Spex #338, die Mai / Juni-Ausgabe 2012 inklusive der Spex-CD #102 mit 15 Titeln ist ab Freitag, dem 13. April 2012, im Zeitschriftenhandel erhältlich. Das Editorial zur Ausgabe findet sich hier, die aktuellen Aboprämieren ab dem 13. April hier. Weitere Informationen, Ergänzungen sowie ausgewählte Texte folgen in Kürze auf www.spex.de

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Foto — Benjamin Alexander Huseby

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TITEL: SANTiGOLD
Rakatak, rakatak, boom, bang, boom

Mal sehen, was dieser Frühling 2012 so bringt! Santigold, vor vier Jahren bejubelt als neues Rollenmodell des post-ethnischen Pop und weiblicher Craziness, veröffentlicht mit Master Of My Make-Believe ihr lang erwartetes zweites Album. Nicht nur hat Santi White mit Jay-Zs Firma Roc Nation ein neues, potentes Management im Rücken, auch ihre neuen Songs trommeln im Chor zum Sturm. Tobi Müller hat die Künstlerin für uns getroffen und mit ihr über die Wonnen der Selbsterfindung, rhythmische Militanz und die wackelnden Beine von James Brown gesprochen.

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MUSIK

CHELSEA WOLFE. Blümchen des Böse (Debüt)
Text  — Thomas Hübener
Foto — Charlene Bagcal

THEE SATISFACTION. Königinnen gegen Imperialismus (Debüt)
Text — Sven Beckstette
Fotos — Eva Tuerbel

DAMIEN JURADO. Es geht schließlich um Wahrheit
Text — Gregor Kessler
Foto — Dan Carabas

Er brennt für Schlichtheit und Imperfektion – und genau deswegen hört man sich Damien Jurados Musik gern an. Das vor kurzem veröffentlichte zehnte Album des Singer/ Songwriters aus Seattle, Maraqopa, hält nicht nur sein eigener Sohn für das beste, das er je aufgenommen hat. Ein Treffen mit einem Mann, der verschrobene Sounds wie fluoreszierende Nebelschwaden durch seine Songs wehen lässt.

Vorspiel für DIE ÄRZTE. »Wir kommentieren eher den Bus, der vorbeifährt …«
Interview und Musikauswahl — Ralf Krämer und Jenni Zylka
Fotos — Fabian Schubert

Aus ihrer Ablehnung gegenüber der festgefahrenen Punkrock-Kultur haben Die Ärzte vor 30 Jahren eine Ansage und eine eigene Marke gemacht – und in besetzten Westberliner Häusern Dion and The Belmonts’ A Teenager In Love gecovert. Jetzt, nach allerhand morbidem Ulk, inzestuösen Mordfantasien und spätpubertären Wortspielen, erscheint am 13. April das 13. Studioalbum der einstigen Index-Dauerbrenner und selbstbetitelten Besten Band der Welt. Das Spex-Vorspiel erlaubt nicht nur Einblicke in die volldemokatische Arbeitsteilung der Ärzte, Bela B. erinnert sich auch an gemeinsame Vollstarken-Faxen mit Mutter-Frontmann Max Müller, er spricht über Schorsch Kamerun und erklärt, warum er David Lynchs Crazy Clown Time bisher erfolgreich boykottiert hat. Farin Urlaub sagt zwischendurch kurz Hallo.

The Superproducers. JOE GODDARD
Interview — Jan Kedves
Fotos — Kim Jakobsen

Was passiert eigentlich genau an diesem mythischen Ort, genannt Musikstudio, und wie hören sich diejenigen, die dort Alben und Tracks produzieren, die Arbeit anderer Produzenten an? Die folgenden beiden Gespräche sollen etwas Licht in die Sache bringen. Los geht es mit Joe Goddard, der gerade einen stattlichen run hinlegt: Der 33-jährige Londoner hat vor Kurzem solistisch einige Remixe und gemeinsam mit der Sängerin Valentina die Single Gabriel veröffentlicht, parallel sorgt sein Projekt The 2 Bears, das er mit Raf Rundell bildet, auf House-Floors für Knuffelstimmung. Nicht zu vergessen das neue Hot Chip-Album In Our Heads, das Goddard in seinem Heimstudio vorproduziert hat und das Anfang Juni erscheinen wird. Im Interview erinnert sich Goddard an seinen fliegenden Wechsel vom Computerspiel zum Musikprogramm im Alter von zwölf Jahren, er spricht über die perfekt abgemischte Bassdrum und den Einfluss seines ewigen Vorbilds Timbaland.

