Spex #337: James Franco

Spex #337, die März / April-Ausgabe 2012 inklusive der Spex-CD #101 mit 15 Titeln ist ab Freitag, dem 24. Februar 2012, im Zeitschriftenhandel erhältlich. Das Editorial zur Ausgabe findet sich hier, die aktuellen Aboprämieren hier. Weitere Informationen, Ergänzungen sowie ausgewählte Texte folgen in Kürze auf www.spex.de

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Foto — David Benjamin Sherry

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TITEL: INSIDE JAMES FRANCO

Wow! – So lautet die naheliegende Reaktion auf JAMES FRANCOs Curriculum Vitae. In der Regel erschöpfen sich Berichte über den 33-jährigen Amerikaner in der faszinierten Auflistung seines multiplen Schaffens als Schauspieler, Künstler, Filmemacher, Schriftsteller und, und, und – ergänzt wahlweise um Zuschreibungen wie »ambitioniert«, »overhyped« oder »postmodern«. Tatsächlich rangiert Francos Hyperaktivität nah am Burnout. Hollywood besetzt ihn mit Vorliebe in der Rolle des Verführers und des Wissenden, doch das liegt nicht nur an Francos gewinnendem Lächeln, sondern auch an seinem manischen Willen zur Selbstermächtigung: Er ist ein Schulabbrecher, der umso eifriger in den Schoß der Bildung zurückkehrt, und er ist ein Anti-Karrierist, der sich in zig parallelen Projekten so zu verzetteln droht, dass inzwischen fast niemand mehr fragt »Mit wem schläft James Franco?«, sondern alle nur rätseln: »Wann schläft James Franco?« Als Autor, Regisseur und Künstler befasst er sich mit Sexualität und Gewalt, vertieft sich in die seelischen Abgründe gequälter Künstler und dissoziativer Serienmörder. Wählt er den Weg des (Selbst)Zerstörers? Was bei ihm Selbstverwirklichung und was Selbstdarstellung ist, lässt sich kaum unterscheiden. Darum stellt Franco nicht nur eine der interessantesten Figuren unserer Zeit dar, sondern den pathologischen Star par excellence.

Rendezvous mit dem Rebellen. Eine Reportage von James Francos Rebel-Set
Text — Marc-Edouard Leon
Übersetzung — Nicolas Hennemann

»Die Kritik wird Teil meiner Arbeit«. Interview mit James Franco
Interview — Marc-Edouard Leon

Apologie der Peinlichkeit. Palo Alto. Storys
Text — Thomas Hübener
Bilder — Peres Projects

Quintessenz der Künstlerqual? The Broken Tower
Text — Christoph Schaub
Bild — Rabbit Bandini Productions

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MUSIK

QUILT. Rückschritt ins Paradies (Debüt)
Text — Aram Lintzel
Foto — Eva Tuerbl

NINA KRAVIZ. Was hätte Grace Jones getan? (Debüt)
Text — Florian Sievers
Fotos — Claudia Rorarius

DIE TÜREN VS. DEICHKIND / DEICHKIND VS. DIE TÜREN
Teilen und Herrschen
Text — Ulrich Gutmair
Collage — Ingo Mittelstädt

Randale und Witze #1: Sie wollen party- und demotauglich sein und vor allem wieder lustig, DIE TÜREN um Maurice Summen. Erste Maßnahme: Der Titel ihres neuen Albums besteht aus einem vollständig ausbuchstabierten A bis Z! Ulrich Gutmair, der das letzte Türen-Album Popo vor fünf Jahren grandios fand, hört genau hin und befindet: Die prekarisierte Welt, die Die Türen einst so gut einfingen, halten sie sich jetzt mit Kalauer und Schüttelreim vom Leib.

Geht doch, läuft, leider geil
Text — Margarete Stokowski
Artwork — Daniel Josefsohn & Til Schlenker / Primate

Randale und Witze #2: Mit Krawall und Remmidemmi machen DEICHKIND weiter. Auf ihrem neuem Album Befehl von ganz unten wird nach bewährtem Rezept der Eindruck von vollendet beklopptem Chaos erweckt. Schlichte Kapitalismuskritik trifft kranken Hedonismus. Margarete Stokowski findet das aber gar nicht so schlimm und attestiert den Hamburger Tech-Rappern einen »Smartphone-basierten Like-Humor«.

