Dröhnende Träume: Ein Abend für Tony Conrad in der Volksbühne / Ticketverlosung

Foto: Frederick Eberstadt

Tony Conrad wollte Komponisten abschaffen und wurde so selbst zu einem der bedeutendsten des 20. Jahrhundert. Die Volksbühne widmet ihm post mortem einen ganzen Abend – Spex verlost Tickets.

„Heute würde man ‚Drones‘ dazu sagen, die damals gebräuchlichen Begriffe ‚Dream Music‘ oder ‚Eternal Music‘ sind hier aber eher angebracht“, kommentierte Joachim Ody in seiner Kolumne in Spex No. 375 das Vermächtnis von Tony Conrad. Der 2016 verstorbene Künstler gilt als Pionier von Film und experimenteller Musik. In den Sechzigerjahren spielte er mit Lou Reed und John Cale, wird sogar für den Bandnamen The Velvet Underground verantwortlich gemacht. Mit Cale war er auch Teil des neo-dadaistischen Theatre Of Eternal Music in New York, zu dem auch andere Wegbereiter abstrakter Musik wie zum Beispiel La Monte Young oder John Hassell zählten.

Die Dokumentation Completely in the Present von 2016 wurde von Conrads Freund und Kollaborateur Tyler Hubby gedreht und hat sich dem Lebenswerk des Komponisten Conrad verschrieben, der es nicht leiden konnte, Komponist genannt zu werden. Am 1. Dezember wird die Doku in der Volksbühne gezeigt. Im Anschluss interpretiert Jochen Arbeit von den Einstürzenden Neubauten mit einem Streichquartett ein Stück von Conrad neu, Jan St. Werner tritt auf und Drone-Experte Stephen O’Malley gibt eine Solo-Performance.

SPEX verlost 2×2 Tickets für die Aufführung von „Completely In The Present“ am 1.12. in der Volksbühne Berlin. Zur Teilnahme einfach eine Mail mit dem vollständigen Namen sowie dem Betreff „Tony Conrad“ an gewinnen@spex.de senden.

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