The Superproducers II. MARK ERNESTUS
Interview — Florian Sievers
Fotos — Mark Ernestus

Einst hat Mark Ernestus, Berliner Technolegende und Gründer des Plattenladens Hard Wax, in Projekten wie Basic Channel, Rhythm & Sound oder Maurizio Maschinenmusik produziert, in deren Zentrum hinter viel Nebel stets etwas Menschliches stand. Hier musste sich der sehr zurückhaltende Ernestus meist nur mit seinem damaligen Partner Moritz von Oswald und manchmal einem Reggae-Gastsänger auseinandersetzen. Nach der Trennung des Duos und dem langjährigen Aufbau eines neuen Studios hat Ernestus nun eine Richtung eingeschlagen, die der seiner alten Arbeit diametral entgegengesetzt zu sein scheint: Mit einer großen Zahl von Menschen hat er Musik aufgenommen, die nur in ihrem Innersten ein klein wenig nach Maschinen klingt.

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LITERATUR

Fünfzig Jahre im Raumschiff Rimbaud. SAMUEL R. DELANY
Text und Interview — Markus Meetz und Georg Seeßlen
Fotos — Norman Konrad

In jeder guten Heterotopie und in jeder populären Utopie ist immer auch Platz für ein wenig Pornografie. Dafür liefert der Literaturteil dieser Ausgabe gleich zwei Beispiele: Das amerikanische Männermagazin Playboy entdeckte in seiner März-Ausgabe das Weltall als erotische Fantasie wieder und plant Sextourismus in die Schwerelosigkeit. Der Amerikaner Samuel R. Delany hingegen feiert in diesem Jahr silbernes Jubiläum: Mit dem Roman The Jewels of Aptor legte er 1962 den Grundstein zu seinem Œuvre, das auf beispiellose Weise Science Fiction, Gesellschaftsanalyse und Sex verknüpft. Delany, geboren 1942, darf als jener große Modernisierer der Science Fiction gelten, der vom Mainstream genauso verschmäht wurde wie von Hollywood. Zu seinen Werken gehören mit Dhalgren und Hogg nicht nur ein Genreklassiker und ein Schocker der paraphilen Pornografie, Delany gelang es auch wie keinem zweiten, mit Themen wie AIDS oder Ghettoisierung die Fantasy-Welt zu politisieren. Im Interview mit den Autoren Markus Metz und Georg Seeßlen zog es der Schriftsteller vor, mit seinem Spitznamen angesprochen zu werden: Chip.

Die ultimative Erotik-Oase. PLAYBOY im Weltall / PORNOTOPIA
Text und Interview — Gunnar Klack
Illustration — Julian Pacaud

Der amerikanische Playboy präsentiert Pläne für einen Club im All. Für Spex hat die mit ihrem Kontrasexuellen Manifest bekannt gewordene Philosophin Beatriz Preciado einen Blick auf die Bunny-Raumstation geworfen und erkennt darin ein historisches Projekt.

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KUNST

LLYN FOULKES
Mickey Mouse im Schrott
Text — Esther Buss
»Pop Art sieht für mich nach Werbung aus«
Interview — Philipp Ekardt

In seinen Bildern werden Ikonen der Popkultur mit subtilem Humor in den Dreck gezogen. Lange galt der 1934 geborene Maler Llyn Foulkes als Übersehener der jüngeren amerikanischen Kunstgeschichte. Im Rahmen der aktuell im Berliner Martin-Gropius-Bau gezeigten L.A.-Gruppenausstellung Standard Pacific Time und mit seiner Teilnahme an der documenta 13 in diesem Sommer feiert Foulkes jedoch seine späte Entdeckung im großen Maßstab. Im Interview beschreibt er sein eigenes Schaffen als Anti-Reproduktions-Kunst und erinnert sich, was er dachte, als er 1962 zum ersten Mal Andy Warhols Campbell’s Soup Cans sah.

Real existierender Konsumismus. Doppelte Ökonomien: ARCHIV REINHARD MENDE
Text — Dominikus Müller
Bilder — Archiv Reinhard Mende

Sobald die sozialistische DDR versuchte, als wettbewerbsfähiger Staat auf dem globalen Markt wahrgenommen zu werden, bediente sie sich bisweilen bei Strategien, die von denen der kapitalistischen Konkurrenz nicht mehr zu unterscheiden waren. Das Recherche- und Ausstellungsprojekt Doppelte Ökonomien präsentiert in der Leipziger Halle 14 diesen Widerspruch als Kunst – mit einer Selektion aus über 16.000 Bildern, die der freie Fotograf Reinhard Mende zwischen 1967 und 1990 für volkseigene Betriebe und die Leipziger Messe geschossen hatte. Entstanden ist ein Lehrstück über die systemüberwindende Kraft werbewirksamer Ästhetik.

