Bishop Allen

Drei Referenzen: Mates Of State. Voxtrot. The Decemberists. Wenn Sie diese Bands mögen, könnten Ihnen auch Bishop Allen gefallen. Vor vielen Jahren, also maßgeblich vor den Tagen von Amazon, war das noch anders: herausragende Bands, eigenständige Musiken, innovative Herangehensweisen an this thing called Pop music waren gefragt. Das hat sich zwar prinzipiell bis heute nicht geändert, allerdings ist man den automatisiert erstellten Navigationshilfen, den aufgrund von Verkaufsstatistiken ermittelten Schnittmengen sicherlich nicht ganz abgeneigt. Musik ist unübersichtlich geworden, these days, da helfen entweder die sozialen (in diesem Fall die sozial-kapitalistischen, was für eine Entwicklung) Netzwerke, Blogs oder die Musikpresse.

Und da wir an dieser Stelle ebendiese unsere Fahne energisch schwenken möchten, brechen wir die Lanze für Bishop Allen. Aus dem Wohnzimmer und dem Proberaum irgendwo in Brooklyn, New York City heraus veröffentlichten Bishop Allen im vergangenen Jahr 12 EPs, für jeden Monat eine. Das ist bemerkenswert! Der bedingungslose Glaube an das, was man tut, was man liebt, wofür man lebt, so könnte man einen Veröffentlichungsturnus wie den von Bishop Allen bezeichnen. Mit »The Broken String« knüpfen sie an diese Leidenschaft an: Zwölf Stücke, darunter neun aus den hierzulande nicht erhältlichen EPs, haben die vier Musiker auf ihrem zweiten Album versammelt. Zwölf Stücke, die es zu Hören lohnt. Denn wer sich selbst von ca. 80 Stücken im Vorjahr auf 12 herunterreduziert, der hat sich Gedanken darum gemacht, was er sagen möchte. Gute Gedanken!

»The Broken String« erscheint in Deutschland am 27. Juli bei Dead Serious/Cargo. Über nebenstehenden Link kann man das Album in Gänze streamen.

AUDIO: Zum Albumstream

AUDIO: Bishop Allen – Click Click Click Click [MP3 / 4,3 Mb]

AUDIO: Bishop Allen – Rain [MP3 / 5 Mb]

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