Kommentare von hieronymus i. g.:
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Gorillaz
04.03.2010 09:41
Jetzt mal was ganz anderes... Stylo (Video und Musik) ist eine Einheit, die eine Haltung zum Ausdruck bringt, nämlich den der Bewegung und der Verwandlung. Ich baue gerade für einen Freund ein Fahrrad auf. Eigentlich wollte er sein altes Fahrrad behalten. Jetzt lassen wir sein altes Fahrrad neu auferstehen: Trekking zwar, aber aggressiv mit der Zornyc von 4ZA und, wenn ich ihn überreden kann, mit der Truvativ Stylo 3.3 (!). Der Song hat was inspirierendes, er hat mir dabei weiter geholfen. Das kann ich nicht oft über Musik sagen. Und am Ende, wenn sich das Auto in einen Fisch verwandelt... Großartig.
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Das Jahr, in dem wir Feindkontakt aufnahmen
26.12.2009 10:48
Das klingt dann schon wie Avantgarde: „...So sehen wir also, daß der Krieg nicht bloß ein politischer Akt, sondern ein wahres politisches Instrument ist, eine Fortsetzung des politischen Verkehrs, ein Durchführen desselben mit anderen Mitteln. Was dem Kriege nun noch eigentümlich bleibt, bezieht sich bloß auf die eigentümliche Natur seiner Mittel. Daß die Richtungen und Absichten der Politik mit diesen Mitteln nicht in Widerspruch treten, das kann die Kriegskunst im allgemeinen und der Feldherr in jedem einzelnen Falle fordern, und dieser Anspruch ist wahrlich nicht gering; aber wie stark er auch in einzelnen Fällen auf die politischen Absichten zurückwirkt, so muß dies doch immer nur als eine Modifikation derselben gedacht werden, denn die politische Absicht ist der Zweck, der Krieg ist das Mittel, und niemals kann das Mittel ohne Zweck gedacht werden. ...“ Dabei steht eines über allem: "...Der Krieg ist also ein Akt der Gewalt, um den Gegner zur Erfüllung unseres Willens zu zwingen. ..." Das heisst also: Krieg als Produktion, als Herstellung des eigenen Willens beim anderen. Da, wo diese Möglichkeit nicht als aussichtsreich betrachtet werden kann, ist guten Gewissens auch kein Krieg zu führen. Und wenn der Gegner unseren Willen nicht verstehen kann, dann muss er dazu erzogen werden, nach dem Krieg, wie wir Deutsche beispielsweise. Und Frieden bedeut demnach sogar noch etwas ungeheuerlicheres: die Herstellung des Willens des anderen. Und deshalb sind wir von einer Befriedung dieser Region Lichtjahre entfernt. Die Zitate stammen übrigens von Clausewitz. Den hatten die Generale des ersten Irakkrieges gelesen. Und deshalb zogen sie sich rechtzeitig zurück und versanken nicht im Nebel des Krieges. Manchmal muss man sich eben begnügen.
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