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Martin Hossbach
Der dritte Tag des Unerhört! Musikfilmfestivals in Hamburg steht unter anderem im Zeichen des Fans: In ihrem Film »The Posters Came From The Wall« beschäftigen sich der Künstler und Turner-Preisträger Jeremy Deller sowie die Filmemacherin Nicky Abrahams mit einem elementaren Teil der Popmusik, den Fans einer Band. Für »The Posters …« reisten Abrahams und Deller um die halbe Welt, interviewten Anhänger von Depeche Mode und befragten sie nach den Motiven ihrer leidenschaftlichen Verehrung für die nach Dellers Aussage in England immer noch nicht ernst genommen werdende Band.
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Martin Hossbach
Das Unerhört! Musikfilmfestival in Hamburg wurde gestern offiziell eröffnet, am morgigen Samstag sieht man dort »Hans im Glück«, Claudia Lehmanns Dokumentation mit und über den Berliner Musiker Hans Narva. Dazu wird es im Rahmen der Filmvorführung ein Konzert Narvas mit seiner Band Hands Up Excitement geben. Martin Hossbach sprach mit der Regisseurin über ihre Motivation zu »Hans im Glück«, Narvas Rolle als Musiker der DDR-Band Herbst in Peking und seiner Reaktion auf die Dokumentation.
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Martin Hossbach
Das Unerhört! Musikfilmfestival startet aus Redaktionssicht in die heiße Phase: Am Freitag präsentiert der Produzent und Spex-Musikvideoblogger Moritz Schmall im Kino 3001 Hamburg die elf besten Musikvideos des Jahres 2009. Martin Hossbach befragte Schmall im Vorfeld zur Relevanz des Musikclips und seinem Interesse für jenes Medium.
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Martin Hossbach
Am morgigen Donnerstag beginnt das von Spex präsentierte Unerhört! Musikfilmfestivals in Hamburg. Nach Interviews mit den Regisseuren einzelner Filmbeiträge sprach Martin Hossbach nun mit Unerhört!-Programmkoordinator Stefan Pethke über die Entstehungsgeschichte des Musikfilmfestivals, das inhaltliche Konzept, einzelne Schwerpunkte und Filmbeiträge sowie über Pethkes persönliches Highlight, der Dokumentation »Station 17: Neu«.
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Martin Hossbach
Im Rahmen des von Spex präsentierten Unerhört! Musikfilmfestivals in Hamburg findet am kommenden Freitag auch die Hamburg-Premiere von »Who is Highlife« statt, Wilma Kieners, Alpha Yahaya Suberus und Dieter Matzkas Dokumentation über den deutschen Einfluss auf die Highlife-Musik Ghanas. Der Film wird in Anwesenheit von Regisseur Matzka aufgeführt, Martin Hossbach befragte ihn vorab zu den Hintergründen der Dokumentation.
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Walter W. Wacht
Nach seinem Quasi-Vintage-Porno-Viral für den Modeartikler Diesel, dem Nudeness-Zensur-Clip für The Brighton Port Authority und dem innovativen Schluss-Credit-Musikvideo für den Justice-Remix von Lenny Kravitz bringt sich der Regisseur Keith Schofield für die neueste Single von Charlotte Gainsbourg und Beck noch einmal ins Gespräch. Erneut setzt der 30-jährige Amerikaner dabei auf die virale Verbreitung seines Videos. Lagen seinen vorangegangenen Clips aber Nacktheit bzw. ein schlüssiges Gesamtkonzept zugrunde, so erkennt man im Musikvideo zu »Heaven Can Wait« keine zusammenhängende Linie: Der Zuschauer wird mit zahlreichen Einzel-Motiven konfrontiert, einige davon kennt man als ›Digital Native‹ vermutlich sogar – Schofield ist ein großer Freund gefundener bzw. generischer Fotografie. Er habe einen mit rund 3.000 Bildern gefüllten Ordner auf dem Desktop seines Computers, sagt Schofield über sich selbst, aus dem er immer wieder Inspirationen für neue Arbeiten heraussuche, und der letztlich auch ausschlaggebend für die Entwicklung des Videos gewesen sei.
Im E-Mail-Interview erklärte Schofield nun seine Motivation zu »Heaven Can Wait«, parallel dazu stellte er sich in einem langen ›offenen Brief‹ auf dem Musikvideo-Blog »Videoville« der zwischenzeitlich aufgebrandeten Kritik an dem Clip.
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Martin Hossbach
Vom 3. bis 6. Dezember findet in Hamburg das Unerhört! Musikfilmfestival statt, auf dem zahlreiche Filme und Dokumentationen zum Thema Musik gezeigt werden. Für den dritten Teil der Spex-Empfehlungen aus dem Festival-Programm sprach Martin Hossbach mit dem Regisseur, Kameramann und Künstler Oliver Schwabe über dessen Film »Stardust – Von der Leidenschaft ein Star zu sein«, welcher am Freitag, den 4. Dezember, im 3001 Kino Hamburg gezeigt wird.
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Martin Hossbach
Vom 3. bis 6. Dezember zeigt das Unerhört! Musikfilmfestival in Hamburg zahlreiche Filme und Dokumentationen zum Thema Musik.Filme über Musikbewegungen und ihre soziokulturellen Hintergründe, Filme über besessene Musiker und Filme über Festivals mit Legendenstatus. Für den zweiten Teil der Spex-Empfehlungen aus dem Festival-Programm sprach Martin Hossbach mit dem Produzenten, Regisseur, Kameramann, ›Mädchen für alles‹ und Betreiber des Labels Monitorpop Töni Schifer sowie seinem Hauptdarsteller, dem The-Pop-Group- und Maffia-Sänger Mark Stewart.
Das Unerhört! Musikfilmfestival zeigt Schifers Dokumentation »On/Off: Mark Stewart - Pop Group to Maffia« im 3001 Kino Hamburg. Am 12. Dezember ist der Film außerdem in Berlin zu sehen.
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Martin Hossbach
Filme über Musikbewegungen und ihre soziokulturellen Hintergründe, Filme über besessene Musiker und Filme über Festivals mit Legendenstatus: Das und mehr gibt es beim Unerhört! Musikfilmfestival vom 3. bis 6. Dezember 2009 zu sehen, das sich Filmen und Dokumentationen zum Thema Musik widmet und die Vielfalt beider Welten – die der Musik und die der bewegten Bilder – zusammenbringen will. In den nächsten Tagen stellen wir regelmäßig ausgewählte Filme des Festival-Programms vor, im ersten Teil sprach Martin Hossbach mit M.A. Littler, dem Regisseur des Folkmusik- und Reise-Fims »The Folk Singer«, am 5. Dezember wird der Film in Anwesenheit des im B-Movie Kino Hamburg gezeigt.
Text:
Christoph Twickel

Eine multiple Karriere vom Sänger zum Wirt zum Quatschmacher zum Bestseller-Autor kommt zum Vorschein: der 42-Jährige ist ein Meister (fast) aller Disziplinen.
Erschienen in SPEX #320 05-06.2009 | 22.04.2009 00:00