JULIA HOLTER. Göttin im Steingarten
Text — Lutz Happel
Fotos — Jorge Peniche

Ambient, wie er sein sollte: Die kalifornische Soundverdichterin JULI A HOLTER lässt in ihrer Musik Field Recordings auf vormodernistische Weirdness und antike Entrücktheit treffen. Die Klanghybride der Studienkollegin von John Maus und Ariel Pink rufen bisweilen eine ganze Reihe Avantgarde-Vorbilder auf, doch bewusstes Referenzieren sei ihr fremd, sagt Holter. Ihr neues Album Ekstatis strahlt in poppiger Perfektion.

OMAR SOULEYMAN. Das Wunder von Ras Al Ain
Text — Detlef Diederichsen
Illustration — Lori Damiano

Wie wird aus einem syrischen Hochzeitssänger jenseits des Mittleren Ostens ein frenetisch gefeierter Liebling sich als hip verstehender Pop-Avantgardisten? OMAR SOULEYMAN war in den letzten Monaten mit seinem schrill verzerrten Dabke-Sound und seiner rot-weißen Kufiya überall Gesprächsthema. Begünstigt wurde sein Aufstieg nicht nur durch preisgünstige Synthesizer, sondern auch durch die anhaltende Misere der Schallplattenindustrie.

Vorspiel für JASON PIERCE. »Die Erfahrung machen, ohne glauben zu müssen …«
Interview und Musikauswahl — Ralf Krämer und Johannes von Weizsäcker
Fotos — Ronald Dick

Als Kind der ersten Generation, für die das Berufsmodell Britrocker einen Weg aus der heimatlichen Kleinstadt wies, erlangte der 1965 in Rugby geborene Kunststudent JASON PIERCE erstmals mit seiner Band SPACEMEN 3 internationale Aufmerksamkeit. Psychedelisch durchsetzten Indierock mit starken Gospel-Einflüssen spielt Pierce mit seinem Folgeprojekt, der Band SPIRITUALIZED, bis heute. Nun erscheint das siebte Spiritualized-Album Sweet Heart Sweet Light. Während einer Promotion-Reise durch die USA verabredete sich Pierce für dieses Spex-Vorspiel via Fernsprecher in einem Hotel in New York, mit offensichtlich unwiderstehlicher Aussicht …

SPEECH DEBELLE. Manchmal muss man Feuer legen
Text — Jens Balzer
Fotos — Kristin Loschert

Die Auszeichnung mit dem Mercury Music Prize vor zweieinhalb Jahren brachte ihr weder einen Topseller in den britischen Charts, noch uneingeschränktes Lob: SPEECH DEBELLE hat trotz ihres unbestreitbaren Talents am Mikrofon eine etwas – um es freundlich zu sagen – schwierige Beziehung zum Erfolg. Daran wird nun möglicherweise ihr neues, mitreißend kämpferisches Album Freedom of Speech etwas ändern, wie auch die Tatsache, dass sie die Urheberin der ersten offiziellen Hymne der diesjährigen Olympischen Spiele in London ist. Jens Balzer hat die Rapperin für Spex getroffen.

Digitaler Bandsalat. Über die merkwürdige Beliebtheit des MIXTAPEs
Text — Thomas Hübener
Illustration — Patrick Klose

Das altbekannte Mixtape aus Plastik und Magnetband fristet seit langem eine Liebhaberexistenz in den Nerd-Foren. Allerdings erfreuen sich Formate, die ebenfalls Mixtape genannt werden, obwohl sie rein virtuellen Charakter haben, höchster und weiterhin steigender Beliebtheit. Was genau also ist das, was Plattenlabels, DJs und nicht zuletzt Newcomer-Acts wie The Weeknd im Netz am laufenden Band unter diesem Namen veröffentlichen? Thomas Hübener spult erst einmal weit in die Geschichte zurück, um in seinem Essay die Dimensionen der aktuellen Mixtape-Mode in den Blick zu bekommen.

