Das Gegenteil der Boomtown

der Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig, der Siftung Bauhaus Dessau sowie der Architekturzeitschrift Archplus durchgeführt wird.
In Rahmen dieses Projekts untersuchen Architekten, Wissenschaftler und Künstler die jüngere Entwicklung von "schrumpfenden Städten". "Schrumpfende Städte" sind das phänomenologische Gegenteil der sogeannten industriellen "Boomtowns" und als solche in der Geschichte der globalen Stadtentwicklung relativ neu und dementsprechend unerforscht.
2002 wurden deshalb vier lokale interdisziplinäre Teams beauftragt, in den Stadtregionen von Detroit (USA), Manchester/Liverpool (Großbritannien), Ivanovo (Russland) und Halle/Leipzig (Deutschland) urbane Schrumpfungsprozesse zu untersuchen und zu dokumentieren. Jeder Standort steht dabei exemplarisch für eine spezifische Form von Schrumpfung: In Detroit geht es um die Folgen der Suburbanisierung, in Manchester/Liverpool um Deindustralisierung, in Ivanavo um Postsozialismus, während im Großraum Halle/Leipzig mehrere dieser Faktoren zusammenwirken. An der Arbeit beteiligen sich unterschiedliche Disziplinen wie Stadtgeografen, Kulturwissenschaftler, Architekten, Journalisten und Künstler.
Aber auch Lösungsansätze werden initiiert: Zum einen schrieb das Projekt gemeinsam mit archplus im Januar 2004 einen internationalen Ideenwettbewerb aus. Zum anderen werden die Projektpartner, die Stiftung Bauhaus Dessau und die Galerie für zeitgenössische Kunst Leipzig, themenbezogene Direktaufträge und Arbeitsstipendien vergeben.

Die Ergebnisse der ersten Projektphase, der internationalen Untersuchung, wurden in einem Katalog und einer Ausstellung dokumentiert, die dieser Tage im KW – Institut For Contemporary Art (ehemals: Kunst-Werke) in Berlin gezeigt wird.

Paralell dazu reflektiert "Shrinking Cities" aber auch über die strukturellen Bedingungen, unter denen in solchen Städten Musik/Kultur entsteht. Ausgehend von der Theorie, dass gerade in Zeiten der urbanen Krise bedeutende Musikkulturen entstanden sind, welche wiederum die Entwicklung der jeweiligen Städte beinflusst haben, widmet man sich von Do, 23. Sept. bis Sa, 25. Sept. bei "Shrinking City Music" in Vorträgen, Filmen, Diskussionen und schließlich Konzerten/Parties und Live Performances den sich daraus ergebenden Fragestellungen.

Shrinking Cities Musik /// Palast der Republik /// Schlossplatz /// 10187 Berlin.
Im Rahmen des Projektes Volkspalast (20. Aug. – 9. Nov. 2004).
In Kooperation mit WMF, unterstützt von British Council, Berlin.

Das genaue Programm (u.a. mit Jeff Mills, Nelson George, Tim Wright, Freeform Five, Diedrich Diederichsen) findet sich unter den Links.

"Shrinking Cities" ist ein dreijähriges Initiativprojekt der Kulturstiftung des Bundes, das unter der Leitung des Berliner Architekten Philipp Oswalt und in Zusammenarbeit mit der Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig, der Siftung Bauhaus Dessau sowie der Architekturzeitschrift Archplus durchgeführt wird. nIn Rahmen dieses Projekts untersuchen Architekten, Wissenschaftler und Künstler die jüngere Entwicklung von "schrumpfenden Städten". "Schrumpfende Städte" sind das phänomenologische Gegenteil der sogeannten industriellen "Boomtowns" und als solche in der Geschichte der globalen Stadtentwicklung relativ neu und dementsprechend unerforscht. n2002 wurden deshalb vier lokale interdisziplinäre Teams beauftragt, in den Stadtregionen von Detroit (USA), Manchester/Liverpool (Großbritannien), Ivanovo (Russland) und Halle/Leipzig (Deutschland) urbane Schrumpfungsprozesse zu untersuchen und zu dokumentieren. Jeder Standort steht dabei exemplarisch für eine spezifische Form von Schrumpfung: In Detroit geht es um die Folgen der Suburbanisierung, in Manchester/Liverpool um Deindustralisierung, in Ivanavo um Postsozialismus, während im Großraum Halle/Leipzig mehrere dieser Faktoren zusammenwirken. An der Arbeit beteiligen sich unterschiedliche Disziplinen wie Stadtgeografen, Kulturwissenschaftler, Architekten, Journalisten und Künstler.nAber auch Lösungsansätze werden initiiert: Zum einen schrieb das Projekt gemeinsam mit archplus im Januar 2004 einen internationalen Ideenwettbewerb aus. Zum anderen werden die Projektpartner, die Stiftung Bauhaus Dessau und die Galerie für zeitgenössische Kunst Leipzig, themenbezogene Direktaufträge und Arbeitsstipendien vergeben. nnDie Ergebnisse der ersten Projektphase, der internationalen Untersuchung, wurden in einem Katalog und einer Ausstellung dokumentiert, die dieser Tage im KW – Institut For Contemporary Art (ehemals: Kunst-Werke) in Berlin gezeigt wird.nnParalell dazu reflektiert "Shrinking Cities" aber auch über die strukturellen Bedingungen, unter denen in solchen Städten Musik/Kultur entsteht. Ausgehend von der Theorie, dass gerade in Zeiten der urbanen Krise bedeutende Musikkulturen entstanden sind, welche wiederum die Entwicklung der jeweiligen Städte beinflusst haben, widmet man sich von Do, 23. Sept. bis Sa, 25. Sept. bei "Shrinking City Music" in Vorträgen, Filmen, Diskussionen und schließlich Konzerten/Parties und Live Performances den sich daraus ergebenden Fragestellungen. nnShrinking Cities Musik /// Palast der Republik /// Schlossplatz /// 10187 Berlin. nIm Rahmen des Projektes Volkspalast (20. Aug. – 9. Nov. 2004). nIn Kooperation mit WMF, unterstützt von British Council, Berlin. nnDas genaue Programm (u.a. mit Jeff Mills, Nelson George, Tim Wright, Freeform Five, Diedrich Diederichsen) findet sich unter den Links.

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