Gonzo – Doku über Hunter S. Thompson

Den Begriff hat Hunter S. Thompson selbst geprägt. »Gonzo Journalismus« entledigte sich einer der so zentralen wie falschen Grundlagen journalistischer Arbeit, nämlich der sogenannten Objektivität. Wie dagegen Thompson-Reportagen entstanden, das zeigte nicht zuletzt die gelungene Verfilmung seines Romans »Fear And Loathing In Las Vegas«. Die ganze Paranoia eines Waffenfetischisten und Drogen-Druffies nahm der 1937 in Kentucky geborene und Anfang 2005 verstorbene Autor mit rein in die Story. Oder, um es mit Thompson zu sagen: »Buy the ticket, take the ride«. Dass in seinem Gefolge dann auch der heute so beliebte Emo-Journalismus entstand – kann er ja nix für.
Regisseur Alex Gibbney jedenfalls hat sich jetzt als Erster an eine filmische Dokumentation über Leben, Wirken, Sterben Thompsons gewagt. Der Fokus liegt dabei auf den irren und provokativen Jahre zwischen 1965 und 1975. Zu Wort kommen unter anderem Tom Wolfe, Thompsons zweite Ehefrau Anita sowie Jimmy Carter. Der Film kommt in den USA am 10. Juli in die Kinos. Hierzulande sollte das auch noch hinhauen.

Und hier der Trailer:

Foto: Hunter S. Thompson in Gonzo: The Life & Work Of Dr. Hunter S. Thompson. Foto mit freundlicher Genehmigung von Magnolia Pictures.

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