»Summer of Sax«

patrick-wolf-thecityDer Saxofonist als coole Sau im Video zu Patrick Wolfs The City

    Das SAXOFON genießt im Pop nicht unbedingt den besten Ruf: Als spontane Assoziation drängt sich etwa Joe Cockers Version von Randy Newmans You Can Leave Your Hat On auf, die in Folge des 80er-Softsex-Vehikels 9 1/2 Wochen zum Synonym für schmierige Striptease-Musik verkam. Oder die Crossover-Truppe Dog Eat Dog, die in den Neunziger Jahren jedes ihrer Fun-Rap-Stücke mit einem nölenden Saxsolo verunstaltete. Doch es scheint, als würde dieses – durchaus ehrenvolle – Instrument in diesem Sommer eine Chance zur Rehabilitation bekommen.

    So hat die Kolumnistin Willa Paskin im New York Magazine bereits den »Summer of Sax« ausgerufen und führt als Beispiele für die Rückkehr des Instruments in den Mainstream-Pop Lady Gagas neue Single The Edge of Glory, bei der ein Solo des E-Street-Band-Saxofonisten Clarence Clemons zu hören ist, sowie Katy Perrys Song Last Friday Night (T.G.I.F) an. Das Blog Pinglewood wiederum zeigt mit seinem hervorragenden Podcast Sax Degrees Of Separation, dass das Saxofon tatsächlich auch abseits der Charts gerade omnipräsent ist – in so verschiedenen Genres wie Indierock, Dubstep und HipHop. Der Guardian-Autor David Renshaw greift das Thema ebenfalls auf und fügt als Beispiele für unpeinliche Sax-Einsäte Planningtorocks Doorway und Patrick Wolfs The City auf.


DOWNLOAD: PINGCAST – Sax Degrees Of Separation

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