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Die am kommenden Freitag stattfindende Beisetzung der nordirischen Fussball-Legende George Best wird vorrausichtlich die größte Trauerfeier in Großbritannien seit dem Tod von Prinzessin Diana. Britische Medien rechnen mit einer halben Million Menschen auf den Straßen von Best` Heimatstadt Belfast.
Die am kommenden Freitag stattfindende Beisetzung der nordirischen Fussball-Legende George Best wird vorrausichtlich die größte Trauerfeier in Großbritannien seit dem Tod von Prinzessin Diana. Britische Medien rechnen mit einer halben Million Menschen auf den Straßen von Best` Heimatstadt Belfast.

George Best war am vergangenen Freitag, dem 25. November im Londoner Cromwell Hospital an den Folgen einer entzündeten Niere gestorben. Zuvor hatten die Ärzte bereits wochenlang vergeblich versucht, den aufgrund beinahe lebenslanger Alkoholsucht gesundheitlich schwer beeinträchtigten Gesundheitszustand des Ex-Fussballers wenigstens zu verbessern und sein Leben noch einmal zu retten.

Der gebürtige Nordire Best galt als genialer Fussballer und hatte seine größte Zeit beim nordenglischen Klub Manchester United, mit dem er 1968 erstmals den Europapokal der Landesmeister gewann. 1964 wurde er zu "Europas Fussballer des Jahres" gewählt. Wie viele "besondere" Fussballer nach ihm trug auch er das Trikot mit der Rückennummer 7.

Lange bevor der Fussball heutige Dimensionen von individueller Vermarktung und Personenkult erlangt hatte, galt Best als Popstar, der das Leben neben dem Sportplatz dementsprechend mit reichlich Parties, Alkohol und schönen Frauen füllte.

Die englische Indie-Band The Wedding Present ehrte ihn 1987 auf dem Cover ihres Albums "George Best". Und in SPEX #250 outete sich einst auch Uwe Viehmann in einem fingierten Interview als glühender Fan eines der größten Fussballer aller Zeiten.

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