Film – Artikel

Yves Saint Laurent, der Film

Genie im blassen Elfenbeinturm

Text:

Yves Saint Laurent bei der Arbeit
Das am Donnerstag startende Biopic Yves Saint Laurent kümmert sich ausschließlich um seinen Hauptprotagonisten und schafft es selbst so noch, wichtige Aspekte seines Schaffens zu unterschlagen.                            

 
 

Her & Black Mirror

Maschinenliebe, die nächste Stufe (Beta-Version)

Text:

Her
Ist die Zukunft von Mensch und künstlicher Intelligenz eine glückliche oder schreckliche? Spike Jonzes heute startender Kinofilm Her und die britische TV-Serie Black Mirror geben darauf unterschiedliche Antworten, lehren aber beide: Ohne Blödsinn bleibt den Epi­go­nen der Erfolg versagt.                            

 
 

Lone Survivor

Der Afghanistankrieg, fast unerträglich nah

Text:

Lone Survivor
​Der Kriegsfilm Lone Survivor von Regisseur Peter Berg erlaubt sich zwar wieder etwas mehr Märtyrerkult als das bahnbrechende Zero Dark Thirty – führt dessen Ansatz aber konsequent fort.                            

 
 

Zum Tode Věra Chytilovás

Wenn die Welt schlecht ist, dann muss man es selbst (nicht) auch sein

Text:

Tausenschönchen
Věra Chytilová, Mitbegründerin der tschechoslowakischen Nouvelle Vague und Regisseurin von Tausendschönchen, ist tot.                            

 
 

Oscar-Gewinner 12 Years A Slave: Kein feel-good

Schicksalhaft unentrinnbar

Text:

12 Years A Slave
Steve McQueens 12 Years A Slave erzählt die Lebensgeschichte eines in die Südstaaten entführten und dort versklavten Musikers mit Peitsche statt feel-good, als lebenslängliches Trauma statt Happy End. Dafür gab es nun einen Oscar als »Bester Film«.                            

 
 

Liberace

Ikone der Verlogenheit

Text:

Liberace
Der US-Pianist Liberace feierte vor einem Massenpublikum seine Flamboyanz, vor Gericht erklärte er, nicht homosexuell zu sein. Jetzt erscheint Steven Soderberghs Biopic auf DVD, Blu Ray und VoD. Wir verlosen Exemplare.                            

 
 

Nymphomaniac: Das kleine Arschloch schlägt zurück

Ficken für den Faschismus?

Text:

Nymphomaniac FOTO: Christian Geisnaes
Lars von Triers zweiteiliges Langstück Nymphomaniac, dessen erster Teil heute startet, kreist in spannenden, hochreflektierten vier Kinostunden um die Frage der Schuld – und schmuggelt dabei Halbwahrheiten von Rechtsaußen ins Kino.                            

 
 

Roy Dibs Mondial 2010: »Die Situation ist nicht cool«

Der Regisseur über die Palästina-Reise seines unsichtbaren, schwulen Paares

Text:

Szene aus Mondial 2010
Wenn der Ausnahme-Zustand zum Alltag wird: Im Rahmen der Berlinale zeigt der libanesische Künstler Roy Dib seinen Kurzfilm Mondial 2010, der für den diesjährigen Teddy Award nominiert ist, und erklärt, warum er den Konflikt aus den Augen eines schwulen Pärchens bewusst banalisiert.                             

 
 

Berlinale: Arbeit am Selbst

Vom »DMD KIU LIDT« über Ja, Panik, »20.000 Days On Earth« über Nick Cave und »L'enlèvement de Michel Houellebecq«

Text:

Nick Cave als Nick Cave mit Kylie Minogue auf der Rückback in 20.000 Days On Earth
Entzauberung des Selbst bei gleichzeitiger Inszenierung des Selbst – wie geht das? Die Berlinale präsentiert nun mit DMD KIU LIDT, 20.000 Days On Earth und L'enlèvement de Michel Houellebecq drei Lösungsansätze und zeigt, wie sich Nick Cave, Ja, Panik und Michel Houellebecq jeweils selbstinszenieren lassen.                            

 
 

Berlinale: Ostasien, am Rande des Wahnsinns

Über »Shadow Days«, »Kumiko, The Treasure Hunter« & »10 Minutes«

Text:

Kumiko
Das Individuum, das an den Forderungen der Gemeinschaft zerbricht: ein ewiges Thema, das sich vor der Kulisse Ostasiens offensichtlich besonders gut erzählen lässt. Drei Filme, die aktuell im Forum der 64. Berlinale zu sehen sind, zeigen, wie junge Menschen unter dem Druck von Autoritäten leiden und wie man im Kino darauf reagieren kann.                            

 
 

The Grand Budapest Hotel

Wes Anderson eröffnete die 64. Berlinale mit einer Riesengeschenkpackung

Text:

The Grand Budapest Hotel
Wes Anderson ließ sich mit seinem Eröffnungsfilm für die 64. Berlinale nicht lumpen: Sein The Grand Budapest Hotel brachte er als Weltpremiere in einer Riesengeschenkpackung mit.                            

 
 

The Wolf of Wall Street

Der längste Junggesellenabschied aller Zeiten

Text:

The Wolf of Wall Street
Kann man einen Film über die Börse drehen, ohne sich für die Börse zu interessieren? Martin Scorsese versucht's zumindest mal mit dem hysterischen The Wolf Of Wall Street.                            

 
 

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