Edelweisspiratenlieder

n aufgelöst, dennoch gab es verschiedene Widerstandsbewegungen im ganzen Land. In Köln und Umgebung waren dies anfangs die "Navajos", später in den Kriegsjahren die Edelweißpiraten.
Die Gruppe hatte keine klar erkennbare Organisation und arbeitete versprengt. So wurden Flugblätter in Düsseldorf von Kölner Mitgliedern unter die Leute gebracht. Umgekeht erledigten die in Köln unbekannten Düsseldorfer Gesichter in Köln die Arbeit. Vor 60 Jahren, am 10. November 1944 wurden wurden im Stadtteil Ehrenfeld 13 Menschen von der Gestapo hingerichtet, unter ihnen 6 Edelweißpiraten.
Sehr spät wurde die Gruppe erst im Jahr 2003 als Widerstandsgruppe offiziell anerkannt. Ein Film über die Edelweißpiraten von Niko von Glasow, der bereits auf dem Filmfest in Montreal lief, hat dennoch bis heute keinen Verleih finden können.
Eine Ausstellung mit dem Titel "Von Navajos und Edelweißpiraten – Unangepasstes Jugendverhalten in Köln 1933-1945" ist vom 17.11. bis 20.01. im Kölner EL-DE-Haus, dem ehemaligen Gestapo-Hauptquartier zu sehen.
Im Rahmen der Recherchen für diese Ausstellung entstand bei den Beteiligten die Idee, sich stärker mit der Musik der Jugendbewegungen auseinanderzusetzen. Verschiedene Kölner Musiker wurden gebeten, die Lieder der damaligen Zeit zu interpretieren. 17 Songs sind bei diesem CD-/DVD- und Buchprojekt herausgekommen, das unter dem Namen "Es war in Schanghai – Kölner Bands spielen Edelweißpiratenlieder" veröffentlicht wird.
Am 21.11. wird die Dokumentation des Projektes um 13:30 Uhr im Kölner Filmhaus aufgeführt; am 27.11. findet die CD-Release-Party im Bürgerhaus Stollwerk mit 12 beteiligten Bands, darunter Jona, Sedlmeir, Werle & Stankowski und Harald "Sack" Ziegler statt. Hörproben und weitere Infos gibt es unter "Links zu …".

Jugendorganisationen waren in der Zeit des Nationalsozialismus verboten, die Jugendlichen sollten der Hitler-Jugend beitreten. Bestehende Organisationen wie die Wandervogelbewegung wurden aufgelöst, dennoch gab es verschiedene Widerstandsbewegungen im ganzen Land. In Köln und Umgebung waren dies anfangs die "Navajos", später in den Kriegsjahren die Edelweißpiraten.nDie Gruppe hatte keine klar erkennbare Organisation und arbeitete versprengt. So wurden Flugblätter in Düsseldorf von Kölner Mitgliedern unter die Leute gebracht. Umgekeht erledigten die in Köln unbekannten Düsseldorfer Gesichter in Köln die Arbeit. Vor 60 Jahren, am 10. November 1944 wurden wurden im Stadtteil Ehrenfeld 13 Menschen von der Gestapo hingerichtet, unter ihnen 6 Edelweißpiraten.nSehr spät wurde die Gruppe erst im Jahr 2003 als Widerstandsgruppe offiziell anerkannt. Ein Film über die Edelweißpiraten von Niko von Glasow, der bereits auf dem Filmfest in Montreal lief, hat dennoch bis heute keinen Verleih finden können.nEine Ausstellung mit dem Titel "Von Navajos und Edelweißpiraten – Unangepasstes Jugendverhalten in Köln 1933-1945" ist vom 17.11. bis 20.01. im Kölner EL-DE-Haus, dem ehemaligen Gestapo-Hauptquartier zu sehen.nIm Rahmen der Recherchen für diese Ausstellung entstand bei den Beteiligten die Idee, sich stärker mit der Musik der Jugendbewegungen auseinanderzusetzen. Verschiedene Kölner Musiker wurden gebeten, die Lieder der damaligen Zeit zu interpretieren. 17 Songs sind bei diesem CD-/DVD- und Buchprojekt herausgekommen, das unter dem Namen "Es war in Schanghai – Kölner Bands spielen Edelweißpiratenlieder" veröffentlicht wird.nAm 21.11. wird die Dokumentation des Projektes um 13:30 Uhr im Kölner Filmhaus aufgeführt; am 27.11. findet die CD-Release-Party im Bürgerhaus Stollwerk mit 12 beteiligten Bands, darunter Jona, Sedlmeir, Werle & Stankowski und Harald "Sack" Ziegler statt. Hörproben und weitere Infos gibt es unter "Links zu …".

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