musste die Berliner Producerin Kathrin Bullemer miterleben, als sie den aufwendigen Zehnteiler »Im Angesicht des Verbrechens« des Regisseurs Dominik Graf stemmte. Arte zeigt die Serie ab heute immer Dienstags und Samstags, im Folgenden finden sich Auszüge aus Ralf Krämers langem Interview zum Status Quo der deutschen Serienlandschaft (aus der aktuellen Spex #326) mit Bullemer, dem Kölner Drehbuchautor Orkun Ertener und dem Kölner Film- und Fernsehwissenschaftler Christian Junklewitz, der hauptberuflich Redakteur des Serienportals Serienjunkies.de ist.                            

 
 

»Ich bleibe doch immer derselbe …«

Werner Schroeter (7. April 1945 – 12. April 2010)

Text: Max Dax

Werner Schroeter Nachruf InterviewEr galt als einer der wichtigsten deutschen Avantgarde-Regisseure und arbeitete ganz selbstverständlich in den unterschiedlichen Disziplinen Film, Theater und Oper, drehte rund 40 Filme in 40 Jahren und war einer der wichtigen Vertreter des ›Neuen Deutschen Films‹. Am Montag starb Werner Schroeter in Kassel im Alter von 65 Jahren an den Folgen einer überwunden gedachten Krebserkrankung. Genau ein Jahr zuvor erschien in der Welt am Sonntag das untenstehende Interview, in dem Spex-Chefredakteur Max Dax mit Schroeter über das Lebensgefühl bei Nacht, die Erotik der Männer und seinen ersten Film nach dem Krebs sprach.                            

 
 
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