EMA bekennt Flagge mit neuem Song

Zum Jahrestag der Anschläge des 11. September hat EMA eine »punk demo version« ihres Songs »False Flag« veröffentlicht. Sie klingt wütend.

Ein Statement, das in den Besinnlichkeits- und Patriotenchor einstimmt, mit dem der 11. September für gewöhnlich in den USA begangen wird, war von Erika M. Anderson natürlich nicht zu erwarten – schon zu Zeiten ihrer Drone-Folk-Band Gowns gehörte die Krachkünstlerin aus Portland zu den eindringlichsten Stimmen der amerikanischen Gegenkultur. Die Härte und Verbitterung von »False Flag« überraschen dennoch: Kein EMA-Song war bisher so schnell und harsch, nie zuvor wurde die Botschaft unmissverständlicher formuliert. Die Wut der Gerechten.

Anderson hatte im vergangenen April ihr zweites Soloalbum The Future’s Void auf City Slang veröffentlicht. Ein EMA-Porträt aus SPEX N° 352 kann hier gelesen werden, die entsprechende Ausgabe außerdem versandkostenfrei im SPEX-Shop bestellt werden.

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