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LITERATUR

Zu Hause bei den Burka-Bitches. TAQWACORE von Michael Muhammad Knight
Text und Interview — Oskar Piegsa
Bilder — Kim Badawi / Reportage by Getty Images

Vor neun Jahren schrieb der als Teenager zum Islam konvertierte Michael Muhamm ad Knight einen Roman, der die Energie einer neuen Subkultur beschwor: The Taqwacores. Darin schilderte Knight eine Gemeinschaft islamischer Punks in den USA, die ihre Identität zwischen den Glaubenspolen Popkultur und Religion verhandelt und dabei den Mittelfinger gleichermaßen in Richtung vorherrschender westlicher und konservativ muslimischer Kultur streckt. Nun erscheint Taqwacore erstmals in deutscher Übersetzung. Im Licht des gesellschaftlichen Wandels, vom Kampf der Kulturen über die Islamisierungsdebatte bis hin zum Perspektivwechsel im Zuge des Arabischen Frühlings nimmt Oskar Piegsa eine spannende Re-Lektüre vor und sucht auch im Interview mit Michael Muhammad Knight nach Antworten auf die Frage: Was wurde aus dem Punk Islam?

Die Sichel des Mondes hing käsefarben über dem Ozean. Wie schmeckt Christian Krachts IMPERIUM?
Text — Leif Randt
Bilder — Martin Bilinovac, Christian Werner

Treffen der Generationen: Christian Kracht, der Grandseigneur der deutschsprachigen Popliteratur, Zeremonienmeister des Reisejournalismus zwischen Schein und Sein, wird hier – zusammen mit seinem gerade veröffentlichten Postkolonial-Abenteuerroman Imperium – zum Gegenstand eines imaginären Zwiegesprächs in einem Hühnchengrill. Es duftet nach Pommes und Kokosnuss in dieser literarischen Fantasie, die gleichzeitig eine Buchbesprechung ist. Ihr Autor Leif Randt, Jahrgang 1983, wurde 2011 für seinen zweiten Roman Schimmernder Dunst über Coby County in Klagenfurt mit dem Ernst-Willner-Preis ausgezeichnet

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KUNST

»Der Vampir von Köln agiert im Loop«. COSIMA VON BONIN
Interview — Philipp Ekardt und Jan Kedves
Bilder — Courtesy Galerie Buchholz, Berlin/Köln

Cosima von Bonin hatte in den letzten Jahren einen echten run: Nach Ausstellungen in Los Angeles, Rotterdam, Bristol und Genf zeigt die 1962 in Mombasa, Kenia, geborene Künstlerin aktuell im Museum Ludwig in Köln ihre genähten Textilbilder, lungernden Stofftiere, Kunststoffraketen und rotierenden Podeste. Öffentlich darüber geredet hat sie nie. Bis jetzt. In diesem ersten gedruckten Interview ihrer Karriere spricht von Bonin über das Prinzip des Loops und der Geisterversionen in ihrer Arbeit, ihre engen Kollaborationen mit den Musikern Dirk von Lowtzow und Moritz von Oswald und ihren Weg zur Kunst in Kölner Bars und Buchhandlungen der neunziger Jahre, Kippenberger inklusive. Das Interview findet Ende Januar in den Räumen ihrer Galerie Buchholz in Berlin statt, wo gerade René Pollesch seine erste Ausstellung zeigt. An einem der Spieltische, die zur Ausstellung gehören, nimmt neben von Bonin auch Dirk von Lowtzow Platz. Die Künstlerin ist in bester Stimmung, raucht Dunhill und bietet frische Ingwerplätzchen an.

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FILM

Die optimale Form des Identischseins. LIFE'S TOO SHORT von Ricky Gervais und Stephen Merchant
Text — Barbara Schweizerhof
Bilder — BBC

Wenn Johnny Depp vor laufender Kamera den kleinwüchsigen Schauspielkollegen Warwick Davis wie einen Blumenstrauß in eine Toilette pflanzt, dann … kann das nur an Ricky Gervais und Stephen Merchant liegen. Das britische Comedian-Duo, das mit The Office Starruhm erlangte, um eben jenen in der hypersatirischen Serie Extras selbstdemontierend zu festigen, hat sich mit der neuen Sitcom Life’s Too Short ein Podium geschaffen, das sie und ihre Gaststars von der unsymphatischsten Seite zeigt. Genug Anlass für eine Phänomenologie des Cameo-Auftritts.