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FILM

Film, wie wir ihn wollen? CROWDFUNDING zwischen Hype and Revolution
Text — Ralf Krämer

Die Idee, im Internet Geld für die Vorabfinanzierung einer Produktion zu sammeln, gibt es, seit Brian Camelio aus Boston im Jahr 2000 ArtistShare.com launchte. Damals ging es vorerst um Musik. Ein gutes Jahrzehnt später wächst auch bei Filmemachern das Bewusstsein: Vom Internet muss nicht nur das Problem der Entwertung digitalisierbarer Kunst ausgehen, es kann auch Teil der Lösung sein. Auf Crowdfunding-Plattformen wie Kickstarter oder Inkubato feiert der zahlende Konsument als Kultursponsor seine Wiederentdeckung. Das könnte im deutschen Film, wo auch 50 Jahre nach dem Oberhausener Manifest die Kritik am staatlichen Filmfördersystem auf der Tagesordnung steht, eine Revolution der Unabhängigkeit auslösen. Filme wie Bar25 oder Chi l’ha visto sind die ersten Anzeichen.

Der erklärte Feind des Zynismus. Wie Kino und Fernsehen den HIPPIE rehabilitieren
Text — Wibke Wetzker

Er trägt seine Haare mattenlang, hat Sandalen an den Füßen und stets ein »Love & Peace« auf den grasbekrümelten Lippen: Der Hippie verkörpert in der medialen Wahrnehmung traditionell sein eigenes, verspottetes Klischee. Seit jedoch aus Wellness eine Industrie geworden ist und der Arbeitsmarkt nach Bewerbern schreit, die mit spiritueller Innerlichkeit dem Burn-out trotzen, erlebt der Typus eine Neubewertung. Die Komödie Our Idiot Brother beweist ebenso wie die Serien Enlightened und Portlandia: Als Leitfigur auf dem Weg zur Erleuchtung steckt der Hippie mitten in seiner Rehabilitation.

Wie machen das die Menschen bloß? ATTENBERG und ALPEN
Text — Andreas Busche

Auf internationalen Festivals sorgen Filme aus Griechenland schon seit einigen Jahren derart für Furore, dass Kritiker inzwischen von einem Neuen Griechischen Kino sprechen. Wurde diese Entwicklung bisher der deutschen Öffentlichkeit vorenthalten, kommen nun innerhalb weniger Wochen mit Attenberg von Athina Rachel Tsangari und Alpen von Giorgos Lanthimos gleich zwei Filme in die Kinos, die beispielhaft für die Entwicklung stehen – und für ihre unwiderstehlich rohe Energie.

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MODE

»Nicht jeder kann singen, und nicht jeder malt oder tanzt. Aber jeder kleidet sich.« Mode-Interview: DAMIR DOMA
Interview — Jan Kedves
Fotos — Adrian Crispin

Seine Karriere ist in jüngerer Vergangenheit beispiellos: Damir Doma, geboren 1981 in Kroatien, verlässt mit Anfang 20 das mütterliche Schneideratelier am Chiemsee, um in München und Berlin Mode zu studieren. Nach Praktika und Assistenzen bei Raf Simons und Dirk Schönberger in Antwerpen geht er nach Paris, wo er 2007 seine erste Herrenkollektion zeigt – und gleich einen solventen Investor findet. Wenig später ist Kanye West am Hörer: Er will den jungen Designer engagieren, für das Fashion-Label, das West plant. Doma schlägt das Angebot aus. Er hat Größeres im Sinn. Und tatsächlich wächst Domas Label, das für zurückhaltende Eleganz und fließende Silhouetten gefeiert wird, unaufhörlich. Es ist Mitte März, eine Woche nach den letzten Pariser Schauen: In seinem für Pariser Verhältnisse gigantischen Showroom, gleich um die Ecke der Métro-Station Arts et Métiers, nimmt sich Doma Zeit für Besuch aus Deutschland. Ein Gespräch über Disziplin, Uniformierung, die Werbepower von Celebrities und brutale Halsreifen, die Briefbeschwerer sein könnten.

Nicht mehr oben ohne. Über die jüngere KOPFHÖRERMODE
Text — Anne Waak
Illustration — Patrick Klose

Wie macht man sich optisch interessant, wenn alle Smartphones und iPods gleich aussehen und auch der Fakt, dass man seine Musik unterwegs hören kann, nichts Besonderes mehr ist? Man konzentriert sich auf das Finden der einzig richtigen, individuell stimmigen Kopfhörer. Doch vor dessen jüngstem, beispiellosem Boom vollzog sich eine schleichende Evolution: Im Schatten immer neuer Abspielgerät-Typen verwandelte sich das einst schlichte Zubehör in die Abschottung à la mode.

