Text:
Wibke Wetzker

Der Berliner Kulturbetrieb stand in der vergangenen Woche ganz im Zeichen der 60. Berlinale. Auch Spex war auf den Filmfestspielen in der Hauptdstadt unterwegs, mit Schreibauftrag, Jurykompetenz und als Teil eines filmbegeisterten Publikums. Für Max Dax begann die Berlinale mit seiner Begrüßung als Mitglied der Kurzfilmjury im Rahmen der Eröffnungsgala im Berlinalepalast. Am Ende fiel auch sein Votum zu Gunsten eines Beitrags aus Schweden aus: »Händelse Vid Bank« von Ruben Östlund wurde mit der goldenen Trophäe für den besten internationalen Kurzfilm ausgezeichnet. Die Geschichte über einen gescheiterten Banküberfall wertete die Jury als gelungene »Reflektion unserer Zeit und wie diese von den Medien beeinflusst ist«, in seinem Spex-Blog »Dissonanz« reflektiert Dax eigene Beobachtungen der diesjährigen Berlinale. Für die Medien ist solch ein Filmfest appetitanregendes Häppchen und gefundenes Fressen zugleich:
Text:
Christoph Dreher, Christine Lang
Die verblüffende HBO-Serie »In Treatment« spielt fast ausschließlich in der Praxis eines Psychotherapeuten und konzentriert sich dabei auf das, was gutes Fernsehen schon immer ausmachte: Sitzen und Reden. Ab dem 15. Februar läuft die erste Staffel auf 3Sat.
Erschienen in SPEX #324 01-02.2010 | 15.02.2010 10:00
Text:
Tomasso Schultze
Angekündigt wird nicht weniger als eine neue Revolution des Kinos. 3D ist das Zauberwort, und »Avatar«, James Camerons erster Film seit »Titanic« von 1997, soll es auf großem Parkett richten. Gedanken zur Dimensionalität des Films und der Imaginationskraft des Kinozuschauers.
Erschienen in SPEX #323 11-12.2009 | 15.12.2009 11:59
Text:
Walter W. Wacht

Als Auswärtiger auf Berlin zu schauen, bedeutet oft genug: Verwunderung, was der neue Wirbel um Techno soll. Seit rund vier Jahren erfährt die Techno-Kultur der Hauptstadt wachsendes mediales wie Besucher-Interesse – seien es Clubs wie Berghain, Watergate und Bar25, Plastik-Hymnen wie »3 Tage wach« bei »The Dome«, oder äußerst erfolgreiche Bücher wie »Lost And Sound« von Tobias Rapp, das nun auch in englischer Übersetzung veröffentlicht wird. Daneben wurde ein Film wie »Berlin Calling« zum internationalen Kassenschlager und katapultierte seinen Hauptdarsteller Paul Kalkbrenner in vormals ungeahnte Erfolgsdimensionen. Sogar über Ricardo Villalobos, den Pop-Star unter den Techno-Produzenten, wurde nun ein Film gemacht – der Berliner Regisseur Romuald Karmakar hat dem gebürtigen Chilenen Villalobos ein filmisches Denkmal gesetzt. Auch die neue Dokumentation »After Hours« portraitiert Techno in Berlin, die spannende Webserie ist nun auf dem Webserien-Portal 3min.de und Spex.de zu sehen.
Text:
Walter W. Wacht

Ist Spike Jonze die Entschlüsselung des Phänomens Kanye Wests gelungen? Gemeinsam arbeiteten der Regisseur und der Sänger/Produzent/Designer/die Medienfigur West an dem Kurzfilm »We Were Once A Fairytale«, einer Art kathartischer Reinigung des Rappers, der zuletzt seine »Fame Kills«-Tour mit Lady GaGa kommentarlos absagen ließ – was für die Yellow Press zu Spekulationen von kreativer Neuausrichtung bis zu Alkoholproblemen und Entzug reichte.
»We Were Once …« zeigt uns nun den im Nachtclub feiernden und sichtbar neben der Spur stehenden Entertainer West als er selbst, der die guten Ratschläge seiner Freunde sendungsbewusst bzw. großkotzig ausschlägt, sich wankend auf die Tanzfläche rettet und betrunken Frauen anrempelt.
Text:
Ralf Krämer

In »13 Tzameti« imaginiert Regisseur Géla Babluani den Kampf der Klassen in seiner brutalstmöglichen Zuspitzung als organisiertes russisches Roulette.
Erschienen in SPEX #320 05-06.2009 | 11.05.2009 00:00
Text:
Esther Buss

Mickey Rourke wurde die Rolle des Dreigroschen-Gladiators auf den alternden Leib geschrieben. Ein pathetischer Abgesang auf den krisengebeutelten Helden als Körpermaterialschlacht.
Erschienen in SPEX #319 03-04.2009 | 25.02.2009 00:00
Text:
Max Dax
Erschienen in SPEX #319 03-04.2009 | 20.02.2009 00:00
Text:
Alexis Waltz

Hans-Christian Schmids zeigt mit »Sturm« einen handlungsgetriebenen Thriller, George Tillman Jrs Biopic »Notorious« portraitiert Leben und Tod des wichtigsten Rappers seiner Zeit.
Text:
Alexis Waltz

Die Berlinale 2009 ist in vollem Gange, die großen Premieren locken in die Kinos. Abseits des roten Teppichs sah Alexis Waltz die neuen Filme Catherine Breillats und Maren Ades.