SHAME von Steve McQueen. Ein Rest von Zärtlichkeit
Text — Esther Buss
Bilder — Prokino

Nach Hunger, seinem eindrucksvollen Spielfilmdebüt über den Hungerstreik inhaftierter IRA-Aktivisten zu Beginn der 1980er Jahre, richtet der Turner-Prize-Träger Steve McQueen den Blick nun erneut auf einen Körper im Ausnahmezustand. Hauptdarsteller ist, wie schon beim Debüt vor vier Jahren, Michael Fassbender. Doch während der Körper für die Gefängnisinsassen als Medium und machtvolles Instrument des Widerstands fungierte, als letzte verbleibende Instanz für Autonomie und Freiheit, wird er in Shame zum unkontrollierbaren Feind.

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MODE

»Man wirkt größer, schlanker und kurvenreicher zugleich.« Mode-Interview: VALERIE STEELE
Interview — Jan Kedves
Fotos — Leonard Greco

Sie gilt als eine der produktivsten Analytikerinnen der Mode, mit ihren Publikationen ließen sich ganze Regale füllen: VALERIE STEELE steht in den USA an erster Stelle, wenn es darum geht, Mode nicht unter einem Glamour-Aspekt zu betrachten, sondern sie als intellektuelle Herausforderung und historisches Phänomen zu verstehen. Steele ist Gründerin der Fachzeitschrift Fashion Theory: The Journal of Dress, Body & Culture und hat zahlreiche Bücher zu Fetisch-, Gothic- und Schuhmode veröffentlicht. Als Direktorin und Chefkuratorin des Museums am New Yorker Fashion Institute of Technology war sie für viel beachtete Schauen wie Gothic. Dark Glamour oder Daphne Guinness verantwortlich. Im Interview spricht die 1955 geborene Doktorin der Geschichte über den global anhaltenden Boom musealer Modeausstellungen, über die Wandlung der Männermode im 18. Jahrhundert und über die jüngste Evolution im Schuhdesign: Stöckelschuhe ohne Stöckel.

Mode-STRECKE
Produktion & Styling — Alexandra Dietl
Fotografie — MAIWOLF
Hair & Make-up — Astrid von der Kammer
Models — Aya (www.m4models.de), Luca (www.m4models.de), Maximilian (www.louisa-models.de)

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KRITIKEN

Album der Ausgabe: GRIMES Visions

Air, Alan Courtis, Benjamin Damage & Doc Daneeka, Bill Orcutt, Bishi, Charli XCX, Chelsea Wolfe, Childish Gambino, Christian Naujoks, Class Actress, Die Antwoord, Drake, Earth, Fennesz / Sakamoto, Francisco López, Gonjasufi, Grimes, Haftbefehl, Harmonious Thelonious, Jean-Claude Eloy, John Talabot, Laurel Halo, Madonna, Marsimoto, Matt Elliott, MikeQ, Mouse On Mars, Raleigh Moncrief, Soap&Skin, Voguing and the House Ballroom Scene of New York City 1976-96, Tindersticks, Prinzhorn Dance School, Rangers, Spoek Mathambo, Stabil Elite, Terranova, The Minimal Wave Tapes Vol. 2, Tua, Xiu Xiu u.a.

