Jetzt sind die Autoren dran

ent- und Markenamt beantragt, den bisherigen Vergütungssatz für Tonträgernlizenzen von 9,009 Prozent vom Großhandelspreis auf 5,6 Prozent zu senken. Die GEMA, welche dies vor einigen Tagen verkündete, ist damit gar nicht zufrieden und lässt ihren Vorstandsvorsitzenden Prof. Dr. Reinhold Kreile anmerken: "Der Versuch der deutschen Tonträgerindustrie, ihre Probleme auf dem Rücken und zu Lasten der schöpferischen Komponisten und Textdichter zu lösen, wird scheitern. Die Industrie muss anerkennen, dass das geistige Eigentum, das Grundrecht der schöpferischen Komponisten und Textdichter, in seiner Grundsubstanz auch künftig geschützt bleiben muss. Schon vor Jahrzehnten haben die Verwertungsgesellschaften, welche die kreativen Schöpfer vertreten, ein prozentuales Vergütungssystem mit der Tonträgerindustrie vereinbart. Umsatzrückgänge treffen damit auch die Autoren, dürfen sie aber nicht dadurch verschärft treffen, dass man dieses wohl abgewogene System gänzlich in Frage stellt. (…) Die in einer Krise befindliche Tonträgerindustrie schadet sich selbst, wenn sie das kreative Potential ihrer Urheber, die die Basis ihres Erfolges sind, beschädigt." Man muss der Institution GEMA nicht zwingend wohlgesonnen sein, um zu erkennen, dass da was dran ist…

Jeden Tag was Neues. Jetzt sind die Autoren dran. Die deutsche Abteilung der IFPI (International Federation of Phonographic Industry) hat kürzlich bei der Schiedsstelle des Deutschen Patent- und Markenamt beantragt, den bisherigen Vergütungssatz für Tonträgernlizenzen von 9,009 Prozent vom Großhandelspreis auf 5,6 Prozent zu senken. Die GEMA, welche dies vor einigen Tagen verkündete, ist damit gar nicht zufrieden und lässt ihren Vorstandsvorsitzenden Prof. Dr. Reinhold Kreile anmerken: "Der Versuch der deutschen Tonträgerindustrie, ihre Probleme auf dem Rücken und zu Lasten der schöpferischen Komponisten und Textdichter zu lösen, wird scheitern. Die Industrie muss anerkennen, dass das geistige Eigentum, das Grundrecht der schöpferischen Komponisten und Textdichter, in seiner Grundsubstanz auch künftig geschützt bleiben muss. Schon vor Jahrzehnten haben die Verwertungsgesellschaften, welche die kreativen Schöpfer vertreten, ein prozentuales Vergütungssystem mit der Tonträgerindustrie vereinbart. Umsatzrückgänge treffen damit auch die Autoren, dürfen sie aber nicht dadurch verschärft treffen, dass man dieses wohl abgewogene System gänzlich in Frage stellt. (…) Die in einer Krise befindliche Tonträgerindustrie schadet sich selbst, wenn sie das kreative Potential ihrer Urheber, die die Basis ihres Erfolges sind, beschädigt." Man muss der Institution GEMA nicht zwingend wohlgesonnen sein, um zu erkennen, dass da was dran ist…

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