Gegenkultur, versammle dich! »Decoder«-Filmvorführung im Acud Studio mit Klaus Maeck

Eine illustre Auswahl an Underground-Ikonen, gute Musik und ein auf William S. Burroughs‘ Ideen beruhendes Drehbuch: Der Low-Budget-Klassiker Decoder ist es wert, wiederentdeckt zu werden. Möglich ist das im Acud Studio.

Das Berliner Acud Macht Neu wird seinem Namen mal wieder gerecht und eröffnet eine neue Veranstaltungsreihe – diesmal im Acud Studio. Sie trägt den Titel Sounding Images und dreht sich um die vielfältigen Beziehungen zwischen den Medien Film und Musik. Die Reihe wird organisiert von der Berliner Kunsthistorikerin Fiona McGovern und startet nächste Woche mit dem Underground-Klassiker Decoder von Klaus Maeck.

Maeck war zuletzt durch die von ihm mitproduzierte essayistische Dokumentation B-Movie: Lust & Sound in West Berlin 1979–1989 in Erscheinung getreten. Mit Decoder produzierte Jürgen Muschalek alias Muscha 1984 zusammen mit Klaus Maeck und anderen einen dystopischen Cyberpunk-Low-Budget-Film, der einige der bekanntesten Figuren der damaligen Gegenkultur versammelt. Der Streifen basiert lose auf dem Buch The Job von William S. Burroughs, letzterer hat darin auch eine Nebenrolle. In weiteren Rollen: FM Einheit von den Einstürzenden Neubauten, Christiane F. vom Bahnhof Zoo, Genesis P-Orridge von Psychic TV und der US-Independent-Schauspieler Bill Rice. Die Musik zum Film steuerten The The, Soft Cell sowie die Einstürzenden Neubauten selbst bei. Im Anschluss an die Filmvorführung wird es eine Diskussion mit Klaus Maeck geben.

Sounding Images #1: Decoder Screening & Talk with Klaus Maeck
26.07. Berlin – Acud Studio

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