WERKE —  Willkürlich und anlassfrei zusammengestellt von DIEDRICH DIEDERICHSEN, 
DIRECT CUTS —  Clubmusik mit HOLGER KLEIN
JUNGE LEUTE, AUFGEPASST! — Alles außer Indierock mit JENS BALZER
ODY SHAPE —  Selten gehörte Musik mit JOACHIM ODY
PUNCH ZEILEN — Rap mit MARCUS STAIGER

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PERSPEKTIVE

DAVID FOSTER WALLACE Das Hier Ist Wasser
Vorwort — Wibke Wetzker

Der Schriftsteller David Foster Wallace sprach 2005 zu Absolventen des Kenyon College, Ohio, und unterwarf dabei die Form der Abschlussrede, deren »verlogene Konventionen«, »naheliegende Pointen« und »Plattitüden«, seinen eigenen Bedingungen. Wallace konfrontiert seine jungen Zuhörer nicht mit Zukunftslosigkeit, viel schlimmer, er bereitet sie auf eine triste Welt vor, eine Welt »der Männer, des Geldes und der Macht (…), des Siegens, Leistens und Blendens«. Er beschreibt ein Leben voller »Langeweile, Routine und banaler Frustration«, umgeben von Menschen, die strohdoof, selbstsüchtig, aggressiv, hirnverbrannt sind. Wallaces Hass ergießt sich als Strom des Mitgefühls über die Studenten, die einer Generation angehören, die sich an ihre Krisen gewöhnt hat, die es akzeptiert, nicht wirklich zu wissen, was Erwachsensein eigentlich bedeutet. Und dann zeigt er ihnen einen Freiraum mitten im Alltagsstress auf, am Rande der Erschöpfung, in der Schlange an der Supermarktkasse – hier »habe ich Zeit nachzudenken«. Und im Denken liegt für Wallace die wahre Freiheit, genauer gesagt, in der Kontrolle über die eigenen Gedanken. David Foster Wallace, der sich im September 2008 das Leben nahm, ist seitdem mit den Begriffen Genie, Selbstmord, Depression und Psychopharmaka belegt. Es lohnt sich, die Rede Das hier ist Wasser, die im Mai bei Kiepenheuer & Witsch erstmals in deutscher Übersetzung erscheint und die wir hier mit freundlicher Genehmigung des Verlags in voller Länge abdrucken, jenseits dieser Interpretationsmuster zu lesen – als jemand, der oft genug selbst »Sklave des eigenen Kopfes« ist, aber die Bahnen durchbrechen kann, in denen jeder um sich selbst kreist.

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SPEX PRÄSENTIERT…

Speech Debelle, Awesome Tapes From Africa, Other Lives, die Sonic Arts Lounge, Xiu Xiu, Die Türen, The Chap, Christian Naujoks, das DonauFestival
… in: Berlin, Bern, Duisburg, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Köln, Krems, Leipzig, Lausanne, München, Münster, Oberhausen, Schorndorf, Wien.

SPEX PRÄSENTIERTE...

Das Geheimwissen unterm Truckercap. Mark Greif – HIPSTER. Eine transatlantische Diskussion
04.02. Berlin — HBC
Text — Doris Akrap
Foto — Ann-Christin Petersen

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SPEX-CD #101
Zusammenstellung  —  Martin Hossbach
Polaroid — James Franco, Untitled
(Cover in hoher Auflösung)

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1 . S P E E C H  D E B E L L E

Studio Backpack Rap


6 . M A R S I M O T O

Wellness


11. T I N D E R S T I C K S

 

Frozen

 

2 . D I E  T Ü R E N

Dieses Lied

7 .  E A R T H

Sigil of Brass

1 2 . C H R I S T I A N
N A U J O K S

Kasino


3 . P R I N Z H O R N
D A N C E  S C H O O L

Happy in Bits


8 . Q U I L T
 

Penobska Oakwalk

1 3 . T E R R A N O V A  F E A T.
N I C O L E T T E  K R E B I T Z
& U D O  K I E R

Prayer

4 . X I U  X I U

Hi

9 . R A L E I G H
M O N C R I E F

Waiting for My Brothers Here

1 4 . J U L I A  H O L T E R

In the Same Room

5 . D I E  A N T W O O R D

I Fink U Freeky

1 0 . S T A B I L E  E L I T E

Milchstrasse

1 5 . H A R M O N I U S
T E L O N I O U S

Place

 

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NICHT KOMPLETT OHNE…

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vor 24 Jahren — Diedrich Diederichsen hat Spacemen 3, Jason Pierces alte Band, live gesehen

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