Mode-STRECKE
Produktion & Styling — Alexandra Dietl www.alexandradietl.de
Fotografie — Kathrin Müller-Heffter www.mueller-hefter.de
Hair & Make-up — Christoph Gambeck c/o www.shine-agentur.de für Aveda Deutschland
Models — Senad (www.megamodelagency.com), Timon (www.pmamodels.com)

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KRITIKEN

Album der Ausgabe: WILLIS EARL BEAL Acousmatic Sorcery

Alabama Shakes, Ambarchi & Brinkmann, Andrew Bird, Big K.R.I.T., Black Dice, Black To Comm, Ceremony, Christ Of Kather / Markus Maria Hoff, Dean Blunt and Inga Copeland, Demdike Stare, DJ Nature, Dntel, Doctorella, Factory Floor, Father John Misty, Fire! with Jim O’Rourke, F.S.K., Full Blast, Gruppo Di Improvvisazione Nuova Consonanza, Hot Chip, Kay One, Keiji Haino / Jim O’Rourke / Oren Ambarchi, Kindness, Lee Ranaldo, Listen, Whitey!, Lone, Marc Euvrie, Michael Kiwanuka, Nite Jewel, Perfume Genius, Personal Space, Quakers, Rick Ross, Shangaan Shake, Sinéad O’Connor, Sun Araw M. Geddes Gengras Meet The Congos, The 2 Bears, Traxman, Ursprung, Willis Earl Beal, Zebra Katz Feat. Njena Reddd Foxxx u.a.

WERKE —  Willkürlich und anlassfrei zusammengestellt von DIEDRICH DIEDERICHSEN, 
DIRECT CUTS —  Clubmusik mit HOLGER KLEIN
JUNGE LEUTE, AUFGEPASST! — Alles außer Indierock mit JENS BALZER
ODY SHAPE —  Selten gehörte Musik mit JOACHIM ODY
PUNCH ZEILEN — Rap mit MARCUS STAIGER

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PERSPEKTIVE

THE FUTURE LABORATORY
Text und Interview — Katrin Kruse
Bilder Jonas — Lindström

Wohin geht der Trend? Diese Frage meint man heute, angesichts allgemeiner kultureller Zurückgewandheit und der verwirrenden Parallelität verschiedenster Online-Subszenen, fast nicht mehr ernsthaft stellen zu können. Die Betreiber von The Future Laboratory, der momentan führenden Trendforschungsagentur, sehen das anders. Katrin Kruse hat die Londoner Agentur für die Spex-Reihe Perspektive besucht und mit einem ihrer beiden Gründer, Martin Raymond, über das flexible Leben der Generation X, die Triade Nostalgia, Not/stalgia und Net/stalgia sowie über das Revival eines neuen Konservatismus gesprochen.

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SPEX PRÄSENTIERT…

Chelsea Woolfe, The New Romantics, Julia Holter, Perfume Genius, Cosima von Bonin CUT! CUT! CUT!, Wax Treatment, Kometenmelodien, Die Antwoord
… in: Berlin, Dresden, Düsseldorf, Hamburg, Köln, München, Nürnberg, Trier.

SPEX PRÄSENTIERTE...

Stellen Sie Endlich vernünftige Fragen! TAQWACORE – Lesung mit M.M. Knight, Diskussion mit Jakob Augstein

17.03. Berlin — Roter Salon
Text — UIrich Gutmair
Foto — Christian Werner

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SPEX-CD #102
Zusammenstellung  —  Martin Hossbach
Bild — Llyn Foulkes, Mr. President, (c) 2007
Mixed Media, 101,6 x 101,6 cm
Collection of Santa Barbara Museum of Art,
Santa Barbara, California
(Cover in hoher Auflösung)

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1 . N I T E  J E W E L

One Second of Love


6 . C O L D  S P E C K S

Holland


11. D E A N  B L U N T  A N D
I N G A  C O P E L A N D
Frozen

 

2 . K I N D N E S S

Gee up

7 .  C H R I S T  O F K A T H E R /
M A R K U S  M A R I A  H O F F
Weltgewinner

1 2 . U R S P R U N G

Kalte Eiche

3 . F .  S .  K .

Lady Chatterley

8 . B L A C K  D I C E

Pigs

1 3 . T R A X M AN

Footworkin' on Air

4 . D O C T O R E L L A

Liebe Stadt

9 . T H E E
S A T I S F A C T I O N
Enchantruss

1 4 . D N T E L

Bright Night


5 . F  A T H E R  J O H N
M I S T Y
Hollywood Forever Cemetery
Songs

1 0 . S U N  A R A W  &  M .
G E D D E S  G E N G R A S  M E E T
T H E  C O N G O S
Happy Songs


1 5 . S I N É A D
O ' C O N N O R
V.I.P.

 

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NICHT KOMPLETT OHNE…

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vor 4 Jahren — Kirsten Riesselmann durfte Santigold noch mit zwei Os schreiben

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