Ibiza noch dichter – After-Hour Clubs vor neuen Problemen

BoraBoraIbiza-Raver sind sich der Problematik bewusst: In den letzten Jahren erlebte die Balearen-Insel ein neues Hoch. Die Besucherzahlen stiegen stetig, die Clubs wurden immer voller, dementsprechend zogen auch die Preise an. Bis zu sechzig Euro konnte die Clubnacht durchaus kosten, hohe Getränkepreise und salzhaltiges Trinkwasser kam hinzu. Wer feiern wollte griff umso schneller zur Droge, Tote gab es rund um die Clubkultur auf Ibiza auch immer wieder.

Für Läden wie das DC-10 wird die nächste Saison allerdings noch schwerer, man könnte auch sagen: dramatisch. Nachdem in San Antonio After-Hour-Clubs bereits mit der Schließung konfrontiert wurden, setzt nun auch die Lokalverwaltung von San Jose entsprechende Regelungen durch. Die After-Hours werden künftig wohl erst zur Mittagszeit einsetzen, in San Jose sind Party-Verbote zwischen 6 Uhr morgens und 12 Uhr mittags geplant.

Besonders träfe diese Regelung die populären Clubs Bora-Bora und DC-10, die im vergangenen Sommer bereits kurzzeitig von den Behörden geschlossen wurden. »After-Hour Clubs sind eine Gefahr in urbanen Räumen, wir müssen das beenden«, so Tourismus-Leiter Vicent Ferrer gegenüber dem Independent.

Vollständig werden After-Hour-Parties auf Ibiza allerdings nicht verschwinden: in den letzten Jahren verlagerte sich das Feiern zunehmend auf private Fincas im Umland.

Foto unter CC-Lizenz, Eduard Pitt

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