Jack Whites Lazaretto, die etwas andere »Ultra LP«

Jack White zeigt die Ultra LP von Lazaretto

Jack White, Schutzpatron aller Vinyl-Fetischisten, hat sich für sein neues Album Lazaretto eine ganz besondere »Ultra LP«-Version mit allerhand Schnickschnack ausgedacht.

Sechs technische Besonderheiten haben Jack White und sein Label Third Man Records in die schwarze Scheibe eingebaut. Fünf davon wurden bereits von anderen Bands benutzt, jedoch nicht in dieser Kombination – es handelt sich also eher um hübsche Spielereien denn Innovationen. Ein »floating hologram« hat es allerdings tatsächlich noch nie auf einer Vinyl gegeben. Das Verfahren hat der Künstler Tristan Duke entwickelt und nun für White auch auf den Tonträger übertragen. Als bestes Feature dürften sich allerdings die zwei verschiedenen Intros der B-Seite erweisen.

Natürlich ist der Mix von Lazaretto hier ein anderer als auf CD und digital (ganz dem Fetischismus-Codex folgend), vor allem aber wurden die Aufnahmen ohne Kompression direkt analog zu analog auf die Platte gebannt. Wie gut Lazaretto dann tatsächlich klingt, wissen wir ab dem 6. Juni. Das Titelstück gibt es jedenfalls schon im Stream.