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Kritiken

Sven Kacirek & Daniel Mburu Muhuni „Electronic Partnership Agreement“ / Review

Schleichend übervorteilen EU und Nordamerika immer mehr wirtschaftlich von ihnen erpressbare Staaten, um ausbeuterische Wirtschaftsabkommen abzuschließen. Sven Kacirek und Daniel Mburu Muhuni haben sich dazu in Kenia umgehört und Interviewschnipsel zu einem Album gemacht.

Doppelreview: Skepta „Vicious“ vs. Dave „Game Over“

Skepta hat es geschafft und profiliert sich nun mehr als Produzent denn als Rapper. One-Hit-Wonder Dave dagegen will weniger einzigartig als universell klingen – von Politikverdrossenheit ist bei beiden nichts zu spüren.

Nabihah Iqbal „Weighing Of The Heart“ / Review

Nabihah Iqbal war bis vor kurzem noch Throwing Shade und machte elektronische Dance Music. Jetzt besinnt sie sich auf ihren echten Namen und das, was wirklich zählt: die Achtziger.

Leikeli 47 „Wash & Set“ / Review

Geil rappend dahinrollen und trotzdem dope as fuck? Leikeli 47 löst auf ihrem Debütalbum ein, was sich viele Rap-Fans von Azealia Banks gewünscht hatten.

Björk „Utopia“ / Review

Björk hat die klaffende Herzwunde ihres letzten Albums Vulnicura erschöpfend geleckt und verbreitet nun Optimismus unter den geschundenen Seelen der Jetztzeit – trotzdem ist keineswegs alles „full of love“.

Bob Dylan „Trouble No More – The Bootleg Series Vol. 13“...

1979 schien es so, als könnte Bob Dylan niemanden mehr überraschen – bis er zwei Jahre lang nur noch christlichen Gospel spielte und veröffentlichte. Trouble No More, Teil 13 der Bootleg Series, widmet sich dieser produktiven Phase in seinem Leben – und löst Kontroversen aus.

Doppelreview: Jochen Arbeit „Messages“ vs. Hackedepicciotto „Menetekel“

Statistisch ist jedes Mitglied der Einstürzenden Neubauten in mindestens drei spannenden Nebenprojekten involviert. Jochen Arbeit benutzt auf Messages gewichtige Sprachaufnahmen und Alexander Hacke lotet gemeinsam mit Ehefrau Danielle De Picciotto europäische Folklore aus.

Ebow „Komplexität“ / Review

Ebow muss gar nicht über die 2Pac-Poster in ihrem Kinderzimmer rappen, damit man ihr die Liebe für die Neunziger anhört. Ihr Album Komplexität klingt trotzdem keineswegs angestaubt – die Referenzen reichen viel weiter.

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